Spielanalyse | FC Barcelona – Espanyol Barcelona: Barça dreht das Spiel nach einem Rückstand

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Nur wenige Tage nach dem Aufeinandertreffen in der Liga trafen der FC Barcelona und Espanyol Barcelona nun auch in der Copa del Rey aufeinander. Im Camp Nou ging Espanyol zwar früh in Führung, war aber über 90 Minuten klar unterlegen und mit der 4:1-Niederlage letztlich noch gut bedient. Die Blaugrana hingegen zeigte ein starkes Spiel, war spielfreudig, spielte gut nach vorne, kreierte Chancen und erzielte vier Tore.

 {spielstand h:FC Barcelona a:Espanyol Barcelona e:4:1}

Erste Halbzeit: Barça groovt sich ein

Barça begann das Spiel zwar gut und kam schnell zu guten Strafraumaktionen, doch die Führung erzielten die Gäste. Dani Alves verlor im Mittelfeld den Ball, wodurch Espanyol einen Konter starten konnte. Piqué und Mascherano spielten zwar Zwei-gegen-zwei, doch der Argentinier verlor Caicedo in seinem Rücken aus den Augen, weshalb er ihn nicht mehr stoppen konnte. Hier hätte Mascherano seinen Gegenspieler genauer im Auge behalten müssen, sodass er nach dem Pass auf diesen nicht so verloren dasteht und so leicht auszuspielen ist. In der Folge kam offensiv von Espanyol aber praktisch gar nichts mehr. Lediglich ein Freistoß ging noch auf das Tor von Marc-André ter Stegen, der damit aber kein Problem hatte. Ansonsten spielte nur die Blaugrana, die bereits vier Minuten nach dem Rückstand den Ausgleich erzielte. Durch einen schnellen Gegenzug erwischten die Gastgeber Espanyol defensiv ungeordnet, was in einem klasse Pass von Iniesta auf Messi endete, der souverän den Ausgleich erzielte.

Espanyol versuchte nach ihrem Tor, offensiver zu agieren und weiter vorne zu pressen. Dadurch ergaben sich allerdings hinten Räume für Barça, die auch immer wieder bespielt wurden. Die Blaugrana wurde gefühlt von Minute zu Minute stärker und ging folgerichtig kurz vor der Pause durch einen Freistoßtreffer von Lionel Messi in Führung. Interessant zu sehen war das Positionsspiel von Arda Turan. Er agierte zwar meistens klassisch als Achter, doch wenn Luis Suárez mal nach außen auswich und das Sturmzentrum nicht besetzt war, ging der Türke dorthin, um Espanyols Innenverteidiger zu decken.

Zweite Halbzeit: Barça schnürt Espanyol ein

Im zweiten Durchgang machte Barça schnell das dritte Tor. Nach einer kurz ausgespielten Ecke gelingt es Iniesta, Messi durch zwei Gegenspieler hindurch anzuspielen. Der Argentinier gibt daraufhin den Ball kurz vor das Tor, wo Gerard Piqué bereitsteht und das 3:1 erzielt. Danach spielte nur noch die Blaugrana und kam zu einigen weiteren Chancen, die man aber weitestgehend vergab. Espanyol wurde immer aggressiver und hatte Glück nur mit zwei Platzverweisen auszukommen. Dadurch wurde phasenweise der gesamte Spielfluss unterbrochen, doch anders als noch am Samstag machte es Barça diesmal nichts aus. Die Gastgeber nahmen sich immer wieder den Ball und fanden direkt zurück zu ihrem Spiel. Kurz vor Schluss sorgte Neymar mit einem sehenswerten Abschluss nach einer schönen Kombination mit Messi für den 4:1-Endstand.

Arda Turan machte seine Sache insgesamt sehr ordentlich. Gegen den Ball war er sehr präsent und mit dem Ball wusste er immer etwas anzufangen. Er konnte mit einigen guten Pässen, einem Torschuss und einem schönen Dribbling aufwarten. Im ersten Durchgang wirkte er noch ein wenig unscheinbar, doch nach der Pause wurde er immer präsenter.

Aleix Vidal hatte defensiv nichts zu tun, aber schaltete sich offensiv immer wieder gut mit ein. Man merkte ihm an, ähnlich wie Arda Turan, dass sie keinen Spielrhythmus haben, doch insgesamt zeigten beide einen ordentlichen Auftritt. Man wird ihnen Zeit geben müssen, die Automatismen zu verinnerlichen und die benötigte Matchfitness zu erreichen. Die Ansätze waren jedoch schon im ersten Spiel vielversprechend.

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