Malcom: Bei Barça wurde unter Valverde weniger trainiert

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Der zu Zenit abgewanderte Malcom hat darüber gesprochen, dass zu seiner Zeit beim FC Barcelona weniger trainiert wurde als bei seinem neuen Klub Zenit St. Petersburg. Auch über die Macht der Kabine und Lionel Messis sprach der Brasilianer, der sich zudem mehr Einsatzzeit unter Ernesto Valverde gewünscht hätte.

Der ehemalige Barça-Flügelspieler Malcom behauptet, dass beim FC Barcelona unter Ernesto Valverde nicht sehr viel trainiert wurde. Der Brasilianer kam in der vergangenen Saison bei den Katalanen nicht häufig zum Zuge, erzielte vier Tore in nur 24 Einsätzen, bevor er im vergangenen Sommer für 45 Millionen Euro an Zenit Sankt Petersburg verkauft wurde.

Zu Gast bei der Radiosendung Què t’hi jugues bei Cadena SER erklärte der 23-Jährige auf die Frage bezüglich der Unterschiede in der Trainingsgestaltung zwischen seinem alten und neuen Verein: “Die Wahrheit ist, dass wir hier [bei Zenit] viel mehr trainieren. Hier haben wir doppelte Einheiten. Ich glaube, deshalb habe ich mich verletzt”, sagte Malcom lachend und fügte hinzu: “Ich war 40 bis 50 Minuten [Training] bei Barça gewohnt.” 

Gleich nach seiner Ankunft bei Zenit zog sich der Flügelstürmer im August eine komplexe Hüftverletzung zu, die ihn fast die gesamte Hinrunde außer Gefecht setzte. 

Malcom: “Messi ist kein Präsident”

Über seine Zeit beim FC Barcelona sagte Malcom in der Radiosendung: “Ich erfüllte mir einen Traum, indem ich mit den Besten spielte. Und ich habe das Gefühl, dass ich viel gelernt habe.” Doch er hätte natürlich gerne mehr bei Barça gespielt. “Ich glaube, ich hätte mehr Einsatzzeit verdient gehabt. Aber wir Spieler wollen natürlich alle immer mehr spielen. Ich glaube, ich hätte für das, was ich auf dem Platz gezeigt habe, mehr verdient gehabt.”

Auch auf die berühmte ‘Macht der Kabine’ bei den Katalanen sowie Lionel Messis Macht wurde der Brasilianer angesprochen. “Die Kabine hat nicht so viel Macht, und Leo Messi führt sich auch nicht wie der Präsident auf”, so Malcom: “Er hat als Kapitän mit der Mannschaft gesprochen, uns zu Dingen befragt, unsere Meinungen eingeholt. Als Kapitän hat er immer für die Mannschaft gesprochen.”

Dass er Messi derzeit nicht beim Fußballspielen zusehen könne, sei eine Schattenseite des Coronavirus, so Malcom, der zudem denkt, dass der Superstar des FC Barcelona noch viele Jahre spielen wird: “Ich glaube, er wird spielen, bis er 40 ist.”

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