Muskelverletzung schlimmer als befürchtet: Dembélé fällt monatelang aus

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Die Leidenszeit des Ousmane Dembélé beim FC Barcelona, sie nimmt einfach kein Ende. Der fragile Franzose erlitt gegen Borussia Dortmund erneut eine Muskelverletzung, nun ist auch die Schwere der Verletzung bekannt – seine Ausfallzeit ist dabei länger als befürchtet. Dembélé wird einen Teil seiner Reha in Katar absolvieren.

Ousmane Dembélé hatte sich sein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Klub Borussia Dortmund am Mittwochabend sicherlich ganz anders vorgestellt. Nachdem der Flügelspieler nach einer Karambolage im Strafraum des BVB blöd aufgekommen war, blieb er mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden sitzen, zog vor Frust sogar direkt beide Schuhe aus. Er wusste offenbar sofort, was erneut geschehen war: eine Muskelverletzung. Was auch sonst. 

Sichtlich frustriert, enttäuscht und den Tränen nahe ging er vom Platz, der 22-Jährige wurde nach nur 26 Minuten ausgewechselt. Es dauerte gut zwei Tage, um die Schwere der Verletzung herauszufinden – dabei ist seine Ausfallzeit nun länger als befürchtet. 

10 Wochen Pause – Reha in Katar

Wie der FC Barcelona am Freitag mitteilte, haben Tests eine Muskelverletzung im rechten hinteren Oberschenkel ergeben, Dembélé fällt damit laut Vereinsangaben etwa 10 Wochen aus. Seine Leidenszeit nimmt einfach kein Ende, insgesamt war der hochveranlagte Flügeldribbler seit seinem Wechsel nach Barcelona schon neunmal verletzt, das ist also nun bereits seine zehnte Blessur – und die dritte Muskelverletzung alleine in der aktuellen Saison 2019/20.

Wie der FC Barcelona am Samstag per Pressemitteilung verkündete, wird Dembélé Teile seiner Reha in Katar verbringen, im Aspetar Orthopaedic and Sports Medicine Hospital. Barças medizinisches Personal wird das Reha-Programm in Katar beaufsichtigen. 

“Dembélé und die Ärzte müssen versuchen, eine Lösung für seine Verletzungen zu finden”, sagte Luis Suárez im Anschluss an das Spiel gegen Borussia Dortmund , “wir hoffen, dass er bald wieder bei uns ist.” Die Zwangspause bedeutet abermals einen herben Rückschlag für den Franzosen – körperlich und mental.  

 

Dieser Artikel wurde Samstagmittag geupdated

Alex Truica
Freier Sportjournalist, Podcaster und Chefredakteur Barçawelt
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