Tito Vilanova: Emotionaler Gedenkgottesdienst in Barcelona

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Am Abend des 28. April fand ein großer Gedenkgottesdienst zu Ehren des verstorbenen Tito Vilanovas statt. Im Beisein seiner Familie und 1500 geladenen Trauergästen wurde ein letztes Mal Abschied genommen von einer ganz großen Person. Unter den Gästen befanden sich zahlreiche Politiker der katalanischen Regierung, Ex-Präsidenten und Ex-Spieler von Barça sowie die komplette erste Mannschaft und zahlreiche Angestellte des FC Barcelona.

Es war ein sehr emotionaler Gedenkgottesdienst für den verstorbenen Tito Vilanova.

Wie zahlreich die Anteilnahme war, erfährt man erst nach einem kurzen Blick auf die Gästeliste. Neben der ersten Mannschaf des FC Barcelona und des Präsidiums waren noch viele Kapitäne anderer Teams des katalanischen Vereins anwesend sowie die Juvenil B (Team, in dem Titos Sohn Adrià Vilanova spielt). Des Weiteren nahmen die Ex-Präsidenten Agustí Montal, Josep Lluís Núñez, Joan Gaspart, Enric Reyna, Joan Laporta und Sandro Rosell Anteil. Schlussendlich sind noch zahlreiche Ex-Spieler von Barça zu erwähnen, unter ihnen Carles Rexach, Josep Maria Fusté, Migueli, Ferran Olivella, Josep Moratalla, Tente Sánchez, Toño de la Cruz, Josep Palau sowie Josep Franch.

Vertreter von anderen Klubs

Neben dutzenden Gästen aus der Familie des FC Barcelona schickten auch viele Teams der Primera División Vertreter zum Gedenkgottesdienst. So waren Repräsentanten von RCD Espanyol, Real Madrid, RCD Mallorca, Athletic Club, Valencia CF, Real Betis und Sevilla CF anwesend. Darüber hinaus schickten die Vereine Manchester City, Benfica Lissabon sowie Fiorentina Vertreter nach Barcelona. Letztlich zu erwähnen sind die beiden katalanischen Klubs Lleida Esportiu und Joventut Badalona.

Bereits am Wochenende haben die Spieler ihre Anteilnahme auf dem Rasen zum Ausdruck gebracht. Der spanische Verband verordnete eine Schweigeminute zu Ehren von Tito. Bevor der Ball rollte, versammelten sich die Spieler am Mittelkreis und hielten einen Moment inne, um einen außergewöhnlichen Menschen zu würdigen. Wir haben für euch eine kleine Collage zusammengestellt und einige Momente festgehalten.

Emotionaler Abschied

Schlussendlich möchten wir euch noch die Aussagen von Adrià Vilanova, Carlota Vilanova, Josep Bartomeu und Jordi Roura liefern. Diese möchten wir unkommentiert stehen lassen:

Adrià Vilanova (Sohn von Tito Vilanova, 17 Jahre): „Danke an all jene, die gestern und vorgestern zum Denkmal beim Camp Nou kamen und eine Schweigeminute zu Ehren meines Vaters einlegten.“

 „Für mich war mein Vater ein Vorbild als Fußballer, Person, aber vor allem als Vater. Ich kann nicht mehr tun als mich zu bedanken für das, was er mir gegeben hat und wie er mich erzogen hat. Das beste Geschenk, was mir das Leben gab, waren 17 Jahre an seiner Seite zu leben.“

„Mein Vater half mir, mich beim Fußball zu verbessern und meine Träume zu erfüllen. Ich weiß, dass er immer an meiner Seite sein und mein Schutzengel sein wird.“

„Ich erinnere mich, als bei ihm zum ersten Mal Krebs diagnostiziert wurde. Er war besorgter über das Wohlbefinden der Familie als über sein eigenes.“

Carlota Vilanova (Tocher von Tito Vilanova, 19 Jahre): „Unser Vater war unser Held, unser Vorbild, meine erste Liebe. Liebe, die ich empfand, als ich noch nicht einmal wusste, was es bedeutet. Er sagte mir immer, dass ich kämpfen solle für meine Träume.“

„Meinem Vater wurde nichts geschenkt. Seine Leidenschaft für Fußball erlaubte es ihm, seinen Traum zu erreichen: Als Trainer des FC Barcelona auf der Bank zu sitzen. Der Klub war immer in seinem Herzen.“

Josep Bartomeu (Präsident des FC Barcelona): „Heute nehmen wir Abschied von einer sehr geliebten Person. Montse [Frau von Tito Vilanova], Adrià, Carlota: Ich verspreche euch, dass er immer einen Platz in unseren Herzen haben wird und wir ihn nie vergessen.“

Jordi Roura (Mitglied des Trainerstabs und enger Freund): „Freund,  Kamerad und Bruder. Du hast uns gerade erst verlassen und du kannst dir nicht vorstellen, wie sehr wir dich vermissen. […] Wir teilten so viel, dass das, was wir gemeinsam durchmachten, viel stärker war als all der Schmerz, den wir jetzt durchleben.“

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