WM-Qualifikation: Spanien fast durch

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Mit einem Remis im letzten Gruppenspiel gegen Georgien kann die spanische Nationalmannschaft die Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien perfekt machen. Am Freitag konnte sich die ‚Furia Roja‘ zwar gegen den Gruppenletzten Weißrussland mit einem knappen 2:1 durchsetzen, allerdings haben die zweitplatzierten Franzosen immer noch die Möglichkeit, die Spanier vom ersten Rang zu verdrängen und in die Relegation zu befördern. Wie es den Spaniern im Spiel ergangen ist und wie der Abend für die anderen Barça-Stars verlief, könnt ihr hier nachlesen.

Víctor Valdés hütet das Tor der ‚Furia Roja‘

Gleich sechs Akteure des FC Barcelona durften in der vorletzten Gruppen-Partie gegen Weißrussland von Anfang an ran. Gerard Piqué, Xavi, Pedro, Busquets und Cesc Fàbregas waren fast in der Startaufstellung zu erwarten – nicht so Víctor Valdés. Der Barça-Schlussmann bekam den Vorzug vor Reina und Casillas und wurde für seine herausragenden Vorstellungen der vergangenen Wochen belohnt. Auch Vicente del Bosque hat dem Anschein nach erkannt, dass Valdés in dieser Form mehr als nur eine Alternative ist und sowohl Reina als auch Casillas alt aussehen lässt. Die Zeit wird zeigen, ob Valdés seine glänzende Verfassung über einen langen Zeitraum aufrechterhalten und sich in das Herz von del Bosque spielen kann.

Zunächst einmal darf er sich aber darüber freuen, dass die spanische Auswahl mit ihm einen weiteren Sieg in der WM-Qualifikation eingefahren hat und damit nur noch einen Schritt von der Teilnahme an der Endrunde entfernt ist. Einmal musste Valdés in diesem Spiel hinter sich greifen, weil die Weißrussen tapfer gegengehalten haben. In der ersten Halbzeit war recht wenig los, die Gäste agierten sehr vorsichtig und waren auf Sicherheit bedacht. Entsprechend zäh gestaltete sich die erste Hälfte auf Mallorca. Monreal wurde in der Halbzeitpause durch Andrés Iniesta ersetzt, der zunächst nur auf der Bank saß. In der 61. Spielminute kam dann die verdiente Führung für die Spanier, die von ‚Maestro‘ Xavi höchstpersönlich in Führung gebracht wurden. Das Tor war eine Barça-Koproduktion – die Vorlage kam von Gerard Piqué.

Kurze Zeit später erhöhte Negredo auf 2:0. Weißrussland gelang dann nur noch der Anschlusstreffer, womit der fünfte Sieg der Spanier unter Dach und Fach war. Mit 17 Punkten rangieren die Welt- und Europameister nun drei Zähler vor den Franzosen, die bei der Anzahl der Spiele mit den Spaniern gleichauf liegen. Bei einem Remis im letzten Gruppenspiel gegen Georgien, Vorletzter in der Gruppe, wären die Mannen von del Bosque direkt qualifiziert. Frankreich müsste in diesem Fall in die Relegation.

Chile – Doppelpack von Alexis Sánchez reicht nicht zum Sieg

Spektakulär ging es am Freitag in Kolumbien zu. Nach 29. Minuten stand es bereits 3:0 für die Chilenen, die mit einem Bein bereits für die WM qualifiziert waren. Arturo Vidal brachte die stark aufspielenden Südamerikaner per Elfmeter in Führung, und dann kamen die goldenen sieben Minuten von Alexis Sánchez. In der 22. und in der 29. Minute schlug der Barça-Stürmer eiskalt zu und ließ seine Mannschaft jubeln – vielleicht aber ein wenig zu früh. In der zweiten Halbzeit nämlich war nur noch wenig vom herrlichen Vertikalspiel der Chilenen zu sehen, dafür aber sehr viel von Kolumbien. Die Kolumbianer, die vor dem Spiel gegen Chile 474 Minuten ohne Gegentor blieben, drehten mächtig auf erkämpften sich durch Tore von Gutiérrez und Falcao ein Unentschieden. 

Begünstigt wurde der Spielverlauf durch einen Platzverweis von Carlos Carmona in der 66. Spielminute. Allgemein war das Spiel sehr ruppig. Gleich elf Mal zückte der Unparteiische eine Karte, damit die Partie nicht aus dem Ruder läuft. Mit dem Unentschieden sicherten sich die Kolumbianer das Ticket zur WM in Brasilien, wohingegen Chile noch zittern muss. Durch das Unentschieden rutschten sie auf den vierten Platz ab, haben im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador zu Hause aber alles selbst in der Hand. Ein Unentschieden würde Chile reichen, um die Qualifikation einzutüten. Bei einer Niederlage könnten sie noch von Uruguay von dem direkten Qualifikationsplatz verdrängt werden. Die Uruguayer müssen zu Hause gegen die Argentinier ran.

Barça B – Babunski und Sanabria ohne Einsatzminuten

 Für das Spiel der Paraguayer gegen Venezuela war Arnaldo Antonio Sanabria von der Barça B nominiert. Beim 1:1-Unentschieden der Paraguayer gegen Venezuela wurde das Sturmtalent, das im Freundschaftsspiel gegen Deutschland sein Debüt gefeiert hat, allerdings nicht berücksichtigt. Die Paraguayer liegen in der Südamerika-Gruppe weit abgeschlagen auf dem vorletzten Rang und haben keine Chance mehr auf die Qualifikation.

Der offensive Mittelfeldspieler David Babunski, ebenfalls aus der zweiten Mannschaft, kam im Spiel seiner Mazedonier gegen Wales auch nicht zum Einsatz. Das war vielleicht besser so, denn gegen die Waliser kamen die Mazedonier nicht über eine 0:1-Niederlage hinaus. Die WM-Qualifikation ist für die Mazedonier schon länger kein Thema mehr.

An diesem Wochenende sind noch weitere Spieler des FC Barcelona im Einsatz. Welche das sind, könnt ihr hier nachlesen.

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