Türchen Nr. 10 – José Mourinho und der FC Barcelona

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Auch heute öffnet das Team von Barçawelt wieder ein Türchen des Adventskalenders. Mit einer gewissen Portion an Ironie und einem Augenzwinkern blicken wir im folgenden Artikel auf einen Mann zurück, der polarisierender nicht sein könnte: José Mourinho.
Konkret wird dabei auf die Highlights der Beziehung José Mourinho-FC Barcelona eingegangen und die dadurch entstandene tiefe gegenseitige Verbundenheit der Culés mit dem selbst ernannten ‚The Special One‘.

Den Anfang der großen Liebesgeschichte bildete das Jahr 1996, in dem der Portugiese zusammen mit Sir Bobby Robson als dessen Assistenztrainer vom FC Porto zum FC Barcelona wechselte. Nur ein Jahr später fand sich José unter dem neuen Trainer Louis Van Gaal wieder und brillierte dermaßen, dass er kurze Zeit später gar die zweite Mannschaft der Katalanen coachen durfte. Als im September 2000 allerdings ein Engagement für Benfica Lissabon winkte, war ein Abschied nur noch Formsache.
Wer allerdings dachte, dass dies das Ende der so erfolgreichen Beziehung war, hat weit gefehlt. Die Schlagwörter José Mourinho und FC Barcelona erwecken bis zum heutigen Tage zahlreiche schöne Erinnerungen. Wir fassen zusammen:

23.02.2005:

José Mourinho ist mit seiner Mannschaft, dem FC Chelsea, zu Gast beim FC Barcelona. Als die Engländer nach einer 1:0-Pausenführung noch 1:2 verloren, witterte der Portugiese seine erste Verschwörung. Er fand heraus, dass Frank Rijkaard – zu dieser Zeit Trainer von Barça – in der Halbzeit Gast in der Kabine des Schiedsrichters Anders Frisk war. Folge wären unfassbare Fehlentscheidungen zugunsten der Katalanen samt einem Ausschluss für Chelseas Didier Drogba. Diese Anschuldigungen kosteten dem schwedischen Unparteiischen unglücklicherweise die Karriere – nach Morddrohungen zog er selbst einen Schlussstrich. Chapeau, Herr Mourinho!

22.02.2006: Fast auf den Tag genau ein Jahr später gab es erneut das Duell FC Chelsea gegen FC Barcelona. Das Heimrecht pachteten an diesem Tag allerdings die Londoner. In den Mittelpunkt des Geschehens rückten wie ein Jahr zuvor getätigte Aussagen von José Mourinho. „Wie sagt man ‚Betrügen‘ auf Katalanisch?“, war die Frage, die es für den Gerechtigkeitsfanatiker zu klären galt. Außerdem: „Barcelona ist eine Stadt mit vielen großartigen Theatern, und dieser Junge hat sehr gut gelernt. Er lernte zu schauspielern.“
Stein des Anstoßes dieser Äußerungen war eine eindeutig provozierte Rote Karte für Chelseas Asier Del Horno von Lionel Messi. Hier die unfassbar dreiste Szene, aus dieser sich auch Messis Spitzname ‚La Pulga‘, zu Deutsch ‚Der Floh‘, ableitet:

20.04.2010: Der nächste Aufreger ließ etwas auf sich warten, traf den FC Barcelona jedoch umso härter. José Mourinho, zu dieser Zeit Trainer von Inter Mailand, offenbarte unheimliches taktisches Geschick, indem er den Vulkan Eyjafjallajökull exakt zur rechten Zeit zur Eruption brachte. Der Flugraum war gesperrt – Barça musste eine Busreise nach Mailand antreten und verlor das Hinspiel des Champions-League-Halbinales völlig übermüdet mit 1:3. Einfach fantastisch, wie José dieses Spiel für seine Mannschaft entschied.

28.04.2010: Gerade einmal acht Tage später fixierte Sympathieträger ‚Mou‘ den Aufstieg in das Finale der UEFA Champions League. Wie in alten Zeiten feierte er zusammen mit den Culés im Camp Nou. Selbst Víctor Valdés freut sich für Barças Ex-Trainer-Legende – wie auch im Video zu sehen ist:

29.11.2010: José Mourinho bestritt an diesem Tag sein allererstes ‚El Clásico‘ als Trainer von Real Madrid. Der Wahlkatalane begann diese Ära mit dem nächsten taktischen Schachzug. Er ließ Barça gewähren und orderte fünf Gegentore an. Dass Messi erneut eine Rote Karte provozierte, ist ‚Mou‘ nicht einmal mehr ein Statement wert.

26.04.2011: Ein paar Tage zuvor gewann Real Madrid das Copa del Rey-Finale gegen den FC Barcelona. Als sich Ex-Barça-Coach Pep Guardiola zum nicht gegebenen Abseitstor von Pedro äußerte, war die Spitze des Eisbergs für den Portugiesen erreicht. Im Vorfeld des Champions-League-Halbfinals gab er der Presse und seinem Pendant auf gegnerischer Seite ganz subtil zu verstehen: „Es gibt drei Gruppen von Trainern. Pep gehört der Dritten an – als Einziger. Diese Gruppe kritisiert korrekte Entscheidungen des Schiedsrichters.“

27.04.2011: Das Hinspiel war gerade über die Bühne gegangen und abermals war eine Verschwörung im Gange. Die 0:2-Niederlage für Real Madrid war von langer Hand geplant. Enge Verbindungen zwischen dem FC Barcelona, der UEFA und UNICEF blieben lange Zeit unerkannt, bis ‚der Bulle von Setúbal‘ Licht ins Dunkle brachte. Geändert hat es für den Portugiesen und sein Team leider nichts – der Weltfußball reagierte erschreckenderweise nicht auf diese unfassbaren Enthüllungen.

17.08.2011: Die Schauspielerei aufseiten der Katalanen nahm kein Ende. Diesmal trennte Marcelo Cesc Fàbregas sauber vom Ball, der daraufhin den sterbenden Schwan mimte. Die Folge war eine Rudelbildung, in die auch José Mourinho unglücklich verwickelt wurde. Der Portugiese entfernte dem damaligen Co-Trainer Tito Vilanova ein Insekt aus dem Auge und rettete so wohl sein Leben – Vilanova und die Medien verschworen sich jedoch wie so oft gegen ‚The Special One‘. Er soll den Co-Trainer Barças angegriffen haben. Eine Mär, die Barçawelt endgültig ins Reich der Fabeln verweist. Im Folgenden zeigen wir eine Anleitung zur sterilen Entfernung giftiger Insekten aus dem Auge:

Derzeit ist der Wahlkatalene wieder zurück bei seinem Ex-Klub FC Chelsea in London. Es bleibt zu hoffen, dass es eines Tages zu einer Wiedervereinigung zwischen José Mourinho und dem FC Barcelona kommen wird. Bis heute steht einer solchen wie so oft das korrupte Management der Katalanen im Wege.
‚El Traductor‘, zu Deutsch ‚der Übersetzer‘ – wie man ihn noch liebevoll in Barcelona nennt – wird für immer als große Legende des FC Barcelona in Erinnerung bleiben. Das abschließende Video beweist eindrucksvoll, wie es in Mourinhos tiefstem Inneren aussieht:

Heute, morgen und für immer mit Barça im Herzen

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