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Olmo irritiert: „Ich verstehe Atlético nicht“

StartNewsOlmo irritiert: „Ich verstehe Atlético nicht“

Julián Alvarez wird von Atlético Madrid ein Wechsel zum FC Barcelona verwehrt. Dani Olmo zeigt kein Verständnis dafür, wie der Hauptstadt-Klub in der Causa agiert.

Atlético will nicht einmal verhandeln

Dani Olmo hat sich zu den gescheiterten Wechselplänen von Julián Alvarez zum FC Barcelona geäußert. Der Spielmacher kann nachvollziehen, dass sein Landsmann seinen Traum vom Wechsel nach Katalonien verwirklichen wollte – und zeigt wenig Verständnis für Atlético Madrids Haltung.

Der argentinische Angreifer war in diesem Sommer ein konkretes Thema bei Barça und strebte einen Wechsel selbst an. Die „Rojiblancos“ sahen jedoch stets vehement davon ab, überhaupt auch nur in Verhandlungen mit dem LaLiga-Rivalen zu gehen.

Olmo: „Julián war klar und hat für seine Träume gekämpft“

„Ich verstehe Atlético nicht. Wir alle haben unsere Träume. Julián war klar und hat für seine Träume gekämpft, aber es gibt Situationen von außen, die man nicht kontrollieren kann“, sagte Olmo am Mittwoch am Rande eines Termins im Rathaus von Terrassa, wo er für den mit Spanien gewonnenen Weltmeistertitel in den USA geehrt wurde. Für ihn sei es nachvollziehbar, dass Álvarez seinen persönlichen Traum verfolgen wollte. Dass es letztlich nicht zu einem Wechsel nach Barcelona kam, sei für ihn Teil des Geschäfts: „So ist Fußball. Manche Dinge passieren, andere nicht.“

Gleichzeitig lobte Olmo die Arbeit des FC Barcelona auf dem Transfermarkt. „Der Klub hat auf dem Markt eine spektakuläre Arbeit geleistet“, erklärte der 28-Jährige. Auch ohne Álvarez sieht er Barça somit gut für die neue Saison aufgestellt. „Das Leben geht weiter und das bremst uns nicht. Auf uns wartet sicher ein sehr gutes Jahr“, betonte der Offensivspieler. Für Alvarez bedeutet das zunächst, dass er weiterhin für Atlético auflaufen wird – obwohl sein Wunsch offenbar ein anderer war.

Causa Alvarez ermüdet Flick: „Ich will nicht über Julián reden, okay?“

42 Kommentare

  1. Der Fall von Julián Álvarez ist ein klassisches Beispiel für Spieler, die ihren Verein massiv unter Druck setzen. Neben Ousmane Dembélé (der 2017 bei Borussia Dortmund streikte) haben auch diese Spieler ihren Transfer zum FC Barcelona erzwungen:
    ⚬ Philippe Coutinho (Liverpool, 2017/18): Täuschte eine Rückenverletzung vor und weigerte sich zu spielen, bis der Transfer im Januar endgültig abgeschlossen war.
    ⚬ Antoine Griezmann (Atlético Madrid, 2019): Weigerte sich schlichtweg, zum Vorbereitungstraining von Atlético zu erscheinen.
    ⚬ Robert Lewandowski (Bayern München, 2022): Übte großen öffentlichen Druck über die Medien aus und erklärte mehrfach, seine Geschichte bei Bayern sei „vorbei“.
    ⚬ Cesc Fàbregas (Arsenal, 2011): Verweigerte die Teilnahme an der Asien-Tour des Vereins und verzichtete auf einen Teil seines Gehalts, um den Deal zu ermöglichen.
    ⚬ Javier Mascherano (Liverpool, 2010): Weigerte sich, in einem wichtigen Ligaspiel gegen Manchester City aufzulaufen, um den Verein zum Verkauf zu zwingen.
    Zusätzlich fielen auch Spieler wie Raphinha (2022) und Malcom (2018) auf: Beide ließen bereits fest vereinbarte Transfers zu anderen Vereinen (Chelsea und AS Rom) in letzter Minute platzen, weil sie ausschließlich zu Barça wechseln wollten.

  2. Absolut keine Landsmänner.
    Allerdings müssen Spieler wie COutinho solchen Druck ausüben. Es wirkt unseriös seitens Barca.
    Wollen die anderen Vereine den Preis in die Höhe treiben und verweigern deshalb partout jegliche Verhandlungen? bei Dembele war es auch so. Somit bekamen sie einen astronomischen Preis.
    Bei Alvarez haben wir es gottlob sein lassen. Toller Kicker. Niemals so viel wert.

  3. Wenn der Verein Alvarez nach wie vor verpflichten will, sollten jetzt alle Mitarbeiter des Vereins die Alvarez-Thematik öffentlich sein lassen.

    Lieber leise, sachlich und professionell mit Atlético verhandeln.

    Ich bin mir aber sicher, dass Deco es genauso machen wird. Bis auf Alvarez wurden alle Transfers bisher leise und sehr sachlich abgewickelt.

        • @orange gebe ich dir absolut recht! Nur weiß keiner, ob Anfangs noch genauso verdeckt, still und leise verhandelt wurde und Atletico dann schon klargemacht hat das er nicht verkauft wird. Würde natürlich nicht rechtfertigen, mit welchen Mitteln dann Alvarez oder auch Barca vorgingen. Für mich ist es aber leider kein Einzelfall, sondern ein typischer Fall im Fußballgeschäft, der so immer wieder und in allen Ligen zu sehen ist. Nicht schön, definitiv! Aber wenns um Ehrlichkeit und Anstand gehen soll, brauch man denke ich kein Fußball mehr schauen. Aufregen darf man sich aber natürlich drüber. Nur dann bitte nicht nur über einen Verein, sondern, wie ich schon sagte, übers große Ganze.

  4. Bin neugierig, wie sich Alvarez jetzt verhalten wird – wird er noch verliehen in den Osten? wird er sich für Atletico voll reinhauen? macht er Dienst nach Vorschrift? wie werden die Fans reagieren?
    Eines ist klar, je weniger er spielt, desto geringer wird sein Wert werden, sollte ihn Atletico im Winter oder erst nächstes Jahr verkaufen wollen.

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