Barcelona-Abgang offiziell: Pjanić zieht es in die Emirate

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Jetzt ist es offiziell: Miralem Pjanić verlässt den FC Barcelona und heuert in den Vereinigten Arabischen Emiraten an. Dort unterschreibt der bosnische Mittelfeldspieler beim Sharjah FC.

FC Barcelona gibt Pjanić an Sharjah FC ab

Was sich bereits angedeutet hatte, ist nun in trockenen Tüchern: Der FC Barcelona und Miralem Pjanić gehen getrennte Wege. Der 32 Jahre alte Bosnier kehrt gleichzeitig auch dem europäischen Fußball den Rücken und nimmt in den Vereinigten Arabischen Emiraten eine neue Herausforderung an.

Pjanić unterschreibt beim Sharjah FC, der den Wechsel am Mittwochabend als erstes offiziell verkündete, einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024 mit der Option auf eine Verlängerung. Wenig später meldete auch Barça Vollzug. In Spanien ist der Sommer-Transfermarkt zwar seit dem vergangenen Freitag (2. September) geschlossen, Abgänge überall dorthin, wo es jedoch noch offen ist, sind aber weiterhin möglich. So jetzt geschehen bei Pjanić.

“Ich bin glücklich, in den Emiraten zu sein. Es gab eine Zeit lang Verhandlungen mit Sharjah. Ich verspreche den Fans, dass ich mein Bestes gebe”, so der Neuzugang, für den Barcelona keine Ablösesumme einnimmt, da der Vertrag aufgelöst wurde. Immerhin kann damit sein Gehalt eingesparen.

Ihn verschlägt es nach Schardscha, einer Stadt am Persischen Golf bei Dubai, weil er dort einerseits natürlich gutes Geld verdienen wird. Auf der anderen Seite wollte der Mittelfeldakteur nur ungerne in so gut wie jeder Partie der Katalanen auf der Ersatzbank sitzen, auch wenn Trainer Xavi Gefallen an ihm fand.

Xavi hätte Pjanić auch behalten

„Er ist ein Spieler, der uns helfen könnte, will aber auf mehr Einsatzminuten kommen und hat sich dazu entschieden, zu gehen. Er ist ein Spieler, der mir gefällt, jedoch verstehe ich, dass er mehr Einsatzminuten haben will“, meinte der 42-Jährige am Dienstag bei der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel gegen Viktoria Pilsen, womit er den Abschied auch bereits bestätigt hatte. Im Mittelfeld hat der Coach mit Kapitän Sergio Busquets, Gavi, Pedri, Frenkie de Jong und Franck Kessié sowie gegebenenfalls Sergi Roberto nach wie vor genügend Optionen.

Pjanić verlässt die Blaugrana unter dem Strich als Flop. 60 Millionen Euro waren im Sommer 2020 an Juventus geflossen, wobei die Turiner sich im Gegenzug für satte 80 Millionen Euro die Dienste von Arthur sicherten. 30 Pflichtspiele bestritt Pjanić für Barça, die zurückliegende Saison verbrachte er wegen seines schlechten Verhältnisses zu dem im Herbst 2021 folglich entlassenen Coach Ronald Koeman auf Leihbasis bei Besiktas in Istanbul.

Filip Knopp
Filip Knopp
Redakteur und Sportjournalist mit großem Fokus auf Spaniens La Liga.
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2 Kommentare

    • Pjanic war Teil eines “Tauschdeals”, er wurde für 60M von Juve gekauft und im Gegenzug wurde Arthur für 60M verkauft an Juve. Damit gibt es zwar eine 0,0 Rechnung rein rechnerisch, aber sowohl Juve als auch Barca konnten 60M Einnahmen verbuchen. Der Kauf von Pjanic hatte rein gar nichts mit sportlicher Leistung oder Verpflichtung eines wichtigen Spielers zu tun, sondern war ausschließlich dazu da, um die finanziellen Defizite aufzuhübschen. Leider wurde Pjanic auch genauso bei Barca behandelt und soweit ich das mitbekommen habe (verfolge die Serie A nur am Rande), erging es Arthur nicht besser. Das ist in meinen Augen legalisierter Menschenhandel zu Lasten der Spieler und der Teams natürlich auch, denn solch ein mieses Verhalten von beiden Vereinen hinterlässt bei allen (Spieler, Teams und Fans) einen bitteren Beigeschmack.

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