Messis Titel-Traum wird wahr! Argentinien schlägt Brasilien im Copa-America-Finale

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Lionel Messis Sehnsucht ist gestillt! Der 34-Jährige gewann mit Argentinien endlich die ersehnte Copa America. Die Albiceleste bezwang ihren Erzrivalen Brasilien in einem ausgeglichenen, teilweise ruppigen Finale im Maracana mit 1:0. Held des Abends wurde Siegtorschütze Angel Di Maria.

Messi feiert ersten Titelgewinn mit Argentinien 

Sein Traum ist wahr geworden. Nach unzähligen Titelerfolgen mit dem FC Barcelona hat Lionel Messi jetzt auch seinen ersten Triumph mit Argentinien einfahren können. Mit der „Albiceleste“ gewann der Superstar am frühen Sonntagmorgen mitteleuropäischer Zeit in Rio de Janeiro ein intensives Finale der Copa America (neun Gelbe Karten) gegen Brasilien knapp 1:0.

34 Jahre musste Messi erst alt werden, satte 16 Jahre für sein Land spielen und sein fünftes Finale bestreiten, um endlich auch auf Nationalmannschaftsebene einen Pokal in den Händen halten zu können. Der momentan vereinslose Kapitän zieht damit mit seinem ewigen Widersacher Cristiano Ronaldo gleich, der 2016 mit Portugal die Europameisterschaft gewonnen hatte.

Di María entscheidet Copa-America-Finale

Im Maracana-Stadion, in dem kurzfristig fast 8000 Zuschauer dem Endspiel beiwohnen durften – zuvor hatte das Turnier aufgrund der Coronavirus-Pandemie komplett vor leeren Rängen stattgefunden -, markierte Ángel Di María in der 22. Minute die Führung und letztlich auch das Siegtor.

Der Flügelspieler von Paris Saint-Germain wurde mit einem langen Pass des brillianten Rodrigo De Paul aus dem Mittelfeld heraus bedient, beförderte das runde Leder dann von der halbrechten Seite kommend gekonnt per Heber über Torwart Ederson hinweg hinein in die Maschen.

Di María war auch abgesehen von dem Treffer einer der auffälligsten Argentinier, während Messi mit nur einem Schussversuch in diesem hart umkämpften und teilweise unansehnlichen Finale ziemlich blass blieb. Argentinien agierte offensiv nach dem Führungstor harmlos und kam durch Messi nur noch zu einer nennenswerten Gelegenheit – unmittelbar vor Schluss bot sich La Pulga die Riesengelegenheit – erneut nach Traumpass von De Paul – auf die Entscheidung, doch frei vor Ederson vertändelte der Barça-Star entkräftet den Ball. 

Emerson bei Brasilien eingewechselt – kein Einsatz für Agüero

Die Brasilianer, bei denen Barça-Profi Emerson Royal – anders als Sergio Agüero auf Seiten der Argentinier – noch eingewechselt wurde (76.), präsentierten sich in der ersten Halbzeit im Spiel nach vorne oft zu kopflos und behäbig. Nach dem Seitenwechsel wurden sie durch den Rückstand gezwungenermaßen besser, konnten diese Leistungssteigerung allerdings nicht in Tore ummünzen. Auch, weil Argentinien verbissen und konzentriert die Führung verteidigte.

Der Gastgeber hat es damit verpasst, die Südamerika-Meisterschaft nach 2019 erneut und zum insgesamt zehnten Mal für sich zu entscheiden. Stattdessen feiern die „Gauchos“ ihren 15. Copa-America-Erfolg – den ersten seit 1993. Genau in dem Stadion übrigens, wo sie 2014 das Finale der Weltmeisterschaft gegen Deutschland verloren hatten (0:1 n. V.).

 

Messis Tränen der Erleichterung

Nach dem Spiel brachen bei Messi alle Dämme, seine Mitspieler rannten sofort mit Schlusspfiff zu La Pulga, um ihm zu gratulieren und ihn zu feiern. Bei Messi kullerten Tränen der Erleichterung von den Wangen, ehe er von seinen Mitspielern in die Luft geworfen wurde, wie man es sonst nur bei Trainern nach großen Finaltriumphen sieht.

Kurz darauf war es dann endlich soweit: Kapitän Messi – zum Spieler des Turniers von der CONMEBOL gekürt – stemmte endlich die Copa America in die Luft. Und erfüllte sich und Argentinien so endlich den langersehnten Traum.

 

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Filip Knopp
Redakteur und Sportjournalist
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