Nach drittem Platz bei der Copa: Messi macht seinem Ärger Luft

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Bei der Medaillienübergabe nach dem Spiel um Platz drei bei der Copa América zwischen Argentinien und Chile fehlte der Kapitän der Albiceleste, Lionel Messi. Den Grund lieferte der Argentinier später per Interview und ließ kein gutes Haar an den Verantwortlichen der Copa.

Nach dem Spiel um Platz drei bei der Copa América zwischen Chile und Argentinien (2:1 für die Albiceleste) kam es standardmäßig zur Siegerehrung, um beiden Teams zu ihren großartigen Leistungen der vergangenen Wochen zu gratulieren. Nur einer der Protagonisten fehlte: Barcelonas Lionel Messi nahm an der Medaillienübergabe nicht teil. Den Grund lieferte er wenig später vor anwesenden Reportern.

Messi: “Sie haben uns nicht ins Finale kommen lassen”

“Wir müssen nicht Teil dieser Korruption sein, dieses Mangels an Respekt, der uns während dieser Copa entgegengebracht wurde.”

Der Argentinier musste nach einer klaren Fehlentscheidung in der 37. Minute das Feld vorzeitig verlassen, genauso wie Chiles Gary Medel. “Mit einem Gelb für beide wäre alles gut gewesen, aber vielleicht hat das, was ich das letzte Mal gesagt hatte, seinen Tribut gefordert. Bereits nach der 0:2-Halbfinalniederlage gegen Brasilien der Copa hatte Messi die Schiedsrichterleistung öffentlich kritisiert. “Wir hätten besser sein können, aber sie haben uns nicht ins Finale kommen lassen. Korruption und die Schiedsrichter lassen die Fans nicht den Fußball genießen. Das ruiniert den Fußball.”

Der Verband weist die Vorwürfe zurück

Kurz darauf reagierte der südamerikanische Verband CONMEBOL mit einem offiziellen Statement auf die Vorwürfe. Diese seien “inakzeptablen” und “unbegründete Anschuldigungen.” “Im Fußball verliert man und gewinnt man manchmal. Eine der Grundpfeiler des Fairplay ist es, die Ergebnisse und die Schiedsrichterentscheidungen mit Respekt zu akzeptieren”, hieß es in dem Statement.

Darüber hinaus fand Messi in dem Interview aber auch positive Worte, und lobt die eigene Mannschaft: “Ich gehe mit erhobenem Haupt und stolz auf diese Gruppe, die alles gegeben hat. Ich hoffe, dass diese Mannschaft respektiert wird. Wichtig ist, dass das Team den Cup gut beendet hat.”

Auch zu seinem Coach Lionel Scaloni äußerte sich La Pulga: “Ich denke, Scaloni wuchs mit seinem Team. Wir haben eine Spielidee gefunden, eine gute Dynamik. Die Gruppe zeigte viel Persönlichkeit; es ist nicht einfach, in den ersten beiden Spielen zu verlieren (bezogen auf die Niederlage gegen Kolumbien) und Unentschieden zu spielen (bezogen auf das Spiel gegen Paraguay). Das machte uns stärker und wir wurden immer positiver.”

 

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