Hansi Flick verhilft dem 19-jährigen Tommy Marqués zum Profi-Debüt beim FC Barcelona. Und: Dem Mittelfeldakteur winkt zur nächsten Saison ein fester Platz in der ersten Mannschaft.
Das nächste Juwel für Flick?
Im 14. Anlauf ist es jetzt endlich so weit gewesen: Nachdem Tommy Marqués dem Spieltagskader des FC Barcelona zuvor 13 Mal angehört hatte, ohne letztlich zum Einsatz gekommen zu sein, hat er am Samstag gegen den RCD Mallorca sein Profi-Debüt gefeiert.
Der 19-Jährige wurde im Camp Nou in der 84. Minute für Fermín López eingewechselt – und war danach auch ein Thema in der Pressekonferenz. Hansi Flick hob nicht nur mehrfach die positive Körpersprache des Youngsters aus der zweiten Mannschaft und dessen Blick für die Mitspieler hervor, sondern betonte vor allem die Vielseitigkeit. Im Training agierte der defensive Mittelfeldspieler nämlich auch als Zehner oder sogar als Rechtsverteidiger.
„Mir gefällt, was ich im Training von ihm sehe. Man erkennt die Dynamik, die er mit und ohne Ball hat. Er wirkt mit 19 Jahren sehr reif“, lobte Flick den 1,86-Meter-Hünen, der in Barcelona geboren wurde und 2015 zur Jugend der Blaugrana stieß.
Für den ehemaligen Bayern-Coach ist es wichtig, Marqués gemeinsam mit Lamine Yamal, Pedri und Co. trainieren zu lassen: „Es ist gut, ihn im Training dabei zu haben. So kann er sich weiterentwickeln und mit unseren besten Spielern zusammenspielen.“
Tommy Marqués winkt im Sommer Sprung zu Profis
Des Weiteren verfüge der Blondschopf laut Flick – wie alle La-Masia-Spieler – über „eine hervorragende Basis und Technik“. Angesprochen auf die optische Ähnlichkeit von Marqués und Frenkie de Jong fügte Flick scherzhaft hinzu: „Er könnte sein Bruder sein.“
Dennoch machte der Barça-Coach seinem nächsten ungeschliffenen Diamanten klar, dass er in der Rückrunde zunächst behutsam an die erste Mannschaft herangeführt werde, sich eingewöhnen solle. „Nächste Saison werden wir sehen, dann könnte er ein Spieler für die erste Mannschaft werden“, blickte Flick bereits auf die kommende Spielzeit voraus.
Im Mittelfeld wird sich Marqués seine Einsatzzeiten allerdings mit Namen wie de Jong, Pedri, Gavi, Marc Bernal, Marc Casadó und Eric García teilen müssen. Immerhin nicht mehr mit Dro Fernández, der jüngst sein Debüt für Paris Saint-Germain gab.
