PK | „Ohne Sieg sind wir praktisch raus“: Agüero schlägt Alarm und erklärt Nummer 19

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Sergio Agüero schlägt bei der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Duell mit Dynamo Kiew Alarm und warnt, ohne Sieg wäre der FC Barcelona so gut wie ausgeschieden. Der Argentinier spricht zudem über sein Debüt, die Nummer 19 und Ansu Fati. 

Der FC Barcelona steht nach zwei Niederlagen und dementsprechend null Punkten auf dem Konto in der Champions-League-Gruppenphase schon mit dem Rücken zur Wand. Gegen Dynamo Kiew (Mittwoch, 18:45 Uhr, live im Ticker auf Barçawelt und im Stream auf DAZN) ist ein Sieg daher absolute Pflicht.

Im Vorfeld des 3. Spieltags hat sich am Dienstagmittag neben Trainer Ronald Koeman auch Sturm-Neuzugang Sergio Agüero, der am Sonntag gegen den FC Valencia in der Schlussphase sein Pflichtspiel-Debüt für Barça feierte, bei der Pressekonferenz den Fragen der Journalisten gestellt.

Sergio Agüero…

…über sein Debüt am Sonntag und die nun bevorstehende CL-Premiere im Barça-Trikot: „Ich bin sehr glücklich, dass ich in der Liga einige Minuten bekommen kann. Am Wichtigsten ist aber, dass ich mich zuletzt gut gefühlt habe. Es war ein schöner Abend, vor allem auch wegen des Erfolgs.“

…über die Bedeutung der Partie gegen Kiew: „Wir müssen natürlich gewinnen. Wenn wir nicht gewinnen, sind wir praktisch raus. Wir haben aber Selbstvertrauen, am Sonntag war es ein gutes Spiel mit Blick auf morgen. Die Unterstützung der Fans war sehr gut, morgen werden sie uns auch helfen, uns pushen, damit wir die drei Punkte einfahren, die wir brauchen.“

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…über das Camp Nou und den warmen Empfang, den er gegen Valencia erhielt: „Ich stand immer auf der anderen Seite, habe gegen Barça gespielt. Das Stadion beeindruckt sehr. Jetzt bin ich auf dieser Seite und ich genieße es. Am Sonntag habe ich nur daran gedacht, dass die Mannschaft gewinnt – und wenn ich reinkomme, dass ich meinen Job dann gut erledige. Ich hatte diesen Empfang nicht erwartet, bin sehr dankbar. Wie ich schon gesagt habe: Nun muss ich mich auf dem Platz beweisen.“

…über den Plan einer WM alle zwei Jahre: „Ich bevorzuge es, da keine Meinung kundzutun, denn es sind politische Angelegenheiten. Ich will mich da nicht einmischen.“

…über die Anzahl an Toren, die er schießen will: „Ich hatte noch nie eine Anzahl an Toren im Kopf. Ich war es immer gewohnt, einer von zwei Stürmern zu sein, bei Manchester City gewöhnte ich mich dann aber daran, mehr eine Neun zu sein als ein zweiter Stürmer. Ich stecke mir nie Ziele, es geht darum, die Saison bestmöglich beenden zu können. Mit Toren wäre es natürlich umso besser. Ich bevorzuge es aber, die ganze Saison lang in einer guten Form, in vielen Spielen dabei zu sein und am Ende einen Titel zu gewinnen.“

…über Gedankenspiele an seinen Jubel, sobald er im Camp Nou trifft: „Nein, bislang habe ich über nichts nachgedacht. Das Tor wird schon kommen. Meiner Erfahrung nach ist man umso schlechter, je mehr man an das Tor denkt. Wichtig ist, helfen zu können. Wenn ich zu Minuten komme, dann will ich natürlich mein Bestes geben – falls mit einem Tor, dann umso besser, aber wichtig ist es immer, das Spiel zu gewinnen.“

…über Lionel Messis Abgang: „Das ist ein Thema, das der Vergangenheit angehört. Natürlich war es in dem Moment für uns alle überraschend. Ich bevorzuge es jetzt, nach vorne zu schauen. Er macht auf mich einen sehr guten Eindruck, er genießt es. Als Freund will ich, dass er den Fußball genießt, wie er es immer getan hat.“

…über seine Rolle: „Zuallererst versuche ich, gut zu trainieren. Dann ist es die Entscheidung des Trainers. Natürlich hast du mehr Chancen, in der Startelf zu stehen, wenn du einen guten Job machst. Ich denke, den Platz erarbeitet man sich dadurch, körperlich in einer guten Verfassung zu sein und in den Spielen einen guten Job macht.“

…über seine Rückennummer 19 und die 10, die Ansu Fati trägt: „Es war eine Entscheidung, die schon bei meiner Ankunft getroffen wurde, denn die Nummer 19 habe ich bei der U20-WM in Holland und auch in der Nationalmannschaft getragen. Die 10 hatte zu dem Zeitpunkt Leo. Als Piqué und der Klub mir von der 10 erzählten, hatte ich schon die 19 gewählt. Die 10 passt sehr gut zu Ansu und ich bin sehr glücklich, weil er so gut zurückgekehrt ist. Er besitzt ein Talent, das man nutzen muss. Er ist ein junger Spieler, man muss ihm helfen, damit er sich weiterhin entwickelt. Heutzutage ist es sehr schwer, sich auf diesem Level zu halten. Er ist ein Talent, das nicht so oft auftaucht.“

Filip Knopp
Redakteur und Sportjournalist
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