Piqué über Bartomeu: „Er zählt sicher zu den schlechtesten Präsidenten“

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Gerard Piqué sprach in einem Interview ausführlich über seine bisherige Karriere beim FC Barcelona und ließ einige Momente Revue passieren. Dabei erklärte er unter anderem, wie sich sein Verhältnis zu Pep Guardiola mit der Zeit veränderte. An Ex-Präsident Josep Bartomeu ließ er erneut kein gutes Haar.

Seine Muskeldehnung hat er auskuriert, nun möchte Barças Abwehrchef Gerard Piqué nach der Länderspielpause für die Katalanen wieder auf dem Platz eingreifen. Da der 34-Jährige nicht mehr für die spanische Nationalmannschaft aktiv ist, nutzte er die Zeit, um in der Radiosendung „La Sotana“ ein Interview zu geben, in dem er auf seine lange Karriere zurückblickte und auch darüber sprach, wie lange er noch spielen möchte: „Wenn man mir bei meinem Debüt gesagt hätte, dass ich mit 34 Jahren noch für Barça spielen würde, hätte ich darauf keinen Cent gewettet“, so Piqué am späten Montagabend.

Als Youngster habe er noch nicht die Professionalität an den Tag gelegt, die nötig gewesen wäre. „Heute weiß ich, wie ich mit meinem Körper umgehen muss und was er braucht. Darüber hinaus ist meine Familie sehr wichtig für mich.“

Auf ein konkretes Datum, zu dem er seine Fußballschuhe an den Nagel hängen wird, wollte er sich nicht festlegen: „Ich schaue von Saison zu Saison und gehe jede Spielzeit so an, als wäre es die letzte – und wenn eine weitere Saison folgt, dann ist das perfekt. An dem Tag, an dem ich spüre, dass ich nicht mehr das Niveau habe, um der Mannschaft zu helfen, werde ich aufhören.“ Piqués Vertrag geht noch bis 2024, erst Mitte August hatte der Abwehrchef sein Arbeitspapier erneut angepasst und auf jede Menge Gehalt verzichtet, um unter anderem Neuzugang Memphis Depay registrieren zu können.

„2012 dachte ich daran zu gehen“

Interessante Einblicke lieferte Piqué auch in seine Beziehung zu Barças Ex-Trainer Pep Guardiola. In der Retrospektive gab er zu, dass die letzte Saison unter Guardiola sehr schwer für ihn gewesen sei: „Ich habe in der letzten Saison mit Pep auf der Bank sehr gelitten.“ Die Fehde mit Real Madrids damaligem Trainer José Mourinho „hat Pep sehr zermürbt – er war sehr angespannt und auch in der Kabine herrschte eine angespannte Atmosphäre. Ich dachte 2012 sogar daran, Barça zu verlassen. Ich fing dann an, mit Shakira auszugehen und meine Beziehung zu Pep änderte sich wieder – heute haben wir ein sehr gutes Verhältnis“.

„Bartomeu zählt zu den schlechtesten Präsidenten“

Natürlich wurde der Abwehrchef auch zur Zeit unter Barças Ex-Boss Josep Maria Bartomeu befragt – dabei attackierte er ihn erneut scharf. Auf die Frage, ob Bartomeu der schlechteste Präsident in der Geschichte des FC Barcelona sei, antwortete Piqué vielsagend: „Sollte er der schlechteste sein, steht es mir nicht zu, das zu beurteilen. Von den Präsidenten, die ich erlebt habe, zählt er ganz sicher zu den schlechtesten. Dennoch sind wir alle für die derzeitige Situation verantwortlich, aber es ist klar, dass der Verein in den letzten Jahren nicht den Weg eingeschlagen hat, den wir uns erhofft haben.“

 

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