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Scharfe Kritik an Flick nach Barça-Aus: „Passiert in jedem einzelnen Spiel“

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Der FC Barcelona ist überraschend im Viertelfinale der Champions League gescheitert – und die Kritik lässt nicht lange auf sich warten. Klublegenden wie Thierry Henry und Samuel Umtiti gehen hart mit dem Team und der Taktik von Trainer Hansi Flick ins Gericht.

Ex-Barça-Stars kritisieren Hansi Flick

Nach dem bitteren Viertelfinal-Aus in der Champions League steht der FC Barcelona im Fokus – und besonders Trainer Hansi Flick sieht sich angesichts der oft hochstehenden Viererkette, mit der die Gegner ins Abseits befördert werden sollen, deutlicher Kritik ausgesetzt. Zwar gelang den Katalanen im Rückspiel bei Atlético Madrid ein 2:1-Erfolg, doch die 0:2-Niederlage aus dem Hinspiel wog zu schwer.

Flick selbst versuchte nach dem Aus, den Blick nach vorne zu richten: „Das nächste Ziel ist der Gewinn der Liga und wir sind auf dem besten Weg dahin. Wir müssen weitermachen und diese Mentalität behalten.“ Trotz der Enttäuschung über das Ausscheiden betonte der 61-Jährige: „Natürlich sind wir enttäuscht. Die Champions League zu gewinnen, ist ein Traum. Nächste Saison werden wir besser sein.“

Deutlich schärfer fiel die Analyse von Thierry Henry bei CBS aus. Der frühere Weltklassestürmer, einst selbst für die Katalanen aktiv, zeigte sich vor allem von der Defensivleistung enttäuscht: „Ich bin enttäuscht, vor allem wegen der Art und Weise, wie sie ausgeschieden sind.“ Besonders kritisch sah er die Anfälligkeit trotz spielerischer Dominanz: „Sie kassieren Chancen, obwohl sie das Spiel komplett kontrollieren, und das passiert in jedem einzelnen Spiel. So viele Gegentore darf man sich nicht erlauben, egal wie dominant und talentiert man ist.“

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Henry kritisiert Barça-Defensive und Flicks Taktik

Henry machte zudem strukturelle Probleme aus und nahm auch Flicks Taktik ins Visier. „Dieses Barça braucht dringend Abwehrspieler erster Klasse. Wir können die ganze Nacht über den Schiedsrichter reden, aber sie müssen auch Selbstkritik üben. Eine hohe Abwehrlinie in diesen riesigen europäischen Spielen mit diesem spezifischen Abwehr-Profil – das ist ein Rezept für ein Desaster“, betonte er und ergänzte: „Es gibt viele Dinge, die verbessert werden müssen. Wenn sich nichts ändert, werden wir in den nächsten zehn Jahren das Gleiche sehen.“

Auch Barcelonas Ex-Verteidiger Samuel Umtiti schlug bei RMC in die gleiche Kerbe. Seine Bewertung fiel noch drastischer aus: „Barça war eine Katastrophe.“ Vor allem das hohe Risiko in der Defensive und die daraus resultierenden Probleme – unter anderem Platzverweise – sieht er als entscheidenden Faktor für das Scheitern.

Während Barcelona in der Liga klar auf Titelkurs bleibt, zeigt das Aus in Europa deutlich, dass vor allem in der Defensive noch Handlungsbedarf besteht.

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11 Kommentare

      • Jo bin ich ganz bei dir.

        Wir können die Schuld beim Schiedsrichter suchen, ist ok, bringt uns nicht weiter.

        Selbstreflektion ist das Stichwort. Einfach mal a die eigene Nase packen und eingestehen, dass die taktische Sturheit, wie ich es zu Beginn der Saison etliche mal erwähnt habe, Titel kosten wird.

        Unser Offensivspiel ist gut, wir können im Mittelfeld jeden gegener dominieren – aber wie du schon sagst, flexible Taktik.

        Letztes Jahr gegen Inter, zweimal gegen Athletico … Ich bleibe dabei. Es kann nächstes Jahr kommen wer will. Und wenn Prime Messi und Iniesta wieder bei uns spielen würden, bei dieser taktischen Sturheit werden wir die CL nicht gewinnen. Punkt aus.

  1. Henry hat Recht. Es geht nicht darum den Ansatz komplett über Board zu werfen. Wir konkurrieren seit zwei Jahren gegen ein schier übermächtiges Real (rein von den Spielern betrachtet) und hatten bisher die Nase immer vorne.
    Es geht darum in KO Spielen nicht dieses hohe Risiko zu gehen. Man muss das 1. Spiel immer als Grundstein zum weiterkommen ansehen. Wenn man die Tore machen und alles im Hinspiel klar machen kann klar. Aber idR ist der Gegner in den KO Phasen ein Gegner der mithalten kann. Und da darfst du nicht bei einem Ball der mal durchgeht direkt hundertprozentige Chancen anbieten. Dafür fehlt uns in der Umschaltbewegung nach hinten das Tempo. Araujo hat es nicht mehr. Balde hat es spielt aber aktuell unter seinen Möglichkeiten. Der Rest muss am Limit sprinten. Irgendwann werden die Spieler selber das hohe Risiko monieren, wenn es weiter schief geht.

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