Transferverbot für den FC Barcelona: Einspruch gegen die Sanktionen

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Der FC Barcelona verkündete am gestrigen Abend, dass der Verein gegen das von der FIFA verhängte Transferverbot vorgehen werde. Die Sanktion der FIFA sieht neben einer Geldstrafe eine Transfersperre an zwei aufeinanderfolgenden Transferperioden (Sommer 2014; Winter 2014/15) vor. Barça soll gegen Artikel 19 verstoßen haben, wonach Spieler unter 18 Jahre international nicht transferiert werden dürfen. Demnach habe der FC Barcelona in einem Zeitraum von 2009-2013 zehn Mal gegen diese Norm verstoßen. 

Der FC Barcelona akzeptiert die Sanktion der FIFA nicht und will nun dagegen vorgehen. Mit einem 14-Punkteprogramm wird die aktuelle Situation des Vereins erklärt. Der Inhalt dieses Programms wird nachfolgend kurz zusammengefasst wiedergegeben:

Die Jugendschmiede ‚La Masia‘ garantiere eine gute Schulausbildung, medizinische Versorgung und die Entwicklung der Spieler. Die außerordentliche Entwicklung der Spieler erkläre sich damit, dass Spieler aus ‚La Masia‘ zu den besten der Welt gehörten; was sich auch sehr gut bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres nachvollziehen lasse, wo Barça-Schützlinge immer wieder unter den Top 3 zu finden sind. Auch wird hervorgehoben, dass minderjährige Spieler aus dem Ausland, welche laut der FIFA nicht mehr beim FC Barcelona spielen dürften, unterrichtet würden. Das unterstreiche die Fürsorge und sei der Grund für die außerordentlich gute Schulausbildung, die Jugendliche in der Talentschmiede genießen.

Die Jugendakademie setze sich also für eine gesicherte Zukunft Jugendlicher ein. Die FIFA ignoriere wichtige Aspekte, in denen es um die pädagogische Funktion des FC Barcelona geht. Ferner weist der Verein auf die allgemeine Lage hin: Alleine in Katalonien spielten 15.000 außerhalb Spaniens geborene Minderjährige in Vereinen. Laut den Regularien müssten also auch die dort ansässigen Vereine sanktioniert werden. Der FC Barcelona habe, so heißt es weiterhin, gegen kein Zivilrecht verstoßen, alle minderjährigen Spieler seien legale Bewohner des Landes. 

Mit diesen Punkten werde sich der Futbol Club Barcelona vor der FIFA erklären. Falls es nötig sein wird, sei der Verein auch bereit, vor dem internationalen Sportgerichtshof gegen diese Sanktion vorzugehen.

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