PK | Koeman: “Eine Remontada wäre ein wichtiger Impuls für die Zukunft”

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Ronald Koeman sprach auf der Pressekonferenz vor dem Halbfinal-Rückspiel in der Copa del Rey gegen den FC Sevilla über die die Umstellung auf eine Dreierkette, Barcelonas Chancen, das 0:2 aus dem Hinspiel zu drehen und darüber, was eine Remontada für Barça bedeuten würde.

Auf der Pressekonferenz vor dem Halbfinal-Rückspiel in der Copa del Rey gegen den FC Sevilla (Mittwoch, 21 Uhr, live im Barçawelt-Liveticker

), stellte sich Ronald Koeman den Fragen der Journalisten:

Ronald Koeman…

…über das Rückspiel gegen Sevilla: “Nach dem Ergebnis zuletzt haben wir das Selbstbewusstsein, weiterzukommen. Allerdings müssen wir ein 0:2 aufholen. Wir müssen ein noch besseres Spiel als am Samstag abliefern, um weiterkommen zu können. Wir wissen, dass ein 0:2 ein schlechtes Resultat ist, aber es gibt Möglichkeiten, es zu drehen. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie hungrig und darauf fokussiert ist, etwas zu erreichen. Wir müssen mehr Effektivität an den Tag legen und es wird sehr wichtig sein, hinten erneut die Null zu halten. Wir kreieren mehr Chancen als unsere Gegner, das haben wir zuletzt gezeigt, aber wir müssen diese Chancen auch verwerten. Nichts ist unmöglich. Eine Remontada zu schaffen wäre ein sehr wichtiger Impuls für die Zukunft. Wir glauben, dass wir es schaffen können – aber wir müssen es auch beweisen.”

…über Pedris Blitzgenesung: “Es gibt Dinge, die kann man nicht erklären. Ich bin selbst überrascht. Gestern hat er individuell trainiert, dabei verspürte er keinerlei Beschwerden. Heute hat er komplett ohne Probleme trainiert. Wir müssen bis morgen abwarten [am Mittwoch ist die Kaderbekanntgabe, Anm. d. Red.], aber ich glaube, er könnte im Aufgebot stehen.”

…über Bartomeus Verhaftung: “Für das Image des Vereins war das nicht gut. Wir müssen abwarten um zu sehen, was passieren kann. Ich war [während des Barçagate-Falls] nicht hier. Wir konzentrieren uns auf unsere Arbeit und darauf, morgen das Spiel zu drehen.”

…über die schwierige Zeit, die der Verein durchmacht: “Es stimmt, dass hier sehr viel los ist. Meine Motivation ist seit dem ersten Tag die gleiche. Ich wusste, dass in Zeiten von Corona den Trainerposten bei Barça zu übernehmen schwierig werden würde, umso mehr mit all den Umständen, mit denen wir aktuell umgehen müssen. Es gibt schwere Zeiten in einem Verein, aber auch Momente, in denen man stolz ist. Das zu erreichen ist mein Job. Der Job des neuen Präsidenten wird sein, die Richtung vorzugeben.”

…über den Systemwechsel auf die Dreierkette: “Es kann sein, dass wir mit einer Dreierkette spielen – aber unabhängig davon spielt unsere Mannschaft sehr offensiv. Die Mentalität ist entscheidend, ob du eher offensiv oder defensiv agierst. Das Wichtigste ist die Mentalität der Mannschaft. Wir versuchen, zusammen zu pressen und gemeinsam als Team zu agieren. Auch in der Copa haben wir in Sevilla viel gepresst. Es hängt nicht von der Anzahl der Verteidiger ab – das Wichtigste ist, dass die Mannschaft arbeitet und den Gegner gemeinsam unter Druck setzt. Wir wissen, dass wir mit dem Ball ein gutes Spiel aufziehen können, wir kreieren in jedem Spiel Torchancen. Wenn wir daran anknüpfen können, dann haben wir eine Chance.”

…über Ronald Araujos Zustand: “Er hat weiter ein paar Beschwerden. Wir werden morgen sehen, ob er im Kader stehen kann.”

 

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