Messi vor Wechsel zu PSG: Verhandlungen mit Paris am Wochenende

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Lionel Messi hat den FC Barcelona tatsächlich verlassen. Die Frage ist nun, wo La Pulga nächste Saison spielen wird. Gibt es ein Wiedersehen mit Pep Guardiola in Manchester? Oder mit Neymar bei Paris Saint-Germain? Alles deutet auf PSG als Messis neuen Klub hin – sogar erste Gespräche soll es bereits gegeben haben.

Die Zukunft von Lionel Messi, sie befindet sich derzeit in der Schwebe. Womöglich aber nicht mehr allzu lange. Die Liste möglicher Vereine – auch wegen Messis hohem Gehalt – ist eher kurz. Vor allem Manchester City und Paris Saint-Germain werden immer wieder genannt. Die Spur nach Paris ist aber in den letzten Stunden am Freitag ganz besonders heiß geworden.

Vieles deutet darauf hin, als könnte nun alles sehr schnell gehen und Messi tatsächlich bei PSG landen. Am Freitagabend überschlugen sich die Berichte französischer Medien und Journalisten. Kontakte zwischen Messis Camp und PSG sollen am Freitag geknüpft worden sein, PSG sei äußerst gute Dinge, Messi ablösefrei verpflichten zu können, der Klub aus der französischen Hauptstadt stelle alle Weichen für den Messi-Coup. Von einer Seite hieß es sogar, angeblich habe PSG den Eifelturm bereits gemietet… für ein besonderes Event.

Barça-Verbleib von Messi noch nicht ausgeschlossen

Zunächst einmal muss man sagen, dass eine Vertragsverlängerung von Lionel Messi beim FC Barcelona nach wie vor noch im Bereich des Möglichen liegt. Theoretisch. Zwar bekräftigte Joan Laporta auf seiner Pressekonferenz, dass er niemandem “falsche Hoffnungen” machen wolle, doch sollte La Liga dem FC Barcelona doch noch eine Überschreitung der Gehaltsobergrenze erlauben, wäre ein Verbleib des Argentiniers weiterhin möglich. Bis dahin sind dem FC Barcelona nun aber zunächst einmal die Hände gebunden.

Denn Messi hat für die Liga einen enormen Wert, ist er doch der wohl derzeit einzige große Weltstar in Spaniens Oberhaus – und genau das weiß natürlich auch Barça. Der Druck dürfte nun auf La-Liga-Präsident Javier Tebas lasten, der gerade erst einen milliardenschweren Investmentdeal zwischen La Liga und CVC abgeschlossen hat.

Ob die Liga ihren Standpunkt lockert, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass Messi unbedingt bei den Katalanen bleiben möchte, das bekräftigte auch Laporta auf der PK mehrfach: “Wir hatten einige Einigung. Einen Zweijahresvertrag, der über fünf Jahre vergütet wird. Wir waren alle zufrieden und haben uns die Hände geschüttelt. Die Realität war dann, dass wir diesen Vertag [aufgrund von La Ligas Gehaltsobergrenze] nicht registrieren konnten.” 

 

Kein Wiedersehen mit Guardiola in bei Manchester City 

Manchester City war, als Lionel Messi Barça im vergangenen Sommer noch via burofax verlassen wollte, wohl die Traum-Destination La Pulgas. Ein Wiedersehen mit Pep Guardiola, ein Zusammenkommen mit seinem engen Freund Sergio Aguero auf Klubebene sowie ein hochdotierter Vertrag – all dies wäre möglich gewesen.

Zugegeben, eine Wiedervereinigung mit Pep sowie ein stattliches Gehalt würden Messi nach wie vor erwarten, sollte er sich City anschließen. Doch das Team aus Manchester ist auf den Flügelpositionen bereits sehr breit aufgestellt, was dringend fehlt ist ein Mittelstürmer. Wenngleich es nie schadet, einen Messi in der Mannschaft zu haben, so werden die Citizens nicht versuchen, den Argentinier unter Vertrag zu nehmen – jedenfalls deutete Guardiola dies an.

“Wir haben Jack Grealish verpflichtet und er wird die Nummer 10 tragen, da wir von ihm überzeugt sind”, so Pep Guardiola auf einer Pressekonferenz: “Und weil wir dachten, dass Leo [bei Barça] bleibt. Messi befindet sich nicht in unseren Plänen.” 

“Als absoluter Fan des Klubs hätte ich mir gewünscht, dass er [bei Barça] seine Karriere beendet”, so Guardiola weiter. “Aber Laporta wurde deutlich: Wenn du fast 500 Mio. Euro Verluste in einem Jahr machst, dann musst du so eine Entscheidung treffen. Was in den letzten Jahren passiert ist, ist wirklich nicht gut.”

Messi und Neymar bei PSG? Verhandlungen “fortgeschritten”

Alles deutet aktuell darauf hin, als wäre Paris Saint-Germain in der Pole Position, sich Messis Unterschrift zu sichern. Zwar haben die Franzosen diesen Sommer bereits einiges an Geld in die Hand genommen – wenngleich Sergio Ramos, Geroginio Wijnaldum und Gianluigi Donnarumma alle ablösefrei kamen, so wurden die drei jedoch mit einem stattlichen Gehalt ausgestattet und dürften beim Wechsel einiges an Handgeld kassiert haben, hinzu kommt der 60-Millionen-Tranfer von Achraf Hakimi – doch mit dem Financial Fairplay hat man in der französischen Hauptstadt seit jeher kaum Probleme.

Neben den finanziellen Möglichkeiten hat PSG vor allem ein großes Argument auf seiner Seite: Neymar. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Brasilianer und Messi davon geträumt haben, noch einmal zusammenzuspielen. Zwar wollten sie dies am liebsten beim FC Barcelona tun, doch nun könnte es eine Wiedervereinigung in Paris geben. 

PSG will Messi unbedingt – Meeting am Wochenende?

Denn wie der italienische Transferexperte Gianluca Di Marzio bereits kurz nach Barças Verkündung des Messi-Abschieds berichtete, hat der französische Vizemeister bereits Kontakt zu Messi aufgenommen. Einige französische Journalisten berichteten am Freitagabend, dass sich PSG in “fortgeschrittenen Verhandlungen” mit Messi befinde.

Die L’Equipe schreibt, Paris wolle Messi einen “Rekordvertrag” über drei Jahre anbieten. Am Wochenende solle es sogar schon ein Treffen zwischen Jorge Messi und PSG geben.

Wenngleich der Abschied La Pulgas noch nicht hundertprozentig feststeht, so deutet derzeit sehr vieles darauf hin, dass der Argentinier in der kommenden Saison unter seinem Landsmann Mauricio Pochettino spielen könnte. Diesen soll Messi sogar persönlich angerufen haben, berichtet das Portal The Athletic

“Der Verein arbeitet intensiv, aber diskret daran, den Kader in diesem Transferfenster zu verbessern, damit wir unsere Ziele erreichen können”, erklärte PSG-Coach Pochettino am Freitag auf einer Pressekonferenz: “Wir wissen, was am Donnerstag passiert ist.” Mehr wollte der Argentinier nicht zu Messi verraten. Doch Pochettino ließ auch so schon einiges durchblicken.

Einen großen Schritt weiter ging der französische Journalist Mohamed Bouhafsi, für gewöhnlich bei PSG äußerst gut informiert. Demnach habe sich Messi sogar schon für PSG entschieden, meldete Bouhafsi auf Twitter.

Messis Spur zu PSG ist also sehr heiß – schon am Wochenende kann der Transfer Fahrt aufnehmen oder gar eingetütet werden. La Pulga ausgerechnet bei Barcelonas internationalem ‘Erzrivalen’ – nach Neymar könnte Paris Saint-Germain Barça erneut mitten ins Herz treffen. Als wäre Messis Abschied nicht bereits schlimm genug.

 

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Bastian Quednau
Schreibt über spanischen Fußball, leidet mit dem FC Schalke 04 und den Jacksonville Jaguars.
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