Noten Barça gegen Frankfurt | Totalausfälle Torres und Aubameyang, brüchige Defensive

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Enttäuschende Leistungen, wohin man blickt. Beim Europa-League-Knockout des FC Barcelona gegen Eintracht Frankfurt blieben nicht nur Pierre-Emerick Aubameyang, Jordi Alba, Óscar Mingueza oder Ferran Torres unter ihren Möglichkeiten. Auch Trainer Xavi machte keine glückliche Figur. Die Spielerkritik und Noten.

FC Barcelona 2:3 Eintracht Frankfurt: Die Spielerkritik der Barça-Akteure

 Marc-André ter Stegen

Marc-André ter Stegen musste schon nach vier Minuten hinter sich greifen, bei Kostićs Elfmeter kurz nach Anpfiff war er genauso machtlos wie später bei Borrés Hammer aus der Distanz. Ein Traumtor und wohl ein Déjà-vu für ter Stegen, der schon im Hinspiel einen ähnlichen Strahl passieren lassen musste. Hielt dann ein paar Bälle sicher und gegen Kamada richtig stark, ehe er erneut machtlos war, als Kostić die Kugel links unten versenkte. Ein bitteres Spiel für den Deutschen, der sein Bestes tat. Barçawelt-Punkte: 7

 Óscar Mingueza (bis 62.)

Weder Araújo noch Dest starteten auf rechts, durchaus überraschend stand Mingueza in der Startelf. Wirklich bezahlt sollte sich Xavis Wahl nicht machen, im Gegenteil. Man merkte Mingueza die fehlende Spielpraxis deutlich an, offensiv wie defensiv war er kein Faktor. Wirkte mitunter zu zaghaft in den Zweikämpfen, beispielsweise vor Borrés 0:2. Nach einer Stunde hatte er folgerichtig Feierabend. Xavis Wahl rechts hinten sollte sich nach hinten losgehen. Barçawelt-Punkte: 3

 Ronald Araújo

Womöglich benötigt er doch einen Abwehrchef an seiner Seite. Ronald Araújo war in dieser Partie nicht das Abwehrbiest der letzten Partien, der Uruguayer rannte oft hinterher und versuchte mit Nebenmann Eric García Barças teilweise konfuse Hintermannschaft zusammenzuhalten, was mehr schlecht als recht lief. Beispielhaft für die wacklige Leistung: ein böser Fehlpass Araújos im Spielaufbau hätte beinahe zum Gegentor geführt, doch ter Stegen parierte am Ende Kamadas Schuss. Vorne war Araújo gegen die SGE besser als hinten, in der Schlussphase gab er den Piqué-Part als Not-Stürmer. Barçawelt-Punkte: 3

 Eric García (bis 70.)

Ein Déjà-vu gab es auch für Eric García. Schon beim Gastspiel bei Levante hatte er einen Elfmeter verschuldet, diesmal schenkte er der Eintracht ebenfalls einen Strafstoß, als er gegen Lindström unnötig rabiat zum Klammergriff ansetzte. Situationen, aus denen der Abwehrspieler lernen muss. So stark der Ex-ManCity-Akteur gegen Levante sonst war, gegen die Eintracht war davon diesmal wenig zu sehen. Starke Grätsche, frühe Balleroberungen oder ein kluges Aufbauspiel suchte man vergeblich. Womöglich steckte ihm der verursachte Elfmeter noch zu sehr im Kopf. Barçawelt-Punkte: 3

 Jordi Alba

Alba hatte seine liebe Mühe mit Gegenspieler Ansgar Knauff. Hatte immer wieder das Nachsehen gegen den dribbelstarken Frankfurter, besonders schlecht sah Alba kurz vor der Pause aus, als er erst ausgespielt wurde und dabei auch noch ausrutschte und belämmert auf dem Hosenboden landete. Defensiv wacklig, offensiv harmlos. Fügte sich auch nach der Pause erst mit einem schlimmen Fehlpass und in der Folge mit einem Foul am Strafraum ein. Ein Abend, der dann doch deutlich machte: Eine verlässliche Alternative auf links wäre nicht das Schlechteste. Barçawelt-Punkte: 3

 Sergio Busquets

Wenn Barça als Block agiert, ist Busquets weltklasse – das betont Xavi immer wieder. Wenn Barça aber fahrig und konfus spielt, das Pressing nicht funktioniert, die Umschaltmomente des Gegners zulässt, dann leidet Busquets. Das war im Hinspiel schon so und auch im Camp Nou wieder. Busquets konnte sein Spiel niemals aufziehen, weil Barça viel zu selten Ruhe und Kontrolle über das Spiel hatte. Bei seinem Abseitstor hatte er Pech, sein schöner Schuss zum 1:3 hauchte der Blaugrana immerhin noch einen Funken Leben ein. Barçawelt-Punkte: 5

 Gavi

An Einsatz und Wille mangelte es Gavi wenig überraschend nicht. Machte Dampf, oder versuchte dies offensiv zumindest, wenn auch mit überschaubarem Erfolg. In der Defensive zog er vor dem Strafraum gegen Lindström ein taktisches Foul, das ihm Gelb einbrachte. Konnte dem Spiel nicht die nötigen Impulse geben, einen am Ende jedoch schon: In seiner besten Aktion leitete er einen Angriff mit schönem Geistesblitz per Hacke weiter und kreierte so eine gute Chance Araújos. Barçawelt-Punkte: 4

 Pedri (bis 45.)

Wie schon in Frankfurt hatte Pedri auch diesmal wieder Probleme. Dies verdeutlicht eine Passquote von mageren 72 Prozent mehr als deutlich. Rannte sich immer mal fest, konnte die Offensive nicht wie erhofft in Szene setzen – und musste leider in der Pause verletzt draußen bleiben, der Muskel streikte. Barçawelt-Punkte: 4

 Ousmane Dembélé

Dembélé war in Halbzeit eins oftmals auf sich alleingestellt, nicht selten nahm es der Franzose mit zwei oder gar drei Gegenspielern auf respektive wurde von so vielen umzingelt. Hilfe von Mingueza erhielt er keine, trotzdem war Dembélé auffällig und quirlig auf seiner Seite – und offensiv noch der Beste. Zweimal fand er Aubameyang mustergültig, zweimal blieb ihm der Assist aber diesmal verwehrt. Die beste Vorlagen-Aktion hatte er nach der Pause, als er mustergültig auf Aubameyang auflegte, dieser aber den Tap-In verpasste. Als Dembouz später auf links gezogen wurde, war er nicht mehr so aktiv und auffällig. Barçawelt-Punkte: 6

 Pierre-Emerick Aubameyang (bis 61.)

Ein enttäuschender Abend für Aubameyang. Vergab eine gute Kopfballchance nach Dembelé-Flanke im ersten Durchgang bei seiner auffälligsten Aktion. Auffällig – aber im höchst negativen Sinne – wurde der Gabuner direkt nach Wiederanpfiff, als er eine Riesenchance zum Anschlusstreffer vergab, als er aus einem Meter nach starker Dembélé-Vorlage den Fuß nicht hinter den Ball bekam. Wurde fast schon zur Strafe wenig später ausgewechselt, obwohl Barça zu dem Zeitpunkt zwei Toren hinterherrannte. Ein Abend zum Vergessen. Barçawelt-Punkte: 1

 Ferran Torres (bis 80.)

Ein Abend zum Vergessen war es erst recht für Ferran Torres, der im Gegensatz zu Aubameyang gar keine Torchancen besaß. Schüsse? Fehlanzeige. Schlüsselpässe oder Torschussvorlagen? Fehlanzeige. Gute Offensivaktionen? Tja. War kein Faktor auf links, wurde nach einer Stunde dann ins Sturmzentrum gezogen. Auch hier war von Ferran Torres rein gar nichts zu sehen. Der 55-Mio.-Neuzugang spielte in diesem Spiel keine Rolle. Barçawelt-Punkte: 1

 Frenkie de Jong (ab 46.)

Frenkie de Jong kam zur Pause für den angeschlagenen Pedri ins Spiel und kurbelte das Spiel der Blaugrana über halbrechts an. Zeigte sich bissig und auch kreativ im Vorwärtsdrang, gab sogar einen Torschuss ab. Erneut konnte man sich fragen, warum Xavi wie schon beim Hinspiel den Niederländer nicht von Anfang an aufgestellt hatte. Barçawelt-Punkte: 6

 Adama Traoré (ab 61.)

Adama sollte über rechts die letzte halbe Stunde Dampf machen – doch diese Einwechslung verpuffte völlig. War Barça durch Dembélé noch stets gefährlich, konnte davon mit Traorés Hereingabe keine Rede mehr sein, auch wenn der spanische Nationalspieler bemüht war. Barçawelt-Punkte: 4

 Sergiño Dest (ab 62.)

Die Personalie Mingueza korrigierte Xavi nach einer Stunde, brachte den wiedergenesenen Dest. Doch auch dieser war nicht wirklich gut im Spiel, was angesichts seiner Verletzungspause auch wenig verwunderlich war. Sah nicht ganz glücklich beim 0:3 aus, als er zu spät auf Kostić schob und dann auch noch beim Torschuss getunnelt wurde. In der Offensive kam nichts vom US-Holländer. Barçawelt-Punkte: 5

 Luuk de Jong (ab 70.)

Der Superjoker sollte Barça in den letzten 20 Minuten retten. Warf sich in Bälle, war Zielspieler bei Flanken – und auch erneut involviert bei einem Tor, auch wenn er es nicht selbst erzielte, so holte er den Elfmeter zum 2:3 heraus, als er einen Ellbogenstoß gegen den Hals bekam. Die Einwechslung machte sich erneut bezahlt. Barçawelt-Punkte: keine Bewertung

 Memphis Depay (ab. 80.)

In Memphis war Xavi einen weiteren Offensivspieler ins Spiel. Hatte bei seinem unplatzierten Elfmeter Glück, dass er so hart schoss, dass die Kugel Trapps Handgelenk umbog und über die Linie sprang. Barçawelt-Punkte: keine Bewertung

 Trainer Xavi Hernández

Mingueza auf rechts, Gavi anstelle von Frenkie auf der Acht, genauso wie im Hinspiel bereits – Schachzüge Xavis, die gelinde gesagt nicht unbedingt funktioniert haben. Gerard Piqué fehlte Barça als Abwehrboss an allen Ecken und Enden, dafür kann Xavi freilich nichts, genauso wenig wie für Pedris Verletzung, die ebenfalls eine Schwächung war. Dass Barça in beiden Spielen kein wirkliches Mittel (bis auf die verzweifelten letzten 10 Minuten) gegen Eintracht Frankfurt fand, muss sich Xavi definitiv ankreiden lassen. Denn unter dem Strich war es ein verdientes Aus für die favorisierte Blaugrana, die über 180 Minuten gehörige Probleme mit den giftigen Hessen und selten ein Mittel gegen sie hatte.  Barçawelt-Punkte: 3

 Erklärung zur Punktevergabe

10 Punkte: Weltklasse
9 Punkte: sehr gute Leistung
8 Punkte: gute Leistung
7 Punkte: ansprechende Leistung
6 Punkte: durchschnittliche Leistung
5 Punkte:
unterdurchschnittliche Leistung
4 Punkte: unbefriedigende Leistung
3 Punkte: schwache Leistung
2 Punkte:
ungenügende Leistung
1 Punkt: Totalausfall

Umfrage | Barça-Schlamassel gegen Frankfurt: Wer war der größte Flop?

Alex Truica
Freier Sportjournalist, Podcaster und Chefredakteur Barçawelt

8 Kommentare

  1. Sehr schade, dass Barca erst in der letzten Viertelstunde am Drücker war und den Willen gezeigt hat, das Spiel zu drehen. Es ist eine Schande, zuhause so auzuscheiden. Xavi hat sich völlig vercoacht in beiden Spielen und hätte besser rotieren müssen. Dass den Frankfurtern zwei Sonntagsschüsse in beiden Spielen gelingt ist unglaublich, aber dennoch war das Ergebnis völlig verdient, wenn man sich alle Chancen ansieht, die sie sich erarbeitet haben. Wie zahnlos Barca agierte und sich keinerlei Kombinationen kreierten sowie nicht in der Lage waren, das Mittelfeld zu dominieren, war mehr als schwach. Trotz dem bitteren Ausscheiden und dem enttäuschenden Ergebnis kann ich es akteptieren und hoffe, dass sich die Spieler fangen und die Saison mit Platz 2 beenden.

    Was ich nicht akzeptieren kann, sind die Socios, die lieber ihre Tickets an die gegnerischen Fans verkaufen und uns vor ganz Europa blamieren, statt das Team anzufeuern in dieser wichtigen Phase der Saison. Es wär beschämend mitanzusehen, wie das Stadion von den Deutschen übernommen wurde und sie mehr Stimmung machen als die Heimfans. Falls Laporta schuld daran ist, dass die Mehrheit der 30‘000 Auswärtsfans Tickets von der offiziellen Stelle erhielten, dann muss er zur Rechenschft gezogen werden der H********. Die Mannschaft und Xavi taten mir leid, dass sie auf einen blauroten Hexenkessel hofften und im eigenen Stadion ausgepfiffen wurden. Ich erwarte sofortige Konsequenzen von den Barca Führungspersonen bezüglich der Ticketverkäufe und der Fanstimmung.

    Nichtsdestotrotz, Gratulation an Frankfurt für die tolle Leistung und Kopf hoch an unsere Barca-Jungs, auch diesen Rückschlag werden wir verkraften und stärker daraus hervorgehen.

    Visca el Barça!

  2. Die Noten sind sehr hart aber doch gerechtfertigt. Man sollte die Gelegenheit nutzen und die Rollen von Spielern wie Ferran Torres, Eric Garcia, Busquets und Alba zu hinterfragen.

    – Ferran Torres hat seinen Stammplatz von Tag 1 an geschenkt bekommen und nie Leistungen gezeigt, die das rechtfertigen. Ich finde er hat in keinster Weise besser geliefert wie ein Memphis.

    Ich traue Ferran durchaus zu, ein sehr guter Spieler zu werden, denn er hat die Anlagen aber es geht trotzdem auch um das hier und jetzt und da versteh ich Xavi nicht, wieso er Ferran so unantastbar macht. Ferran hat glaube ich die schlechtesten Werte in Dribblings. Er dribnelt sehr häufig erfolgreich sind davon 1/3. Dazu trägt er auch dazu bei, Chancen zu kreieren. Seine Stärke ist sein Gefühl für den Raum und sich bestens in Abschlussposotion zu bringen aber dafür vergibt er zu viele Torchancen.

    – Eric Garcia ist mMn auch ein Spieler der zu hoch gepusht wird und eigentlich nur im Notfall spielen sollte. Sorry, wenn ich das so oft erwähne aber ich kann mich an keinen Spieler erinnern, der so viele eklatante fehler gemacht hat.

    Wenn wir gerade bei Verteidigern sind, sehe ich die Kaderplanung etwas skeptisch. Man möchte unbedingt Azpilicueta und Christensen haben. Ich bin kein Fan von beiden und finde beide sind nicht auf einem sonderlich hohem Niveau. Beide wurden gegen Real im wichtigen Rückspiel nicht eingesetzt und christensen im Hinspiel zur Pause schon runtergenommen. Ich denke das sagt schon einiges über die Qualität dieser Spieler aus.

    Bei christensen kann man sagen, gut er ist Ablösefrei und Grundsolide. Das kann man mal machen aber wenn ich lese, dass er mehr verdienen soll wie Araujo dann wird mir schlecht.

    – Busquets hat eine gute Pause gehabt aber baut wieder komplett ab. Mal wieder sieht er gegen einen kämpferischen Gegner überhaupt kein Land. Man muss echt mal den Schritt wagen, ihn rauszunehmen und das System dementsprechend anpassen.

    – Alba hat ebenfalls wie Busquets eine gute Phase gehabt aber wieder komplett abgebaut. Er ist auch quasi Konkurrenzlos obwohl wir mit Balde einen exzellenten Mann haben.

    Was mich aber sehr positiv stimmt ist, dass Ansu fati bald wieder spielen wird. Ansu Fati wird das Level in der Offensive direkt wieder um einiges anheben. Er ist ein Phänomen.

  3. Mir persönlich war die EL eh immer egal, allerdings ist das größere Problem, dass man jetzt einen Knacks bekommt und die CL Quali verpasst. Man fällt leicht aus den Top 4 raus. Eine Niederlage und vielleicht noch ein Remis und man rutscht auf Platz 5. Betis, Atletico und Sevilla lassen nicht locker und ich gehe davon aus, dass sie die restlichen Spiele gewinnen werden.

  4. also, ich war mir so sicher wie amen in der bank !!! dass der FCBarcelona das finale der EL erreicht und den pokal gewinnt.
    nun haben mich die katalanen gestern doch noch überrascht. im eigenen arena kein gegenwehr zu leisten verstehe ich nicht so ganz…
    ich meine frankfurt hat den fussball nicht gerade erfunden… wenn du hier nicht bestehst hast du komplett versagt.
    ich dachte der xavi hat ne menge ahnung von der taktik??? der beginn war so amaturhaft vorgegeben. nix ausm hinspiel gelernt??? … so dass die deutschen 2 tore schiessen konnten bevor barca aus dem schlaf erwachte. dann alles zu spät.
    warum nicht ab minute 1 alle laufwege (spiel ohne ball ) der eintracht dicht machen?
    xavi. du musst noch viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel lernen. ansonsten schade. ich hatte gerne barca gegen wast ham spielen sehen.
    pech für mich.

  5. Ich finde die Noten eigentlich irrelevant nach der gestrigen Partie.
    Die Mannschaft ist kopf- und planlos gegen die weiße Wand angerannt, es war mir bis zuletzt nicht klar wie man ein Tor erzielen möchte.
    Xavis Idee mit den beiden Youngstern im MF zu beginnen ging in die Hose, es braucht gegen gewisse Mannschaften einfach auch Muskeln.

    Offensiv konnte nur Dembele für ein bisschen Unruhe sorgen, alle anderen Stürmer waren Totalausfälle.
    Und bitte bitte bitte Laporta, gib keinen Cent für Traore aus.
    Dieser Spieler ist allerhöchstens Durchschnitt und wird es nie zu etwas Großem bringen.

    Aus dieser Niederlage können bei richtiger Aufarbeitung dennoch wertvolle Lehren gezogen werden.
    Xavi muss sich taktisch noch enorm steigern, der Kader muss unbedingt auf mehreren Positionen verstärkt werden und man sieht mehr und mehr wer bei Barca überflüssig ist und dementsprechend gehen kann.
    Dieser Lernprozess sollte im Idealfall heute noch beginnen!!

  6. Salud, wie gesagt ich halte nichts von Noten. Wir haben es einfach schlecht gemacht und sind der Eintracht ins offene Messer gelaufen. Taktisch war das nix. Völlig unnötig, weil wir nach dem Elfer noch 87 Minuten Zeit gehabt hätten. Es zeigt sich wieder, dass wir gegen körperlich starke und gut eingestellt Teams große Probleme haben. Von Mingueza wußte man, dass er das Niveau nicht hat. Ich bleibe auch dabei, dass Araujo in der Spieleröffnung zu schwach ist. Garcia leider noch zu schwankend. Gestern auch schwach. Dann kommen die ungenauen Aktionen gegen ein kompaktes Team und mit denen die Konter. Aber kopf hoch Culers: wir sind immer noch in der Entwicklung. Da gehören Rückschläge dazu. Natürlich müssen wir uns für die neue Runde verstärken.

  7. Sang und klanglos aus Europa auszuscheiden ist eine Sache. Davon ist man als Barca Fan die letzten Jahre gewöhnt. Egal ob CL oder jetzt EL. Aber was überhaupt nicht akzeptabel ist, ist dass die gegnerischen Fans unser eigenes Stadion, unser eigenes Wohnzimmer einnehmen und uns ausbuhen !!! Im Netz sind zahlreiche Videos, gerade als sich unsere Spieler zur Aufwärmung begeben und knallhart ausgebuht werden. Man kann die total verwirrten Gesichter der Spieler wie Alba, Auba und Co eindeutig erkennen. Sowas darf Barca nicht zu lassen ! Und während dem Spiel gibt es dann noch sehr intelligente Barca Fans die das Gefühl haben, sie müssten bei einem Stand von 0:2 für den Gegnern auch noch gegen die Lage im Camp Nou protestieren und von der Tribüne fernbleiben…Gott an diesem Abend war ein Ausscheiden echt absolut vorprogrammiert ! Es gibt mir aber wirklich zu denken, dass Barca Fans ihre Tickets für Geld verkaufen. Diese Leute haben es nicht verdient sich Barca Fans zu nennen. Aber trotzdem: Sowas muss dennoch unterbunden werden. Es regt mich einfach so dermassen auf, dass Barca immer der erste Klub für alles ist.

    Und an die User die sagen dass man das heutige Ausscheiden nicht der prekären Lage im Camp Nou in die Schuhe schieben darf: Nun, sicherlich ist das zum Teil richtig, denn Barca hat über zwei Spiele keine Lösungen gegen diese Frankfurter gefunden, jedoch dürft ihr die Macht der Fans nicht unterschätzen. Gerade bei den Underdogs führt das nahezu immer dazu, dass die Spieler über sich hinauswachsen und Weltklasse agieren. Und was glaubt ihr wie sich bitte die Barca Spieler fühlen, wenn sie deren eigenes Wohnzimmer gefüllt mit fremden Leuten vorfinden ? Wie wohl fühlt man sich da ? Das Rückspiel war für uns kein Heimspiel und es ist ein ine absolute Schande für die Fanbase von Barca ! Man hat das grösste Stadion ganz Europas, ganze 99’000 Plätze, aber man schafft es nie so richtig, eine gute Atmosphäre aufzubauen, weil ein Teil jederzeit bereit ist, ihre Tickets für Geld zu verkaufen, der andere Teil erst gar nicht auftaucht, und nur eine mickrige Teil der Barca Fans anwesend sind. Der Rest sind irgendwelche asiatischen Touristen, die nur das grosse Camp Nou bewundern statt Barca anzufeuern. Sehr schade, denn eigentlich müsste das Camp Nou, allein wegen seiner Grösse das gefürchtetste Stadion ganz Europas sein.

    • Da hast Du vollkommen recht. Mir war schon im Vorfeld klar, dass das so kommen würde, denn auch im Liga-Vergleich hat Barca die lascheste Heimkulisse, selbst wenn die Zuschauerzahl hoch ist. Aber gestern war nicht nur die Leistung peinlich, sondern auch die Atmosphäre – und das schon vor dem Spielstart.
      Auch wenn der Sturm gestern bis auf Demebele eher Verstecken als Fußball gespielt hat, ist doch unser Hauptproblem seit längerem eher die Defensive. Besonders Alba finde ich immer enttäuschender. Außer Simulieren und Meckern fällt ihm vorne nichts mehr ein und hinten läuft er meistens hinterher.
      Sehr frustrierte Grüße in die Runde

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