Trennung besiegelt: FC Barcelona löst Umtiti-Vertrag auf

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Nachdem der FC Barcelona bereits seit mehreren Jahren erfolglos versucht hatte, einen Abgang Samuel Umtitis zu forcieren, wird der Vertrag des Innenverteidigers nun aufgelöst. Dies teilte die Blaugrana am Freitagabend mit.

Nach einjähriger Leihe: Umtiti verlässt Barça endgültig

Der FC Barcelona und Samuel Umtiti gehen fortan getrennte Wege. Zwar gibt es weiterhin keinen dauerhaften Abnehmer für den 30-Jährigen, doch stattdessen hat sich der Verein mit dem Franzosen auf eine Auflösung des bis 2026 laufenden Kontrakts geeinigt. Dies verkündete die Blaugrana am Freitagabend in einer Mitteilung auf ihrer Website. Damit verabschiedet sich der Verein endgültig von seinem Innenverteidiger, der die vergangene Saison bereits leihweise bei US Lecce in der italienischen Serie A verbracht hatte.

Vom Leistungsträger zum Problemfall

Umtiti war im Sommer 2016 aus Lyon nach Katalonien gewechselt und hatte sich in den darauffolgenden zwei Jahren zum unangefochtenen Stammspieler in der Hintermannschaft Barças entwickelt. 2018 bestritt er bei der Weltmeisterschaft in Russland sechs von sieben Partien für sein Heimatland Frankreich und gewann mit der Équipe Tricolore den Titel. Umtiti, dessen Karriere bereits zu diesem Zeitpunkt von unterschiedlichen Verletzungen gezeichnet war, konnte nach dem WM-Triumph aufgrund anhaltender Knieprobleme jedoch nicht mehr an die erfolgreiche Anfangszeit bei Barça anknüpfen. Sein hohes Gehalt wurde daher gerade während der krisengebeutelten letzten Jahre des FC Barcelona immer mehr zur Bürde für die Finanzbücher des Vereins. Bis zuletzt suchte Barça daher nach einem Verein, der zu einer dauerhaften Verpflichtung Umtitis bereit war – doch vergeblich.

Während seiner Zeit beim FC Barcelona bestritt der in Kameruns Hauptstadt Yaoundé geborene Umtiti insgesamt 133 Pflichtspiele für den Verein, wobei ihm zwei Treffer gelangen. Neben zwei Meistertiteln triumphierte er mit Barça zudem drei Mal in der Copa del Rey und zwei Mal in der Supercopa. Wie die fußballerische Reise für Umtiti nach dem Barça-Aus nun weitergeht, ist noch nicht bekannt. Zu den genauen Modalitäten der Vertragsauflösung bewahrte der Verein in seiner Mitteilung ebenfalls Stillschweigen.

Hannes Zimmermann
Hannes Zimmermann
Französisch- und Englischstudent mit Faszination für Sportjournalismus. Leidenschaftlicher Culé und Messi-Fanatiker
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7 Kommentare

  1. Ich frage mich nur, was das für unsere Finanzen bedeutet. Umsonst wird er wohl nicht gegangen sein.
    Das wird noch extrem. Ich habe schon lange gesagt, dass wir keine von unseren Verkaufskandidaten losbekommen werden. Die ganze Welt weiß um unsere Situation und wird das gnadenlos ausnutzen. Zudem wollen sich jetzt alle wieder beweisen. Und was ist mit Eric? Von dem hört man gar nichts mehr. Aber klar, wer will den? Schlimm. Selbst Chelsea, die ja nun wirklich irre wirtschaften, bekommen ihre Leute für gutes Geld los. Nur wir bleiben auf unseren Trantüten sitzen. Wir lösen Verträge auf und verschenken Spieler. So kann es auf Dauer auch nicht funktionieren.

    • Du bist zu pessimistisch. Laporta hat hervorragend gearbeitet in den 2 Jahren.
      Dass nicht alles zu 100% aufgeht, ist zum größten Teil unserer finanziellen Lage zuzuschreiben.
      Chelsea bekommt die Spieler nur los, weil sie so eine Saudi-Partie übernimmt.
      Wenn du uns mit Chelsea vergleichst, würde ich mich an deiner Stelle mal genauer informieren.

    • wie kann man sowas sagen ? Chelsea hat ein doppelt so großen kader wie wir und hat 100000x so viel geld wie wir. Außerdem noch genau die spieler die in das profil saudi league passen. 31 jahre, karriere schon fast am ende, nochmal zum schluss viel geld mitnehmen. Bei uns ein ferran ist trotzdem 22 oder so der wird nicht in die saudi league wechseln. Wie kannst du diesen vergleich machen wie kannst du so wenig informiert sein. Jeder deiner kommentar ist einfach nur “wir sind so arm dran” “keiner will unsere spieler” “nur wir haben so pech” was soll dass eigentlich

      • Havertz, Kovacic … Dass Chelsea mehr Geld hat, weiß ich auch. Chelsea ist ja auch nur ein beliebiges Beispiel. Ich kenne sonst keine Mannschaft, die meist nur wenig bis gar nichts für ihre Spieler bekommt. Und dass manche unter keinen Umständen wechseln möchten, ist ebenfalls sehr eigenartig. Gerade dann noch, wenn ich jung bin und gesagt bekomme, dass ich wenig spielen werde. Und das hat nichts mit Laporta oder dessen wirklich guter Arbeit zu tun. Außerdem jammere ich nicht, ist sage nur, wie es ist. Es gibt ja immer so Spezialisten, die Aufstellungen machen, was wir alles für wen bekommen werden und was wir dann für neue Spieler ausgeben können. Tja, alles leider nur Theorie. Ich bin weit entfernt von Selbstmitleid.

  2. So lange wir nicht klug und gesund wirtschaften, wird es immer wieder solche Fälle geben.

    Wir sind pleite und jonglieren ständig irgendwie, um gewisse Transfers zu bewerkstelligen oder spieler zu registrieren.

    Allerdings sind wir nach bevor mit 1,35 Milliarden verschuldet und das ohne das Darlehen für den Umbau.

    Es ist für mich sehr schwierig nachzuvollziehen, warum kein Spieler gehen will, obwohl er (hoffentlich) gesagt bekommen hat, dass er kaum spielen wird.
    Laut Vorstand und Medien bezahlen wir keine Mondgehälter mehr (außer vielleicht Lewandowski). Im Fall von Garcia, Raphinia, Torres, Kessie etc. kann es also nicht am Geld liegen.

    Umtiti und Lenglet haben/hatten sehr hohe Gehälter und solche Spieler bekommst nicht los oder sehr schwer. Es wird noch viele Jahre dauern bis wir wirtschaftlich halbwegs gesund sind.

    Die Lösung ist eigentlich in der Theorie nicht so schwer – das neue Camp Nou wird viel Geld einbringen, man muss viel mehr auf La Masia setzten, wir müssen die sehr guten und top Spieler früh entdecken und verpflichten und nur noch punktuell top Spieler holen, ob ablösefrei oder kurz vor Vertragsende ist fast egal. Xavi darf bloß nicht zu viel Mitspracherecht haben, der lag bislang immer falsch bei den Wunschtransfers.

    Wobei mit Deco geht man total in die Richtung, top Talente holen, La Masia spuckt auch vermehrt Talente raus und die ablösefreien Spieler sind auch schon da. Durchhalten ist die Devise.

  3. Also zunächst ist es super, dass er weg ist. Das erleichtert unseren Spielraum. Leider muss ich sagen, dass ich nach der letzten Saison schon gehofft hatte, dass man ne kleine Ablöse bekommt, was der Verein wiederholt nicht hinbekommen hat. Wir sprechen von einem der besten Verteidiger der Serie A der letzten Saison.

    Wir wissen aber natürlich nicht, wie Umtiti selbst zu nem Wechsel stand. Vielleicht hat er verlangt, ablösefrei gehen zu können, um die Gehaltseinbußen kompensieren zu können. Dasselbe hat ja Memphis letztes Jahr getan. Ist sein gutes Recht. Sollte dem so sein, macht die Vertragsauflösung vor dem 1.7. zumindest Sinn, weil wir einen Überschuss aufgrund der Hebel haben und daher a) weniger steuern zahlen müssen und b) der Etat für die kommende Saison nicht mehr belastet wird. Zudem wird er jetzt noch diese Saison komplett abgeschrieben (war zwar nicht mehr viel übrig aber trotzdem).

    Das ist dann auch meine Erklärung, warum man so handelte. Man konnte und wollte es nicht riskieren, dass man Umtiti nicht loswird und im Geschäftsjahr 23/24 den Vertrag auflösen muss. So macht man es lieber noch in diesem Jahr und verzichtet dann aber womöglich auf eine Ablöse, die mit etwas Geduld meines Erachtens sogar möglich gewesen wäre und zahlt ne kleine Abfindung denk ich.

    So oder so alles gute Umtiti. Mit deiner Verlängerung hast uns nochmal geholfen und ich wünsche ihm alles gute für die Zukunft.

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