Spieler an ihren physischen Grenzen?

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Bildquelle: fcbarcelona.com

Bei der Aufarbeitung der vernichtenden Niederlage gegen den FC Bayern München kam immer wieder ein Thema zur Sprache, das dem Anschein nach einen besonders großen Anteil an dem Ausscheiden im Halbfinale der Champions League hatte. Weder im Hin- noch im Rückspiel konnten sich die Spieler physisch auf Augenhöhe mit den Bayern präsentieren. Und das lag nicht nur daran, dass die Bayern die Vorteile ihrer körperlichen Statur ausspielten. Vielmehr sei damit die Intensität angesprochen, mit der die Partie geführt worden war. Die Bayern hatten stets Zugriff auf ihre Gegenspieler, was man von den Barça-Stars nicht unbedingt behaupten konnte. Nahezu das gesamte Spiel wurde damit verbracht, Lücken zu schließen, die von einem nur mittelbaren Zugriff auf die Gegenspieler zeugen.

Als Grund für diese physischen Defizite wurde zum einen eine nur suboptimale Saisonvorbereitung von unserem Mitglied Johann benannt. Die Reisen um die Welt mögen dem Finanzhaushalt zugutekommen, aus sportlicher Sicht aber wurde es verpasst, die physischen Grundlagen für eine lange Saison zu legen. Sogar vom „FC Hollywood“ war die Rede. Des Weiteren wurde das Problem der mangelnden physischen Verfassung auch in einem Gesamtzusammenhang gesehen, indem die fordernden letzten Jahre intensiven Dauerpressings ebenfalls in die (Ab-)Rechnung eingeflossen sind. Letztere Vermutung wurde nun von Tito Vilanova bestätigt: „Diese Spieler haben in den letzten fünf Jahren über 300 Spiele absolviert. Die erste Saisonhälfte bis Dezember war sehr gut. Nun aber ist es schwieriger geworden.“

Wie könnte eine Lösung aussehen? Neben einer besseren Saisonvorbereitung könnten stärkere Rotationen physisch angeschlagene Spieler entlasten. Insbesondere letzterer Aspekt ist ein Hauptkritikpunkt am Teammanagement des Trainers, der sich allerdings dagegen zur Wehr setzt: „Wir haben in diesem Jahr allen Spielern Einsatzzeiten gegeben. Noch niemals wurde die Last auf mehr Schultern verteilt als diese Saison.“

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