Piqué: “Solange Messi das Barça-Trikot trägt, besteht Hoffnung, dass er bleibt”

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“Ich möchte dem Klub meines Herzens helfen”: Barcelonas verletzter Innenverteidiger Gerard Piqué hat über eine mögliche Kandidatur als Präsident des FC Barcelona gesprochen sowie über die Erfolgschancen von Lionel Messis Verbleib bei Barça.

 

Gerard Piqué hat im Rahmen eines Solidaritätsprogramms von Radio Marca zur Bekämpfung und Heilung von Krebs auch ein paar Fragen beantwortet. Der aktuell verletzte Innenverteidiger des FC Barcelona erklärte unter anderem, dass er die Hoffnung nicht aufgegeben hat, dass Messi seinen Vertrag beim FC Barcelona über den Sommer hinaus verlängern wird: “Wir werden Messi fragen müssen. Hier wünschen wir uns alle, dass er bleibt, aber es ist eine sehr persönliche Entscheidung. Solange er das Barça-Trikot trägt, gibt es immer Hoffnung.”

“Ich möchte dem Klub meines Herzens helfen”

Hinsichtlich seiner persönlichen Zukunft schloss der 33-jährige Abwehrchef nicht aus, eines Tages die Präsidentschaft bei Barça anzustreben, wie er bereits in der Vergangenheit zu verstehen gegeben hatte. Doch das sei noch Zukunftsmusik: “Bei den Wahlen, die jetzt kommen, sicher noch nicht, denn ich bin immer noch ein Spieler. Aber man weiß nie, was in Zukunft kommt”, so Piqué über seine Ambitionen, die Geschicke seines Klubs eines Tages zu leiten. “Ich bin ein großer Culé und ich möchte dem Klub meines Herzens helfen, ich möchte auf die beste Art und Weise Dinge beitragen. Wenn ich sehe, dass ich Dinge beitragen kann, die dem Klub helfen können, dann werde ich entscheiden. Es ist eine Vorstellung, die ich immer hatte, aber ich weiß nicht, ob sie wahr werden wird.”

Auf die Frage nach Luis Suárez’ Weggang und ob er darüber traurig sei, antwortete Piqué: “Es tat mir sehr leid, Luis Suárez gehen zu sehen, er war ein Mannschaftskamerad, der viele Jahre im Klub war und man verbringt viele Stunden mit seinen Mannschaftskameraden. Es ist, als ob ein Kollege, der viele Jahre bei dir war, dich verlässt.”

“Pep ist das Genie par excellence”

Bei der Frage nach dem besten Trainer, den er in seiner Karriere hatte, wollte er sich nicht festlegen. “Es gibt viele und verschiedene. Das Genie schlechthin ist Pep, er ist auf einer anderen Ebene, ich hatte aber auch die Figur des Managers, die alles in einem Klub kontrolliert, das war Sir Alex Ferguson, der eine Menge leistete. Barça war auch unter Luis Enrique sehr gut, ich hatte Valverde, und auch Del Bosque war eine ‘Zehn’, vor allem menschlich.”

Ob Piqué rückblickend einige provokante Äußerungen gegenüber den Rivalen Espanyol oder Real Madrid bereue, wollte er nicht bestätigen: “Manchmal, weil man im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht, wird man ein wenig mitgerissen. Am Ende ist es alles Teil des Spiels – es gibt Momente, und das sind Rivalitäten, aber diese bleiben auf dem Spielfeld. Das Privatleben ist anders, dort hat man Freunde, die auch aus Madrid kommen. Es ist eine Sache, wenn eine Kamera auf einen selbst gerichtet ist und eine andere, wenn man als Privatperson nach Hause kommt.” 

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