Spieler des Spiels gegen Bayern: Neymar und ter Stegen bescheren Barça das Champions-League-Finale

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Mit einem angenehmen 3:0-Polster aus dem Hinspiel des Champions-League-Halbfinales ging der FC Barcelona in die gestrige Begegnung gegen den FC Bayern München. Trotz einer 2:3-Niederlage musste man am Ende nie wirklich um den Einzug ins Champions-League-Finale zittern – auch dank der hervorragenden Leistungen von ter Stegen und dem Doppeltorschützen Neymar. Unsere Einzelbewertungen der Barça-Stars könnt ihr wie gewohnt nachfolgend lesen.

Marc-André ter Stegen:

Bei seiner Rückkehr nach Deutschland zeigte sich der ehemalige Gladbacher und aktuelle Keeper von Barça in einer außergewöhnlichen Form. Nicht nur mehrere Paraden, auch seine erneut hervorragende Passqualität machten ihn – neben Neymar – zum besten Spieler der Katalanen am gestrigen Tag.

Jordi Alba: Der Spanier lieferte heute eine eigentlich recht gute Leistung ab und konnte ein paar Male auch offensiv Akzente setzten. Dennoch gab es bei ihm, wie bei vielen anderen Spielern auch, einen Leistungseinbruch in der zweiten Hälfte.

Javier Mascherano: Der Barça-Star war ein wahrer Fels in der Brandung und hatte einige wichtige Zweikämpfe zu verzeichnen. Allerdings ist auch zu betrachten, dass Mascherano nicht in jeder Situation absolut sattelfest war, wie beim 2-2 Ausgleich zu sehen war.

Gerard Piqué: Wirklich überzeugend war der Katalane am gestrigen Tage nicht – zumindest nicht so überzeugend, wie man es von ihm gewohnt ist. Der Innenverteidiger wirkte in einigen Situationen verunsichert. Auf der anderen Seite muss man ihm aber auch ein paar sehr wichtige Balleroberungen zugutehalten.

Dani Alves: Licht und Schatten prägten das Spiel des Brasilianers. Alves war kombinativ sehr aktiv und konnte sich gut im katalanischen Spiel einfügen. Grundsätzlich war auch die defensive Leistung grundsolide, doch hie und da schlichen sich einige unnötige Ballverluste ein.

Sergio Busquets: Busquets war heute erneut eine Nummer für sich. Mit seiner Ballsicherheit und überragenden Übersicht konnte er für viel Stabilität im Spiel von Barça sorgen. Zudem war der Katalane im Pressing unglaublich präsent und konnte in einigen Situationen die bayrische Spielzirkulation erheblich stören.

Ivan Rakitić (bis Minute 71): Viel Laufarbeit sowie viel Drecksarbeit. So kann man das Spiel des Kroaten gegen die Bayern in etwa beschreiben. Am Spiel konnte sich Rakitić eher weniger beteiligen und offensiv kamen so gut wie gar keine Akzente vom Mittelfeldspieler. Insgesamt aber eine solide Leistung.

Andrés Iniesta (bis Minute 74): Don Andrés erwischte gegen die Bayern wahrlich nicht seinen besten Tag. Viele Fehlpässe und kaum offensive Akzente prägten das Spiel des Spaniers. Defensiv arbeitete Iniesta aber wieder sehr gut gegen den Ball, weswegen man schlussendlich auch nicht von einer völlig verkorksten Leistung sprechen kann.

Neymar: Man kann sicherlich behaupten, dass seine Treffer die Katalanen ins Finale geschossen, gleichzeitig aber auch die massive Lethargie in der zweiten Hälfte verursacht haben. Die Leistung des Brasilianers war insgesamt gesehen stark in Ordnung – sowohl defensiv als auch offensiv. Neymar konnte einige Male für Unruhe in der bayrischen Hälfte sorgen, verschwand allerdings in der zweiten Hälfte.

Luis Suárez (bis Minute 45): Wieder einmal ackerte ‚El Pistolero‘ ohne Ende, legte zudem auch noch beide Treffer für Neymar auf und sorgte mit seinem Fersenheber über Benatia für einen wahren Gaumenschmaus im Spiel. Dennoch muss man auch hier erneut erwähnen, dass durch technische Mängel des Uruguayers aussichtsreiche Angriffssituationen zunichtegemacht wurden.

Lionel Messi: Das Spiel des Argentiniers ist nur sehr schwer zu beurteilen. Messi wurde von Bayern so gut wie kein Aktionsraum gewährt, konnte aber trotzdem an beiden Toren von Neymar einen entscheidenden Beitrag leisten. Defensiv war es – ungewohnterweise – wiederum eine klasse Leistung, insbesondere was die Laufleistung sowie -intensität anbelangt. Ebenso wie Neymar war vom Argentinier in der zweiten Hälfte – bis auf die Chance kurz vor Ende des Spiels – nichts mehr zu sehen.

Pedro Rodriguéz (ab Minute 45): Der Kanarier kam nach der Halbzeit für den angeschlagenen Suárez und war defensiv äußerst bemüht. In der Offensive konnte der 27-Jährige so gut wie gar keine Akzente setzen.

Jérémy Mathieu (ab Minute 71): Der Franzose wurde als defensive Absicherung ins Spiel gebracht und klärte die Bälle, ohne zu zögern aus dem Strafraum.

Xavi Hernández (ab Minute 74): ‚El Maestro‘ durfte in seinem insgesamt 150. Champions-League-Spiel noch einmal den Taktstock schwingen. Insgesamt gesehen war der Altmeister für keine negativen oder positiven Effekte verantwortlich.

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