Spanische Medien: Messi auf dem Weg zum Clásico

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Spielt er oder spielt er nicht? Das ist die große Frage um Lionel Messi am kommenden Spieltag. Angesichts der Monsteraufgabe Real Madrid im Estadio Santiago Bernabéu überschlagen sich spanische – und hier besonders katalanische – Medienberichte um den Zustand des Argentiniers. Hieß es vor knapp über einer Woche noch, La Pulga werde nicht auflaufen können, zeichnen aktuelle Prognosen ein weit positiveres Bild.

Lionel Messi

läuft bereits wieder und kann mit dem Ball Übungen ausführen. Das berichtete die Mundo Deportivo diese Woche. Zwar möchte man beim FC Barcelona kein Risiko eingehen, doch die Fortschritte des vierfachen Weltfußballers sind derart rasant, dass man seine Verfügbarkeit nicht mehr ausschließen möchte. Vor gut einer Woche berichtete die katalanische Sport noch darüber, dass man wohl ohne den Superstar ins große El Clásico gehen müsse.

Für den positiven Heilungsverlauf soll zudem die enorme Professionalität des Barça-Stars verantwortlich sein. In einem kürzlich geführten Interview mit Guillem Balague entgegnete er auf die Frage, wie er mit der Verletzung umgehe, Folgendes: „Wie ich bereits sagte, ist die Wahrheit, dass ich von Beginn an wusste, dass ich verletzt bin und obwohl man von Beginn an offensichtlich besorgt ist, versteht man nach der Diagnose und allen Folgen der Verletzung, dass man ruhig bleiben muss. Ich glaube nicht, dass es für mich schwierig war, das zu akzeptieren und auszustrahlen.“

Der Faktor Luis Enrique

Auch Luis Enrique bestätigte den positiven Genesungsverlauf bei Messi: „Es läuft sehr gut“. Trotzdem wird es insbesondere auf seine Einschätzung ankommen – gesetzt dem Falle, La Pulga erhält tatsächlich grünes Licht für das Spiel gegen Real Madrid -, ob der Superstar auflaufen wird. Die ganz großen Alternativen werden am 21. November jedoch weiterhin fehlen; Munir und Sandro bekleckern sich derzeit mit wenig Ruhm und stehen beide noch bei null Treffern in dieser Saison.

Doch wer Luis Enrique kennt, weiß, dass er nicht vor mutigen Entscheidungen zurückschreckt und vor allem keine Risiken in Bezug auf angeschlagene Spieler eingeht. So musste der Argentinier aufgrund großer Reisestrapazen und leichter Überbelastung bereits im Vicente Calderón gegen Atlético Madrid auf der Bank Platz nehmen. Es würde also beinahe an ein Wunder grenzen, wenn der Barça-Coach den besten Spieler der Welt – wichtiges Spiel hin oder her – von Anfang an auflaufen lässt.

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