Messi reagiert verstimmt – Setién und Sarabia: Angespanntes Verhältnis zur Mannschaft

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Der Verhältnis zwischen Trainer Quique Setién, Co-Trainer Eder Sarabia und der Mannschaft des FC Barcelona soll belastet sein. So kursiert ein Video durchs Internet, auf dem Lionel Messi Sarabia bewusst ignoriert. Setién spielt das Ganze aber herunter.

Trainer Quique Setién und Co-Trainer Eder Sarabia sollen ein angespanntes Verhältnis zur Mannschaft haben. Das berichten mehrere spanische Journalisten und Medien, darunter ESPN und Cadena SER. Demnach soll es interne Spannungen und Zerwürfnisse mit dem Team geben.

So heißt es beispielsweise, dass Teile der Mannschaft nicht gut mit Sarabia auskommen sollen – dazu sollen Lionel Messi und Luis Suárez zählen. Setiéns Assistenztrainer gilt als emotional und impulsiv – so sorgte er medial beim Clásico im Bernabeu für Aufsehen, als Sarabia dabei gefilmt wurde, wie er fluchend an der Seitenlinie zu sehen war. Schon damals sollen sich die Spieler Barças über Sarabias Verhalten beschwert haben, der Co-Trainer entschuldigte sich anschließend öffentlich für sein Gebaren.

Nun ist nach dem 2:2 bei Celta Vigo abermals Filmmaterial aufgetaucht, das zeigt, wie Messi in einer Trinkpause Anweisungen Sarabias zu ignorieren scheint. Mehr noch: Während Sarabia Messi etwas erklären möchte, wendet dieser sich demonstrativ ab, würdigt Sarabia keines Blickes. Schon schlägt dieses Video natürlich wieder hohe Wellen, sowohl bei Social Media als auch in der spanischen Presse.

 

Sarabias impulsive Art und Weise und seine Methoden sollen bei den Spielern nicht gut ankommen, heißt es, seine intensiven, fordernden Trainingseinheiten sollen zu Spannungen geführt haben. Gemäß ESPN-Berichten konnte Setién, der im Januar den entlassenen Ernesto Valverde beerbte, seit seinem Amtsantritt die Spieler nicht richtig für sich gewinnen.

Zwistigkeiten zwischen ihm, seinem Assistenztrainer und der Mannschaft spielt Setién derweil herunter: “Es gibt immer kleinere Kontroversen. Im Leben hat jeder seine eigene Sicht der Dinge, da sind Meinungsverschiedenheiten normal”, sagte Setién auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Atlético Madrid. Tiefere Risse im Binnenverhältnis soll es aber keine geben, so Setién: “Das Verhältnis mit den Spielern ist gut, ich sehe da kein wichtiges Problem.”

Durch die (vermeintlichen) Spannungen zwischen Trainerteam und Mannschaft gibt es bereits Gerüchte, dass auch die Vorstandsetage beim FC Barcelona erste Zweifel bekommt, ob Setién über den Sommer hinaus der richtige Trainer für Barça ist.

Setién hatte im Januar einen Vertrag bis 2021 unterschrieben, samt Option auf eine Verlängerung. Sollte Barcelona keinen Titel in dieser Saison gewinnen, dürfte es für ihn richtig eng werden.

 

Alex Truica
Freier Sportjournalist, Podcaster und Chefredakteur Barçawelt
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