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Nicht ter Stegen! Araújo streckt Trophäe hoch: „Scheint, dass er okay ist“

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Ronald Araújo – und nicht Marc-André ter Stegen: Nach dem Gewinn der Supercopa de España ist es der Vizekapitän anstelle des ebenfalls anwesenden Kapitäns, der die Trophäe in die Höhe streckt. Eine Geste der Mannschaft.

Ter Stegen ist da, nimmt Pokal aber nicht in Empfang

Von Barcelona nach Dschidda, von Dschidda zurück nach Barcelona – und dann wieder von Barcelona nach Dschidda: Dass Marc-André ter Stegen im Laufe der Supercopa-Woche nach einer medizinischen Untersuchung (Verletzung befürchtet, aber nicht diagnostiziert) noch ein zweites Mal von Katalonien aus Richtung Saudi-Arabien reiste, erklärte sich so manch einer mit einer simplen Aufgabe.

Der Torwart ist zwar nur noch Reservist, aber eben nach wie vor der Hauptkapitän der Mannschaft. Und derjenige streckt bekanntermaßen Trophäen in die Höhe, nachdem Endspiele gewonnen wurden. Aber: nicht so an diesem Sonntagabend, an dem der FC Barcelona einmal mehr ein Finale gegen Real Madrid für sich entscheiden konnte.

Nach dem 3:2 war es nicht etwa ter Stegen, der den Pokal stellvertretend für die Mannschaft in Empfang nahm, sondern Ronald Araújo. Der primäre Vizekapitän. Eine liebevolle Geste aus dem Team heraus, nachdem der Uruguayer zum Ende des Jahres rund fünf Wochen lang wegen mentaler Probleme um eine Auszeit gebeten und sie bekommen hatte. In Folge einer Roten Karte von Frenkie de Jong nach einem gestreckten Bein gegen Kylian Mbappé feierte Araújo in diesem Final-Clásico per Einwechslung in der dritten Minute der Nachspielzeit sogleich auch sein Comeback. Er half mit, die Führung über die Zeit zu bringen.

„Er hat persönlich eine schlechte Phase hinter sich“

Dann stellten sie ihn bei Barça für einen Moment in den Vordergrund: die Kapitänsbinde am Arm, die Trophäe in den Händen. Hansi Flick im Nachhinein in der Pressekonferenz: „Auf dem Platz zu stehen und den Titel zu gewinnen, bedeutet ihm eine Menge. Ich freue mich, dass er zurück ist. Es scheint, dass er okay ist. Wir werden ihn immer unterstützen, das ist wichtig. Er ist ein fantastischer Kerl, aber auch ein guter Spieler für uns, in der Kabine sehr wichtig. Er ist einer unserer Kapitäne.“

Teamkollege Raphinha, mit einem Doppelpack maßgeblich am Erfolg beteiligt: „Ronald ist für die Mannschaft ein ziemlich wichtiger Spieler, wir werden ihn immer unterstützen. Er hat persönlich eine schlechte Phase hinter sich. Aufgrund des Anspruchs, der für uns herrscht, ist das normal. Es hätte auch jedem anderen passieren können. Ich hatte im Klub auch schon ziemlich schlechte Phasen, die ersten beiden Spielzeiten. Dass Ronald die Trophäe in die Höhe streckt, zeigt unsere Zuneigung ihm gegenüber. Wir zählen auf ihn.“

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