Türchen Nr. 18 – Ein Blick hinter die Kulissen

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In unserem nächsten Türchen haben wir wieder einen ganz speziellen Artikel für euch. Was alles auf dem Platz vor sich geht, bleibt ja keinem Barça-Fan verborgen. Doch viele persönliche Sachen die Spieler betreffend sind unbekannt. Darum teilen wir hier das Beste, was wir über unsere Fußballer wissen, mit euch.

Apropos Fußballer: Was wären unsere Kicker eigentlich geworden, wenn es mit der großen Karriere nicht geklappt hätte? Dani Alves hatte darauf eine Antwort parat – Formel-1-Fahrer. Natürlich, das können die Brasilianer schließlich auch ganz gut und man sollte ja das machen, was man gut kann. Und was können die Brasilianer noch gut, wenn nicht Musik und Tanzen? Das ist logischerweise auch Dani bekannt, weshalb er sich das inoffizielle Amt des Umkleidekabinen-DJs eingeheimst hat. Da die gute Stimmung in der Umkleidekabine anscheinend sehr wichtig ist, gibt es seit dieser Saison auch einen hochwertigen Ersatzmann: Neymar, auch ein Brasilianer – da passt ja alles. An dieser Stelle soll ein ernstgemeintes Lob für Danis Großherzigkeit auch nicht ausbleiben. Schließlich gehört selbst bei einem Freund wie Éric Abidal einiges dazu, ohne zu zögern eine Leberspende anzubieten, was das Ende der Karriere hätte bedeuten können. Dafür Respekt! Und immerhin hat er aus Liebe zu seinem Freund nun die Nummer 22 auf dem Trikot übernommen.

Wo wir gerade bei Trikotnummern sind: Ein anderer Spieler hätte auch allen Grund zu einer personenspezifischen Zahl. Derzeit läuft Alex Song mit der 17 auf, dabei hätte die 27 viel besser gepasst. Warum? Das wäre die Anzahl seiner Geschwister. Möglicherweise besteht er nicht auf diese Nummer, da er sich nicht ganz sicher ist, ob er sich nicht vielleicht verzählt hat. Bei dieser Anzahl könnte das ja theoretisch vorkommen. Gewiss ist jedoch, dass man bei Familienfesten eine große Räumlichkeit braucht, was aber jetzt nicht unsere Sorge sein soll.

Dann gibt es aber auch noch den großen Familien-Verräter unter den Barça-Spielern. Die Rede ist hier von Xavi. Ja, ihr habt richtig gelesen, denn der gute Señor Hernández stammt aus einer Familie von großen Espanyol-Fans und der Junge, in den sie ihre Hoffnung steckten, suchte sich den FC Barcelona aus. Uns Cules sollte das im Nachhinein betrachtet trotzdem sehr willkommen gewesen sein. Außerdem scheint Xavi auf Frauen entweder sehr abstoßend zu wirken oder besonders wählerisch zu sein; wir plädieren zu Letzterem. Fakt ist zumindest, dass er, bevor er seine jetzige Frau kennenlernte, sehr viele Jahre als Junggeselle gelebt hat. Auch mit Uhren scheint der Mittelfeldakteur seine Probleme zu haben. Schon viele hat er aus verschiedenen Anlässen geschenkt bekommen, trägt sie aber dennoch nicht, da er sie als störend empfindet. Stolz scheint Xavi immerhin auf seinen Hund zu sein, der sogar mal zu einem Werbedreh mitdurfte.

Über die Haustiere der Stars ist allerdings recht wenig bekannt. Gewiss kann man sich sein, dass auch Marc Bartra einen Hund besitzt, der immer mal wieder mit ihm auf ein Foto darf. Jonathan dos Santos scheint sich nur an kleinere Tiere wie seine Meerschweinchen ranzutrauen. Doch das wohl größte Tier unter den Spielern hatte gleichzeitig ein äußerst außergewöhnliches Haustier. „Queca“ hieß das Schaf unseres Kapitäns, von dem er sich möglicherweise seine Frisur abgeschaut hat. Abschneiden lässt er sich die Haare wohl nie, da er zu dieser Angelegenheit auch schon lukrative Werbeverträge abgelehnt hat. Praktisch ist die Frisur allemal, da Carles Puyol nach eigenen Angaben nur 5 Minuten für ihre Herrichtung benötigt – davon könnten einige Frauen noch viel lernen. Ebenso wie Dani hatte auch Puyol genaue Vorstellungen von einem alternativen Beruf: Polizist sein war ein Traum des jungen Carles. In einer anderen Sache unterscheidet er sich von Alves allerdings sehr; Singen und Tanzen sind etwas, was der Capitano wirklich hasst.

Ein anderer Spieler hasste es, dass er früher immer im Tor spielen musste. Komischerweise spielt er aber auch heute noch im Tor, und zwar als einer der besten auf der Welt. Natürlich meinen wir Víctor Valdés, den Mann, der auch schon einmal im 1 gegen 1 gegen einen Delfin ein Tor eingeschenkt bekommen hat. Ihm sei aber verziehen – immerhin hat er mit 1,83 Metern nicht die idealen Voraussetzungen für einen Torwart. Wo wir gerade beim Thema sind, wer ist überhaupt der kleinste Spieler bei Barça? Betrachten wir dazu am besten den Mikro-Sturm. Pedro Rodríguez – ein Stürmer, den Ronaldo vor dem legendären 5:0 angeblich verhöhnt hat – bringt es auf 1,69 Meter. Leo Messi kann diesen Wert trotz seines Spitznamens „der Floh“ nicht unterbieten. Aber einen haben wir, der noch einen halben Zentimeter kleiner ist: Alexis Sánchez. Der hat von Pinto übrigens den Spitznamen „Cachái“ bekommen – ein chilenischer Ausdruck (deutsch: „verstehst du?“), den der Südamerikaner wohl sehr oft benutzt.

Mittlerweile wohnt Cachái bekanntermaßen in Barcelona, eher unbekannt ist allerdings seine Nachbarschaft zu Cesc Fàbregas. Das scheint auch der Grund zu sein, weshalb die beiden öfter zusammen essen gehen. Zu Hause bei Cesc essen ist ja leider nicht möglich, da dieser sich geschworen hat, nicht mehr zu kochen. Auslöser dafür war, dass er zu seiner Zeit bei Arsenal seine Wohnung in Brand gesetzt hat, sodass die Feuerwehr anrücken musste. Einmal Fàbrefail, immer Fàbrefail – also auch vor dem Herd – , ist hier wohl das Motto. Unglaublich paradox ist an der Sache, dass der FC Barcelona Ende dieses Jahres neben Bartra gerade den Feuerteufel für eine Werbung zum gesunden Kochen gewählt hat. Dabei kommt Cesc aus einer Familie, der das Zubereiten von Speisen eigentlich im Blut liegen sollte; nicht umsonst hat seine Mutter eine eigene Konditorei. Eine weitere Eigenart ist seine Vorliebe für die Serie Desperate Housewives. Dabei gibt es ganz andere Serien, sogar welche, bei denen man vermeintliche Doppelgänger von anderen Spielern sehen kann. Die Ähnlichkeiten zwischen Xavi und Ted Mosby sowie zwischen Javier Mascherano und Alan Harper kann man einfach nicht leugnen.

Doch auch Andrés Iniesta wurde einmal verwechselt. Allerdings nicht mit einer anderen Berühmtheit, sondern mit einem einfachen Kellner. Andrés nahm es mit Humor und leitete den Wunsch der Dame an die Küche des Lokals weiter. Wer uns auch immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert ist Gerard Piqué – ob unfreiwillig durch tölpelhafte Aktionen auf dem Platz oder anderweitige Angelegenheiten. Sei es der bloße Umstand des Größenunterschiedes von 35 Zentimetern zu Shakira oder seine Vorliebe für Tornetze nach wichtigen Spielen. Wenn er mal nicht auf den kleinen Milan aufpassen muss und Freigang hat, versucht sich Piqué bei Poker-Turnieren – und hatte dabei auch durchaus schon Erfolg. Seine teuflische Ader kam aber vor zwei Jahren zum Vorschein, als er ein Motorrad einfach verbrannte. Und mit wem zusammen soll er das gemacht haben, wenn nicht mit der Bosheit in Person: Lionel Messi. Nach außen wirkt Messi, dessen erster Vertrag professionell auf einer Serviette abgeschlossen wurde, zwar ruhig, doch wenn man das Tier in ihm weckt, ist alles aus.

Über die Schlechtigkeiten von „la pulga“ könnte man jetzt viel schreiben, lassen wir es aber dieses Mal dabei und erwähnen nur noch, dass er seine Partnerin Antonella schon seit seiner Jugend kennt. Schließlich wird über den stillen Krieg zwischen Messi und Neymar zukünftig noch oft berichtet. Dabei hat sich der Brasilianer schon ganz demütig die Haare abschneiden lassen. Weg vom Paradiesvogel und Schauspieler – dachte man. Doch wie man sieht, lässt sich Neymar den Irokesenschnitt erneut wachsen, angeblich auf Verlangen von Valdés. Und nun kommt auch noch das Posieren vor der Kamera nach einem geschossenen Tor hinzu. Damit ist der Jungspund aber nicht der Einzige, der sich komplizierte Bewegungsabläufe für den Fall eines Treffers ausdenkt. Cesc beispielsweise zeigt den Buchstaben „L“ für seine Tochter Lia. Doch wäre es nicht Fàbrefail, wenn er nicht ein gespiegeltes „L“ gezeigt hätte. Sergio Busquets dagegen zeigt das „E“ für seine Freundin Elena. Und was macht Piqué? Nun, bei ihm sieht man bei ineinander gekreuzten Armen jeweils den Zeige- und Mittelfinger, was stark auf Shakiras Geburtstag, den 2. Februar, hindeutet. Da Piqué auf den Tag genau 10 Jahre jünger ist, könnte er theoretisch auch sich selbst meinen, doch das wollen wir mal ausschließen.

Wie sieht nun die Zukunft unserer Spieler aus? Was werden sie nach Barcelona machen? Jordi Alba wird sicher erst einmal seinen Führerschein machen. Es kann ja nicht sein, dass seine Kollegen neue Audis geschenkt bekommen und er nur eine kleine Attrappe. Außerdem werden sein Vater, Alexis oder wer ihn auch sonst noch rumkutschieren muss, nicht mehr ewig mitmachen. Konkreter sehen die Pläne wohl bei José Pinto aus. Wenn er mit „Wahin Makinaciones“ im Musikgeschäft nicht durchstarten würde, wäre er nicht José Pinto heißen. Schließlich kann er auch Elfmeter halten, bei denen er dem Schützen vorher verrät, in welche Richtung er springen wird. Und wenn Abseits ist, kann Pinto sogar den Stürmer zurückpfeifen. Über alle anderen kann man nur spekulieren. Wird Mascherano wirklich seine angestrebte Trainerkarriere starten können? Was macht Messi, der ja irgendwann zurück zu den Newell’s Old Boys wechseln möchte? Und wird es für Puyol tatsächlich ein Karriereende geben oder werden seine Fans sich immer wieder für eine neue Vertragsverlängerung entscheiden? All die Fragen, die noch bleiben, könnte nur einer beantworten, und der ist leider nicht hier – José Pinto.

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