Sandro Rosell: “Tito ist stark”

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Bildquelle: fcbarcelona.com

Die Pressekonferenz am gestrigen Abend mit Präsident Sandro Rosell und Sportdirektor Andoni Zubizarreta stand ganz im Zeichen der Erkrankung von Tito Vilanova. Die Funktionäre sicherten dem Trainer und seiner Familie ihre bedingungslose Unterstützung zu und sind der festen Überzeugung, dass Tito Vilanova auch diesmal wieder den Kampf gegen den Krebs gewinnen wird. „Am wichtigsten ist, dass er wieder gesund wird und dass er die notwendige Ruhe bekommt, um diesen Heilungsprozess durchzustehen. Tito ist stark, sehr stark. Er hat gezeigt, dass er stark ist und wir sind überzeugt davon, dass er sehr bald wieder bei uns sein wird”, erklärte der Präsident den Teilnehmern der Pressekonferenz, der unter anderem Carles Puyol, Xavi Hernández, Andrés Iniesta und Víctor Valdés beiwohnten. Sandro Rosell führte weiterhin aus, dass Tito ihn sehr fasziniere. Er habe diesen Gesichtsausdruck, der von unglaublicher mentaler Stärke zeuge. Nur seine Familie würde den Trainer besorgt erleben, allen anderen würde Tito diesen Gemütszustand niemals preisgeben. Stellvertretend für den Verein und für Tito bedankte sich der Präsident für die überwältigende Anteilnahme an der Erkrankung des Trainers. Bereits am Dienstag hätte der Verein von einer möglichen Erkrankung gewusst, wollte jedoch die weiteren medizinischen Befunde am Mittwochnachmittag abwarten. „Wir wollten warten, bis Tito Vilanova die Situation der Mannschaft geschildert hat”, so Rosell. Ungewöhnlich früh sind die Spieler am gestrigen Tag zum Training erschienen, um die vorerst letzten erwärmenden Worte von Vilanova in Empfang zu nehmen.

Sandro Rosell hegt keinerlei Befürchtungen, dass die Mannschaft an dieser neuerlichen Hiobsbotschaft zerbrechen könnte: „Ich habe vollstes Zutrauen in die Mannschaft. Wir sind ein starker Verein, der zusammenhält. Wir können jede Not überwinden.” Während Vilanovas krankheitsbedingter Abwesenheit wird Assistenzcoach Jordi Roura die Mannschaft führen. „Wir sind in guten Händen und mit ihnen werden wir unseren Weg weitergehen. Wir werden gegen Valladolid antreten. Tito ist nicht da, aber wir haben Jordi und seinen Stab”, erläuterte Zubizarreta die momentane Lage der ersten Mannschaft. Für ihn sei der Fußball allerdings zunächst einmal von sekundärer Bedeutung. Auch er sprach Tito und seiner Familie seine unbedingte Unterstützung zu. Auf die Frage, wie die Spieler auf die Nachricht reagiert haben, antwortete der Sportdirektor folgendes: „Sie sind geeint wie eh und je. Wir müssen jetzt zu uns finden und die Arbeit fortsetzen.” Zubizarreta führte ferner aus, dass die Verantwortlichen im Verein keine Legenden, sondern nur Menschen seien. Ihnen können die gleichen Dinge widerfahren wie jedem anderen auch. 

Wann Tito Vilanova wieder zurückkehren kann, ist noch ungewiss. Die medizinische Abteilung des FC Barcelona hat aber betont, dass unter bestimmten Umständen die Chemotherapie von Tito Vilanova mit seinem Beruf zu vereinbaren ist. Demzufolge könnte Vilanova noch vor Beendigung der Therapie sein Traineramt wieder aufnehmen. 

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