Stimmen von Cristiano Ronaldo und Co. nach dem Clásico

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Ein jeder Zeuge des El Clásico am Sonntagabend denkt wohl das Gleiche: “Wow, was für ein Spiel!” Für die Barça-Anhänger kennt der Enthusiasmus ohnehin keine Grenzen, anders als in Madrid, wo die Gedankenblase mit Wut und Trauer gefüllt ist. Sieben Tore in einem El Clásico. Dreimal lautet der Torschütze Lionel Messi, zweimal scheint der Name Karim Benzema auf und jeweils einmal durften sich Andrés Iniesta und Cristiano Ronaldo in die Liste eintragen. Der Portugiese trägt sich allerdings noch in einer weiteren Liste ein, namentlich die der Sträflinge. Cristiano Ronaldo und Sergio Ramos übten starke Kritik an Schiedsrichter Alberto Undiano Mallenco aus. Nun droht beiden eine Anzeige.

Cristiano Ronaldo: „Der Schiedsrichter war schlecht und hatte kein Niveau”

Der Frust beim Schützen zum 3-2 sitzt tief. Verständlich, immerhin mussten Ronaldos Gefühle durch eine Achterbahn bestehend aus Himmel und Hölle. Lag Real Madrid zu Beginn des Spiels noch hinten, so ergatterten sie zweimal die Führung, die sie aber – besonders zum Schrecken Ronaldos – durch einen Hattrick von Lionel Messi wieder abgeben mussten und sich so mit 3-4 im Estadio Santiago Bernabéu geschlagen gaben. Eindeutig zu viel Schmerz für Cristiano Ronaldo. Dementsprechend äußerte sich dieser auch nach dem Spiel und suchte nach einer Entschuldigung, welche er im Schiedsrichter gefunden hatte: „Das Spiel war sehr hart für uns. Es gab Leute, die Barça wieder im Titelrennen sehen wollten – Leute die uns nicht siegen lassen wollten. In meiner Zeit hier realisiere ich, dass es Personen gibt, die es anscheinend stört, Real Madrid gewinnen zu sehen. Sie werden neidisch.” Nach diesen Aussagen folgte dann noch der Vulkanausbruch: „Der Schiedsrichter hat eine Menge Fehler begangen. Er war schlichtweg nervös und meiner Meinung nach schlecht. In Zukunft muss ein solches Spiel von einem Schiedsrichter gepfiffen werden, der diesem großen Stellenwert gerecht wird. Er [Mallenco] hatte kein Niveau.”
Und nein, damit nicht genug, Cristiano Ronaldo setzt noch einen drauf: „Wir spielten gegen Barça und den Schiedsrichter, und das ist nicht einfach”. Da scheint die ‘Nummer 7’ des Hauptstadtvereins wohl den Gefühlen freien Lauf gelassen zu haben.

Sergio Ramos: „So etwas regt uns auf”

Nicht ganz so heftig klingen die Worte von Cristiano Ronaldos Teamkollegen. Der Madrid-Spieler ist allerdings auch verärgert, und zwar über seinen Platzverweis und die Aktion, die dafür sorgte. „Es hätte nie zum Elfmeter kommen dürfen”, so der Verteidiger. Er begründete dies damit, dass Neymar im Abseits stand und „diesen Elfmeter gewollt habe”, denn Ramos „berührte ihn nicht”. Nicht gerade die feine englische Art, aber auch für den Unparteiischen findet die ‘Nummer 4’ der Madrilenen ein Urteil: „Es war ein mit Spannung und Toren bereichertes Spiel, bis der Schiedsrichter eingriff. So etwas regt uns auf. Es ist ermüdend!” Weiterhin stellte Sergio Ramos klar, dass er nicht ein weiteres Spiel mit diesem Schiedsrichter bestreiten möchte, sondern den besten Schiedsrichter in solchen Spielen sehen will. Dabei scheinen wohl beide Akteure den zu Unrecht gegebenen Elfmeter von Cristiano Ronaldo zu vergessen.

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Ancelotti macht es besser als Mourinho, Marcelo vorbildlich

Anders als die beiden Spielfeldakteure geht der Coach der Blancos mit gutem Beispiel voran. Der Italiener verhielt sich vorbildlich, und wenn es nach ihm ginge, kann der Schiedsrichter gerne noch mal ein Real Madrid-Spiel pfeifen. Allerdings hat auch der Trainer des Hauptstadt-Clubs ein wenig Kritik geäußert: „Schiedsrichter machen nun mal Fehler. Wir waren im Unglück, besonders mit Ramos’ Roter Karte.” Seine beiden Schützlinge verteidigt er selbstverständlich: „Sie haben ihre Meinungen geäußert und dafür habe ich Verständnis.”
Ronaldo und Ramos sollten sich eine Scheibe von Teamkollege Marcelo abschneiden, der sich etwas intelligenter zur Thematik äußerte bzw. gar nicht erst darauf einging: „Das Spiel ist aus, es ist sinnlos über den Schiri zu diskutieren. Ich werde nichts dazu sagen.” Weitergehend erläutert der Brasilianer sogar: „Wir müssen uns anschauen, was wir falsch gemacht haben und es beim nächsten Mal besser machen”, denn seiner Meinung nach wäre „die Liga auch bei einem Sieg noch nicht entschieden gewesen”.

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