Xavi begründet seine Absage an Barça

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Xavi Hernández war als Nachfolger Ernesto Valverdes beim FC Barcelona im Gespräch gewesen, doch das frühere Idol des FC Barcelona lehnte ab. Nun hat der Trainer von Al-Sadd seine Absage begründet. 

Die Gerüchte und Berichte um eine Rückkehr Xavis zum FC Barcelona, sie hielten vor wenigen Tagen Fans und Medien in Atem. Die Sportdirektoren Éric Abidal und Oscar Grau waren am vergangenen Wochenende nach Katar gereist, um Xavi als Nachfolger Ernesto Valverdes zu gewinnen. Doch die Barça-Legende sagte bekanntlich ab, Quique Setién wurde anschließend als neuer Coach verpflichtet. Nun hat Xavi hat seine Absage an den FC Barcelona begründet.

„Ja, ich habe in Anwesenheit von Éric Abidal und Oscar Grau ein Angebot von Barcelona erhalten, aber ich habe es nicht angenommen – besonders, da es zu früh für mich ist, Barcelona zu trainieren“, erklärte der 39-jährige Trainer-Novize auf einer Pressekonferenz seines Vereins Al-Sadd Sports Club. Xavi schob hinterher, dass er selbstverständlich aber eines Tages zum FC Barcelona zurückkehren möchte: „Es wird weiter mein Traum bleiben, in der Zukunft Barça-Trainer zu sein.“

Auf die Frage, ob es „bald“ passieren könnte, entgegnete Xavi: „Bald? Das glaube ich nicht. Es hängt nicht von mir ab. Ich bin hier sehr glücklich. Das hier ist meine Gegenwart. Die Zukunft kann man nicht kontrollieren. Meine Gegenwart ist hier.“

Der ehemalige Mittelfeldregisseur lobte anschließend Barças neuen Trainer Quique Setién: „Ich liebe den neuen Barcelona-Coach, ich liebe seine Arbeitsweise und denke, dass er mit der Mannschaft Erfolg haben wird.“ Setién gilt als großer Anhänger von Barcelonas Vereinslegende Johan Cruyff und dessen offensiver Spielphilosophie.

 

Xavi soll bei Barças Präsidentschaftskandidaten Victor Font im Wort stehen. Font will bei den im Jahr 2021 anstehenden Präsidentschaftswahlen mit Xavi als neuem Coach im Wahlkampf um Stimmen werben – ein traditioneller Vorgang bei La-Liga-Klubs, gerade beim FC Barcelona. 

Barças amtierender Präsident Josep Maria Bartomeu, der 2021 nicht mehr antreten darf, hatte auf der Vorstellungspressekonferenz Setiéns bereits dargelegt, dass der neue Trainer der Katalanen für das Jahr der Präsidentschaftswahlen eine Klausel enthält, wodurch sein Vertrag aufgelöst werden kann: „Setién hat einen Vertrag bis 2022, aber es existiert eine Klausel für das Jahr 2021, denn da gibt es Wahlen.“ 

Gut möglich also, dass Xavi noch eineinhalb Jahre in Katar Erfahrung als Trainer sammeln kann – um dann zusammen mit Font den neuen FC Barcelona anzuleiten.

 

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