Hansi Flick nimmt Alejandro Balde zum LaLiga-Auftakt nicht mit. Rund um das Auswärtsspiel gegen den FC Elche erklärt der Trainer des FC Barcelona die Maßnahme.
Abgang von Balde steht offenbar nicht konkret im Raum
Er hätte ihn gut gebrauchen können, doch er nahm ihn nicht mit – weil er merkte, dass etwas nicht stimmt. Weil sich João Cancelo erst seit wenigen Tagen wieder im Kreise des FC Barcelona befindet, war ein Startelf-Einsatz von Alejandro Balde beim LaLiga-Auftakt gegen den FC Elche im Prinzip vorprogrammiert.
Doch dann das: Hansi Flick strich den Linksverteidiger kurzerhand aus dem Spieltagsaufgebot, sodass an diesem Sonntagabend letzten Endes Xavi Espart die Position in der Viererkette einnahm.
Anders als am Sonntag zunächst von vielen angenommen wurde Balde offenbar jedoch nicht in Barcelona gelassen, weil sich bei ihm gerade ein Transfer konkret anbahnt. Erst vor rund drei Wochen hatte sich der 22-Jährige ohnehin zu Barça bekannt und einem Abgang einen Riegel vorgeschoben.
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Flick erklärt Maßnahme: „Gespürt, dass etwas mit ihm ist“
Flick klärte rund um das Auswärtsspiel gegen Elche auf, was momentan Sache ist. „Ich habe diesen Morgen mit Alejandro gesprochen und sagte ihm: ‚Ich habe das Gefühl, dass du nicht zu 100 Prozent da bist.‘ Daher ist es besser, Zuhause zu bleiben und sich Gedanken zu machen. Morgen werden wir wieder reden“, erklärte er vor der Begegnung gegenüber dem Fernsehsender MOVISTAR+.
Balde war auch nach dem 5:0-Kantersieg ein Thema. In der Pressekonferenz sah sich Flick mit der Frage konfrontiert, ob er der Nummer 3 bestimmt nahegelegt habe, sich einen neuen Verein zu suchen. Immerhin hatte der deutsche Trainer am Samstag öffentlich Baldes Überzeugung angezweifelt, sich dem Konkurrenzkampf zu stellen.
Aber: „Ich fordere ihn nicht zu einem Abgang auf. Ich habe gespürt, dass etwas mit ihm ist. Ich sagte ihm: „Es ist besser, dass du auf klare Gedanken kommst. Mache dir Gedanken und dann reden wir morgen wieder.‘ Er hat dem auch zugestimmt, denn es ist zu viel in seinem Kopf los und daher ist er nicht hier“, so der 61-Jährige über den Defensiv-Akteur, dessen Entwicklung zuletzt stagnierte und der daher in der vergangenen Rückrunde den Rang von Cancelo abgelaufen bekommen hatte. Das droht ihm nun erneut – wenn er denn wirklich bleibt.

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