Wieder kein Sieg: Barça B und Racing Santander teilen sich die Punkte

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Es sollte einfach nicht sein. Die Barça B konnte auch am achten Spieltag der Segunda División keinen Sieg verbuchen. Immerhin reichte die Leistung gegen Racing Santander knapp, um einen Punktgewinn zu erzielen! Beide Mannschaften agierten in der ersten Halbzeit gleichermaßen stark. Die zweite Halbzeit war allerdings nur von einem Sturmlauf seitens der Gastgeber Racing Santander geprägt. Sie spielten sich in einen Rausch und ließen nichts mehr zu. Im Verhältnis zur ersten Hälfte konnten zahlreiche Torchancen erspielt werden, welche allerdings ungenutzt blieben.

Die FC Barcelona B wollte nach der Niederlage am letzten Spieltag das Punktekonto ein wenig aufstocken. Um dieses Ziel zu erreichen, agierten die Akteure von Eusebio im gewohnten 4-3-3-System mit Ortolá im Tor. Die Abwehrkette bestand aus Patric, Bagnack, Diagne und Lucas. Sergi Samper, Grimaldo und Juan Cámara bildeten das talentierte Mittelfeldtrio. Vorne für Furore sorgen sollten Adama Traoré, Dongou und Joan Róman.

Ausgeglichene erste Halbzeit, wenige Torraumszenen auf beiden Seiten

Die erste Halbzeit zeichnete sich von vielen Gegenstößen beider Teams aus. Nach Ballgewinn wurde meist der schnelle Weg in Richtung gegnerisches Tor gesucht und manchmal auch gefunden. Racing Santander hatte gleich die erste Torchance durch Francis Pérez, der nach einer Flanke von Iñaki Sáenz frei zum Torabschluss kam. Seine Direktabnahme war allerdings zu zentral angesetzt, sodass es im Grunde kein Problem für Ortolá war, diesen Ball zu parieren.

In der Folge war es dann die Barcelona B, die sich vor dem Tor in einer aussichtsreichen Position wiederfand. Grimaldo führt den Ball im Mittelfeld, spielt zu Joan Róman und dieser versucht es aus siebzehn Metern. Sein schwacher Flachschuss stellte aber keine Gefahr für das Tor von Mario dar. Gegen Ende der ersten Halbzeit war es dann der Spieler mit der Rückennummer Neun, Mamadou Koné von Racing de Santander, der die größte Möglichkeit auf die Pausenführung hatte. Die Flanke aus dem Halbfeld von Conchoa setzte er per Kopf freistehend über das Tor. Das hätte es eigentlich sein müssen. Insgesamt zeigten beide Mannschaften eine in der Defensive disziplinierte Leistung. Die Fehlerquote war auf beiden Seiten gering.

Spiel auf ein Tor: FC Barcelona B kommt nicht mehr raus

Kaum waren die zweiten 45 Minuten angepfiffen, so hatte wieder Racing Santander die erste Tormöglichkeit. Koné führt den Ball auf der rechten Seite und schlägt eine halbhohe Flanke in den Strafraum. Iñaki Sáenz entwischt der Innenverteidigung, kontrolliert den Ball sieben Meter vor dem Tor und zieht ab. Doch Ortolá zeigt, was für Reflexe er hat und wehrt den platzierten Schuss hervorragend ab. Kurze Zeit später dann eine strittige Situation: Steiler Pass auf Koné. Er befindet sich im Zweikampf gegen Bagnack, der leicht drückt; Koné fällt im Strafraum, doch die Pfeife bleibt stumm. Der Zweikampf war zwar nicht hundertprozentig sauber, allerdings war das zu wenig für einen Elfmeter.

Dann eine Schrecksekunde für die Barcelona B. Grimaldo befindet sich im Kopfballduell und wird härter angegangen. Daraufhin liegt er regungslos auf dem Boden und die Spieler eilen zu ihm. Kurze Zeit später aber die Entwarnung: Alejandro kann weiterspielen. Glück im Unglück für die Katalanen. Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit war weiterhin sehr wenig von der zweiten Mannschaft des FC Barcelona zu sehen. Javi Soria, David Concha und Co. erspielten sich hochkarätige Tormöglichkeiten, welche allerdings ungenutzt blieben. Die größte Möglichkeit hatte Koné, als er fünf Meter vor dem Tor völlig verwaist zum Schuss kommt. Ihm gelingt das Unmögliche: Der Ball landet neben das Tor, das hätte es sein müssen! Unfassbares Glück für die Barça B! Von den Katalanen kam in der zweiten Halbzeit nichts mehr und so kann man mit dem Remis mehr als nur glücklich sein. Racing de Santander war speziell in der zweiten Halbzeit die stärkere Mannschaft und hätte sich mehr als nur einen Punkt verdient. Die schlechte Chancenverwertung machte ihnen allerdings einen Strich durch die Rechnung.

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