Fehlende Dominanz bei souveränem Sieg – Tata Martino nach dem Spiel gegen Real Sociedad

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Nach der enttäuschenden Niederlage in der Primera División gegen den FC Valencia gewann der FC Barcelona das Hinspiel des Copa del Rey-Halbfinales gegen Real Sociedad auf eine unspektakuläre Weise mit 2:0. Tata Martino zeigte sich nach dem Spiel nicht besonders begeistert von der Leistung der Mannschaft, lobte auf der anderen Seite ihre Geduld und den Willen, ein weiteres Tor erzielen zu wollen.

„Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Es war ein Spiel, in dem wir keine Risiken eingegangen sind. Die Mannschaft war wegen des Spiels gegen Valencia etwas unentschlossen. […] Im Spiel gegen Valencia haben wir in der ersten Hälfte sehr gut gespielt, aber die Tore nicht erzielt. Es sah sehr früh danach aus, als könnten wir das Spiel zu unseren Gunsten entscheiden. Gegen Sociedad haben wir das Spiel nicht in der Weise dominiert, als wir auf den Gedanken kommen könnten, wir hätten das Spiel viel früher entscheiden können“, resümierte Tata Martino, der die Auswirkungen des Valencia-Spiels bei seinen Spielern immer noch beobachten konnte. Wenngleich die Tore sehr glücklich für Barça entstanden seien, habe die Mannschaft mit den zwei Toren das gesetzte Ziel für das Rückspiel erreicht. Die Mannschaft habe sehr organisiert gespielt und versucht, auf verschiedenen Wegen zum Torerfolg zu kommen. Das Spiel sei sehr flüssig gewesen und man habe auch keine großen Fehler gemacht und, was besonders wichtig ist, auch kein Gegentor zugelassen. Zudem sei die Entscheidung, so viele Spieler wie möglich aus dem Valencia-Spiel aufzustellen, sehr wichtig gewesen, um das Vertrauen und Selbstbewusstsein der Spieler nicht zu verlieren.

Einzelne Aussagen der Spieler

Sergio Busquets: „Das 2:0 ist ein sehr gutes Ergebnis, da wir auch kein Gegentor erhalten haben. Das Ergebnis hätte noch höher ausfallen können. Jetzt müssen wir auch das Rückspiel gewinnen. Es ist nicht leicht, im Anoeta Stadion zu spielen.“

Dani Alves: „Wir haben einen wichtigen Sieg errungen und es ist sehr wichtig, dass man in so einer Begegnung keine Gegentore im Hinspiel bekommt. Wir werden nach San Sebastián gehen und uns das Finale verdienen. […] Ich bin sehr glücklich für Pinto. Er ist ein Profi und so wollen wir unsere Teamspieler auch sehen – immer bereit, einen guten Job zu machen.“

Alves über die 38.505 Fans, die ins Stadion gekommen sind und über die Fans, die in schweren Phasen nicht zum Spiel kommen: „Es ist sehr wichtig für uns, zu gewinnen. Wir leben dafür, und wenn wir mal keine guten Ergebnisse liefern, dann ist es normal für die Menschen, an uns zu zweifeln. Die Menschen hier sind sehr pessimistisch. Jeder hat seinen Teil zu erledigen. Alle kämpfen für das gleiche Ziel und verteidigen die Farben des Klubs. Diejenigen, die es nicht tun, sind keine wahren Culés, wie sie es sagen. […] Es war besser als gegen Valencia. Alle Fans, die uns anfeuerten, haben ihren Teil beigetragen. Wenn die Fans nicht an uns glauben, dann ist es besser, nicht zu kommen. Das Einzige, was wir nicht tun dürfen, ist an uns selbst zu zweifeln. Wir dürfen nicht pessimistisch sein.“

Jordi Alba: „Es ist ein gutes Ergebnis, aber zu Hause gegen 10 Mann wäre ein höheres Ergebnis wünschenswert.“

Xavi Hernández: „Wir hatten einige Chancen, konnten aber nur zwei Tore erzielen. Insgesamt ist es ein gutes Resultat.“

Cesc Fàbregas: „Wir haben große Gelegenheiten, die wir normalerweise in Tore umwandeln, nicht genutzt. […] Das ist ein gutes Resultat, mehr aber auch nicht.“

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