Wijnaldum gesteht nach PSG-Deal: „Dachte, dass ich zu Barça wechsele“

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Georginio Wijnaldum hat dem FC Barcelona eine Absage erteilt und wird ab der neuen Saison bei Paris Saint-Germain auflaufen. Seinen Korb für die Blaugrana hat der Mittelfeldspieler nun erklärt und dabei gestanden, vor der Entscheidung pro PSG eigentlich mit einer Unterschrift bei Barça gerechnet zu haben.

Wijnaldum: „Vier Wochen lang mit Barcelona verhandelt“

Paris Saint-Germain – und nicht der FC Barcelona. Nach fünf Jahren beim FC Liverpool zieht es Georginio Wijnaldum zur Saison 2021/22 ablösefrei zu PSG. Dabei hatte es zuvor lange Zeit danach ausgehen, als würde sich der 30 Jahre alte Niederländer den Katalanen anschließen.

Er selbst war sogar eher davon ausgegangen, in Barcelona zu unterschreiben, wie er nun offen gestand. „Es war eine schwere Entscheidung. Wir hatten vier Wochen lang mit Barcelona verhandelt, konnten aber keine Einigung erzielen. Als die Liga-Saison endete, hat Barça ein sehr konkretes und ernsthaftes Angebot gemacht. Meine Berater waren ein paar Mal dort, sie trafen sich mehrmals mit Vertretern des Klubs. Um ehrlich zu sein dachte ich, dass ich nach Barcelona wechsele, das dachte ich immer, weil es am Anfang der einzige interessierte Klub war“, verriet Wijnaldum bei einer Pressekonferenz im Kreise der Nationalmannschaft, die momentan die Europameisterschaft spielt und zum Auftakt ein 3:2 gegen die Ukraine eingefahren hat.

Der zentrale Mittelfeldspieler hätte nichts dagegen gehabt und gerne auch für Barça gespielt, teilte er mit, denn beide seien „wirklich großartige Vereine. Ich wollte meine Entscheidung vor dem EM-Start treffen und am Ende wählte ich PSG“.

Wijnaldum bestreitet Geldgier und betont: „PSG war einfach schneller“

Warum? Das von Paris offenbar doppelt so hohe finanzielle Angebot galt und gilt zumindest in der Öffentlichkeit als der primäre Grund dafür, dass der sichergeglaubte Transfer ins Camp Nou letztlich scheiterte.

Wijnaldum bestreitet allerdings, dass allein der Gehaltsaspekt ihm den Weg gewiesen hat. „Das stimmt nicht. PSG war einfach schneller. Sie haben mir ihr Projekt erklärt und es hat mir gefallen. Es sagte mir mehr zu. Ich habe mich geschätzt gefühlt. Und so habe ich es auch Ronald Koeman erklärt. Ich gebe zu: Bei PSG werde ich mehr Geld verdienen, aber das ist nicht der einzige Grund“, versicherte der Kapitän der Elftal.

Wie die Blaugrana jetzt auf den Korb von Wijnaldum reagieren wird? Ob sie es überhaupt tut und ihr zentrales Mittelfeld verstärkt? Zumindest Koeman soll intern klar den Wunsch geäußert haben, weiterhin unbedingt einen zentralen Mittelfeldspieler zu wollen. Auf der Wunschliste Barças soll sich Berichten zufolge Ilkay Gündogan von Manchester City befinden, allerdings dürfte der deutsche Nationalspieler schwer loszueisen sein.

Filip Knopp
Redakteur und Sportjournalist
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