Elche CF gegen FC Barcelona: Souveräner Pflichtsieg

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Nach dem 5:0-Hinspielsieg war bereits klar, dass der FC Barcelona eine Runde weiterkommen würde. Dennoch mussten die Katalanen noch bei Elche antreten, wo sie aber selbst mit einer B-Elf keinerlei Probleme hatten. Barçawelt hat für euch trotzdem eine kleine Analyse vorgenommen.

 

Elche bleibt blass

Nach dem deutlichen Hinspielergebnis war jedem klar, dass der FC Barcelona eine Runde weiterkommen würde. Das war auch Elche bewusst, die daher rotierten und unter anderem Spielern aus der zweiten Mannschaft eine Chance gaben. Auch das Auftreten der Gäste zeigte, dass dieses Aufeinandertreffen nur noch Ehrensache war. Sie waren viel zu weit weg von ihren Gegenspielern, gingen nicht konsequent in die Zweikämpfe und machten auch nicht die nötigen Wege, um Barça das Leben schwer zu machen. Offensiv gelang Elche auch lange Zeit überhaupt nichts. In der zweiten Halbzeit gab es ein paar wenige gefährliche Aktionen, die aber auch daraus resultierten, dass die Katalanen immer mehr Tempo aus dem Spiel nahmen. Für Elche ging es vom Anpfiff an nur darum, sich nach dem klaren Hinspiel ordentlich zu präsentieren. Dies gelang ihnen zwar nicht wirklich, jedoch kann man ihnen das auch nicht vorwerfen. Wenn man praktisch bereits ausgeschieden ist aus dem Cup-Bewerb und gleichzeitig um den Klassenerhalt in La Liga kämpft, dann ist ein solches Spiel das letzte, in welchem man an seine Grenzen geht. 

FC Barcelona ohne Probleme

Für die Katalanen war dieses Spiel so etwas wie eine lockere Übungseinheit. Sie spielten ohne Druck und zeigten eine souveräne Vorstellung. Defensiv ließ man kaum etwas zu und offensiv konnte man sich einige gute Möglichkeiten erspielen, wobei man dabei auch zahlreiche Chancen vergab. Speziell im ersten Durchgang haperte es bei den Querpässen im Strafraum, die zu ungenau waren. Dennoch reichte es für vier Tore und die ein oder andere Erkenntnis.

Adama ist ein vielversprechendes Talent, das unglaublich schwer vom Ball zu trennen ist und aktuell der ersten Mannschaft wohl mehr helfen könnte als der erneut unauffällige Munir. Dieser sollte am besten in der zweiten Mannschaft wieder etwas Selbstvertrauen tanken und in einen regelmäßigen Spielrhythmus kommen. Gumbau konnte bei seinem Debüt mit einem guten Positionsspiel, einer mutigen Spielweise und guten Pässen überzeugen. Eine Zukunft in der ersten Mannschaft hat er aber wohl dennoch nicht. Dafür gibt es einfach zu viel Konkurrenz mit Sergio Busquets, Javier Mascherano und Sergi Samper. Rafinha konnte erneut überzeugen und zeigen, dass er öfter spielen sollte. Auch Sergi Roberto spielte erneut gut, wobei er mehr der Spieler ist, den man in solchen Spielen, oder auch in Heimspielen gegen Teams wie Elche bringen kann. Für die größeren Aufgaben beim FC Barcelona reicht es einfach nicht. Dennoch ist er ein guter Spieler für die Breite des Kaders. Darüber hinaus konnten Alen Halilović eine kleine Kostprobe seines Talents abgeben.

In der nächsten Runde (Copa del Rey, Viertelfinale) wird Barça nun auf Atlético Madrid treffen. Dies dürften zwei komplizierte Spiele werden, unabhängig vom letzten Aufeinandertreffen in der Liga. Doch natürlich kann man auf diesem souveränen 3:1-Sieg am vergangenen Sonntag aufbauen – denn dort wurde deutlich, wie man den Hauptstädtern den Zahn ziehen kann. Wir dürfen uns auf zwei interessante Spiele freuen.

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