Schock! Dembélé muss operiert werden und fällt monatelang aus

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Ousmane Dembélé sorgt mal wieder für eine Schock-Nachricht. Wie der FC Barcelona mitgeteilt hat, muss sich der französische Nationalspieler einer Operation unterziehen. Bei der EM erlitt Dembélé nach Barça-Angaben eine Verrenkung der Bizepssehne im rechten Knie. Ausfallen wird er wohl bis zu vier Monate.

Verrenkung der Bizepssehne im rechten Knie: Dembélé vier Monate k.o.?

Jetzt herrscht bittere Gewissheit: Ousmane Dembélé hat sich bei der Europameisterschaft im Gruppenspiel der französischen Nationalmannschaft gegen Ungarn (1:1) eine Verrenkung der Bizepssehne im rechten Knie zugezogen, die nun eine Operation erfordert. Das gab der FC Barcelona am Dienstagabend bekannt.

Der Klub bestätigt das Turnier-Aus für den Flügelstürmer, macht darüber hinaus allerdings keine Angaben zu der Ausfalldauer. Nach Informationen der Sportzeitung L’Équipe und des katalanischen Radiosenders RAC1 werde Dembélé aber satte vier Monate pausieren müssen. Als Barça-Profi, der er nach seinem 135-Millionen-Euro-Transfer seit Ende August 2017 ist, wird er damit zum zehnten Mal dazu gezwungen, kürzer zu treten.

Ein herber Rückschlag für den Franzosen, der bei dem EM-Spiel gegen Ungarn in der 57. Minute eingewechselt, wegen eines Schlags auf das Knie allerdings kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit aber wieder ausgewechselt worden war.

Was bedeutet Dembélés Verletzungspause für seine offene Zukunft? 

Bei Barça verpasst Dembélé nun definitiv nicht nur die am 9. Juli beginnende Saisonvorbereitung, sondern auch den Pflichtspiel-Auftakt Mitte August – sofern er denn überhaupt bleibt. Der Vertrag des 24-Jährigen in Katalonien läuft nur noch bis zum 30. Juni 2022 und er selbst hat bis dato keine Anstalten gemacht, eine zügige Entscheidung zu fällen, ob er bei der Blaugrana verlängern möchte oder nicht.

Die Vereinsführung soll daher bereits seit einiger Zeit ernsthaft in Erwägung ziehen, Dembélé in diesem Sommer zu verkaufen – was durch den erneuten K.o. nun erst recht beabsichtigt werden könnte. Es ist dieses Jahr schließlich der letzte gute Zeitpunkt, um noch eine angemessene Ablösesumme einzunehmen, solange keine Vertragsverlängerung über die Bühne geht.

Andererseits könnte die Verletzung den Angreifer dazu bewegen, zügig seine Unterschrift unter das Angebot von Barça zu setzen – sollte dieses denn noch bestehen. Als lange verletzter Spieler verschlechtern sich seine Möglichkeiten auf dem Transfermarkt. Juventus Turin galt bis dato als mögliches Ziel, könnte nun aber Abstand von der Bemühung einer Verpflichtung nehmen.

Filip Knopp
Redakteur und Sportjournalist mit großem Fokus auf Spaniens La Liga.
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