Luis Suárez: „Aus dem Verein rausgeschmissen zu werden hat geschmerzt“

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Luis Suárez musste den FC Barcelona unfreiwillig verlassen. Besonders wie ihn die Katalanen aus dem Verein gedrängt haben, hat dem Uruguayer missfallen. Nun kritisierte Suárez „die Art und Weise“, wie ihn Barça behandelte und erklärte, dass der Umgang auch Lionel Messi gestört hat.

Luis Suárez‘ Abschied vom FC Barcelona, er hat tagelang die Schlagzeilen bestimmt. Der Uruguayer war bei seiner Abschiedspressekonferenz sogar in Tränen ausgebrochen, nun hat er erstmals über seinen Abgang gesprochen – und die Klubverantwortlichen kritisiert, denn der Angreifer beklagte die Art und Weise, wie ihn der Klub behandelte.

„Ich war sechs Jahre lang in Barcelona, es hätte andere Wege gegeben, mit mir zu reden und mir zu erzählen, dass der Klub etwas Neues plant“, monierte Suárez nach dem 2:1-Sieg Uruguays im Heimspiel gegen Chile bei der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2022, in dem er ein Tor erzielte.

 

 

Suárez fand, dass er regelrecht aus dem Verein geworfen wurde. „Die Art und Weise war nicht gut. Das hat auch Leo [Messi] gestört. Er weiß, was wir durchgemacht haben und wie schlecht es uns gegangen ist.“ Messi hatte auf Instagram seinen Freund emotional verabschiedet und dabei die Führungsetage Barcelonas abermals scharf kritisiert. „Es hat mich nicht überrascht, dass Messi mich öffentlich unterstützt hat, dafür kenne ich ihn zu gut“, erklärte Suárez nun: „Ich wusste, welchen Schmerz er verspürt hat. Die Art und Weise [ihres Umgangs] und das Gefühl, dass sie mich rausgeschmissen haben, das hat am meisten geschmerzt.“

„Es weiß nicht jeder, was passiert ist, aber das Schlimmste war, ins Training zu gehen und in eine andere Gruppe als alle anderen geschickt zu werden, weil ich nicht an Trainingsspielen teilnehmen durfte“, erläuterte Suárez: „Meine Frau konnte sehen, wie unglücklich ich war, und sie wollte mich wieder lächeln sehen – als die Chance kam, bei Atlético zu spielen, hatte ich keine Zweifel.“

Doch bis sein Wechsel zu den Rojiblancos in trockenen Tüchern war, machte der Uruguayer eine schwere Zeit durch, wie er zugab: „Die Tage Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag bis zu meinem Debüt waren sehr kompliziert. Ich habe aufgrund dessen, was ich durchmachte, geheult. Ich habe die Nachricht des Klubs, dass sie nach einer Lösung für einen Wechsel suchen, nicht gut aufgenommen, vor allem aufgrund der Art und Weise“, gestand Suárez ein, auch wenn er grundsätzlich nachvollziehen konnte, dass seine Zeit bei der Blaugrana abgelaufen war: „Denn man muss akzeptieren, dass dieser Zyklus endete.“

 

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