Spielanalyse | FC Barcelona – AS Roma: Die Blaugrana walzt auch die Römer nieder

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Nach dem Clásico hatte der FC Barcelona gegen die AS Roma die Möglichkeit, den Gruppensieg in der Champions League perfekt zu machen. Ein Unentschieden hätte der Blaugrana schon gereicht, doch die Spieler wollten mehr. Durch eine unglaublich starke Leistung gewannen die Katalanen am Ende mit 6:1, womit die Gäste aus Italien noch gut bedient waren. Luis Enrique stellte seine Mannschaft so gut ein, dass sie das Team von Rudi Garcia praktisch komplett aus dem Spiel nahm.

 {spielstand h:FC Barcelona a:AS Rom e:6:1}

Erste Halbzeit: Barça dominiert und trifft schnell

Von Minute eins an war klar, in welche Richtung dieses Spiel laufen würde. Barça war sehr sicher am Ball und fand von Beginn an viele Lücken in der Offensive, wodurch man zu vielen Möglichkeiten kam. Rom wollte recht früh pressen, ließ dabei aber im gesamten Mannschaftsgefüge zu viele Lücken entstehen. Sie pressten zu zentral, was ihnen nicht ermöglichte das Spielfeld um den ballführenden Spieler sinnvoll zu verengen. Wenn Piqué, Vermaelen oder Busquets den Ball hatten, wurden diese zwar angelaufen, aber dieser Druck war nur von scheinbarer Natur. Die Blaugrana hatte damit keinerlei Probleme, die Roma allerdings schon, da sie einfach keinen Zugriff bekam. Die Katalanen gingen recht früh im ersten Durchgang mit 2:0 in Führung, was das Spiel praktisch schon entschied, da von den Gästen keine Gefahr ausging. Lediglich einmal wurde es kurz nach einer Ecke gefährlich, als Dzeko frei stehend über das Tor köpfte. Zuvor hob Vermaelen das Abseits auf.

Nach den beiden Toren spielte Barça weiterhin extrem dominant und ging auf das nächste Tor. Man hatte weitere Chancen, von denen man auch eine nutzen konnte. Mit dem 3:0 ging es dann auch in die Pause, wobei den Katalanen noch ein Tor, sowie ein fast sicheres Tor, wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung genommen wurden.

Zweite Halbzeit: Barça hat keine Gnade

Auch in der zweiten Halbzeit spielte die Blaugrana weiter so dominant wie in den ersten 45 Minuten. Man merkte ihnen nicht an, dass es für sie eigentlich um nichts mehr ging. Sie ließen den Ball sehr gut laufen und zogen Rom hervorragend auseinander. In die geschaffenen Lücken stieß man immer wieder gut hinein und verursachte großen Schaden bei den italienischen Gästen. Die Spielfreude aufseiten der Gastgeber wurde gefühlt mit jeder Minute größer, was auch zu vielen starken Spielzügen führte, die vom Publikum auch dementsprechend gewürdigt wurden. Neben den drei weiteren Toren vergab Barça aber erneut einige Chancen, was letztlich aber nicht ins Gewicht fiel.

Defensiv hatte man fast keinerlei Probleme. Einmal musste ter Stegen eingreifen, was er mit einer sehr guten Parade auch tat. Zudem musste er einen Elfmeter von Dzeko parieren, den dieser gegen Thomas Vermaelen herausholte. Mit der letzten Aktion des Spiels traf der Bosnier dann zum 6:1, nachdem er sich im Luftduell gegen Vermaelen durchsetzen konnte. Dani Alves gelang es vorher nicht, die Flanke zu unterbinden, da er sich von einer Finte täuschen ließ.

Fazit:

Nach dem überragenden Sieg im Clásico trumpfte der FC Barcelona auch gegen den AS Rom groß auf und bot seinen Fans eine geniale Show. Man hat sich nun als Gruppenerster für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert und befindet sich aktuell in hervorragender Verfassung. Diese gilt es nun weiterhin zu bestätigen, denn wenn man am Ende der Saison Titel gewinnen will, reicht es nicht nur im November in Topform zu sein. Diese muss man über einen längeren Zeitraum behaupten und bis dahin ist es noch ein langer Weg. Wenngleich dieses Barça einem viele Gründe gibt, optimistisch in die nächsten Monate zu blicken.

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