Rote Karte: Barça legt Einspruch ein

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Am vergangenen Sonntag feierte unser Neuzugang Clément Lenglet sein Liga-Startelfdebüt für den FC Barcelona. Dieser erste Einsatz von Beginn an fand bereits nach 34 Minuten sein frühes Ende, da Schiedsrichter Jesus Gil Manzano beschloss, dem französischen Innenverteidiger für ein angebliches Foul die rote Karte zu zeigen. Nach vielen Protesten seitens der Spieler auf dem Platz, als auch von Seiten anderer Funktionäre, legte der FC Barcelona nun Widerspruch gegen die Entscheidung ein. Dieser wurde allerdings abgelehnt und Barça leitete keine weiteren Schritte ein. Lenglet wurde für ein Spiel gesperrt und ist am Wochenende gegen Bilbao bereits wieder einsatzbereit.

Was war passiert? In der 35. Minute stoppte Lenglet seinen Gegenspieler Pere Pons am Boden mit allen fairen Mitteln, die ilaut Regelwerk erlaubt sind. In dieser Situation wurde er allerdings auch selbst gefoult und erwischte den Stürmer des FC Girona dabei unabsichtlich mit dem Ellenbogen im Gesicht. Schiedsrichter Manzano entschied daraufhin auf Freistoß für Barça. Zur Verblüffung aller Beteiligten folgte auf die Szene ein Einschreiten des Videoschiedsrichters, welcher Manzano dazu riet, sich die Bilder nochmal anzusehen und seine Entscheidung zu überdenken. So kam es, dass der Referee Lenglet anschließend tatsächlich die rote Karte zeigte.

Es war eine Entscheidung, die für reichlich Unverständnis sorgte, und das nicht nur bei allen, die es mit dem FC Barcelona halten. Selbst den Spielern des FC Girona konnte man anmerken, dass sie in dieser Situation nicht einer Meinung mit dem Schiedsrichter waren. Der angeblich Gefoulte entschuldigte sich sogar bei Lenglet für das Foul, was er in dieser Situation selbst beging. Entsprechend viel Spott empfing Manzano nach seiner Entscheidung. Barça-Trainer Ernesto Valverde sprach anschließend vom ersten Platzverweis, bei dem sich der gefoulte Spieler entschuldigt. Auch Gerard Piqué machte seinem Unmut Luft, indem er den Referee auf dem Weg in die Kabine fragte, ob er wirklich glaube, dass der Ellbogenschlag von Lenglet Absicht gewesen sei. Barças Kapitän Lionel Messi verweigerte Manzano nach dem Spiel sogar demonstrativ den Handschlag.

Clément Lenglet hätte nach seinem Platzverweis wohl mit einer Sperre von zwei bis drei Spielen rechnen müssen, wozu es glücklicherweise nun doch nicht kam. Er wird am Wochenende bereits wieder zur Verfügung stehen.

 

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