Der beim FC Barcelona aussortierte Marc Casadó hat einen neuen Verein. Es zieht ihn innerhalb der spanischen Liga zu Aufsteiger Deportivo de A Coruña. Es handelt sich um ein Leihgeschäft mit Kaufoption. Auch um Innenverteidiger Álvaro Cortes herrscht nun Klarheit.
Marc Casadó geht zu Aufsteiger Deportivo
Nicht nach Saudi-Arabien, nicht in die Bundesliga, nicht in die Türkei: Marc Casadó wechselt den Klub, bleibt aber in Spanien. Der defensive Mittelfeldspieler heuert innerhalb von LaLiga bei Aufsteiger Deportivo de A Coruña an. Offiziell besiegelt wurde der Transfer des 22-Jährigen am Dienstag in der letzten Stunde vor dem Ablauf der Wechselfrist auf der iberischen Halbinsel. Den Großteil des Gehalts wird Medienberichten zufolge weiterhin der FC Barcelona zahlen.
Bei Barça wurde Casadó im Sommer aussortiert, im Zuge der Vorbereitung kam er lediglich beim ersten Testspiel gegen Birmingham City zum Einsatz. Der Klub nahm ihm zuletzt auch die Nummer 17 weg, gab sie Neuzugang Anthony Gordon. Eine neue bekam Casadó nicht, weil der Plan stets war, dass er gehen soll. Und nun ist er es.
𝑪𝒂𝒔𝒂𝒅𝒐́ 𝒙𝒂 𝒆́ 𝒃𝒓𝒂𝒏𝒒𝒖𝒊𝒂𝒛𝒖𝒍 💙🤍
🖋️ Marc Casadó reforza o centro do campo do Dépor.
Benvido, Marc! 👋
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— RC Deportivo (@RCDeportivo) September 1, 2026
Hoch! Kaufoption beträgt offenbar 30 Millionen Euro
Es handelt sich allerdings nicht um eine endgültige Trennung. Casadó, dessen Vertrag bei der Blaugrana noch bis zum 30. Juni 2028 datiert ist, wechselt erst einmal auf Leihbasis in den Nordwesten Spaniens. Deportivo kann anschließend von einer Kaufoption Gebrauch machen, die jedoch bei satten 30 Millionen Euro liegen soll. Eine Ablösesumme, die der Aufsteiger wohl kaum berappen können wird – sofern er im kommenden Sommer überhaupt noch ein Erstligist sein.
Für die Katalanen absolvierte Casadó bisher 75 Pflichtspiele, in der ersten Saison von Hansi Flick gehörte er zum Stammpersonal. Seine Bedeutung nahm in der zweiten Spielzeit unter dem deutschen Trainer ab, sein Abgang war dementsprechend seit längerer Zeit zu erwarten.
Neben Casadó hat Barcelona am Deadline Day auch Innenverteidiger Álvaro Cortes abgegeben. Er verbringt seine Zukunft in Belgien bei Royal Antwerpen, das offenbar für 50 Prozent der Rechte an dem Spieler 3,5 Millionen Euro zahlt. Barça würde im Falle eines Weiterverkaufs also die Hälfte der Ablöse kassieren, hat aber auch selbst per Rückkaufoption die Gelegenheit, ihn zu verpflichten.

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