Luis Suárez: Kniebehandlung statt Nationalmannschaft angesagt

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Derzeit sind zahlreiche Spieler des FC Barcelona für die anstehende Länderspielpause abgestellt worden, es ist die zweite der neuen Saison. Prominenter Ausfall ist dabei Luis Suárez. Der uruguayische Stürmer bleibt in Barcelona und will sich eines individuellen Vorbeugetrainings bedienen, um für die nächsten wichtigen Spiele für die Blaugrana auf volle Gesundheit zurückgreifen zu können. Wie lange der 31-Jährige dafür ausfallen könnte, wird seine Fitness zeigen.

Drei Tore in elf Pflichtspielen

„El Pistolero“ bestreitet schon seine fünfte Saison im blau-roten Trikot. Seine Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor hat ihn schon vor Jahren zu einem der berüchtigtsten Stürmer in der Geschichte des Fußballs gemacht, mittlerweile darf sich Luis Suárez auch als Rekordtorschütze seines Landes bezeichnen. Allerdings scheint der Motor beim bulligen Uruguayer derzeit etwas zu stottern.

An Einsätzen mangelt es bei Luis wahrlich nicht, von den bisherigen elf Pflichtspielen hat er neun über die volle Distanz spielen dürfen. In Valladolid wurde er kurz vor Schluss ausgewechselt, während er die Blamage von Leganés eine Stunde lang von der Bank aus miterleben musste. Was die Tore betrifft, ist die Anzahl eines Mannes der Marke Luis Suárez nicht würdig. Drei, ganz genau..magere drei Treffer stehen bisher zu Buche. Zwei davon erzielte Luis im Heimspiel gegen Aufsteiger Huesca. Der dritte Streich folgte im Anoeta beim Zittersieg gegen Real Sociedad. Mit vier Assists hat Luis Suárez aber auch die Rolle des überragenden Vorlagengebers nicht verlernt, die ihn in den vergangenen Spielzeiten so ausgezeichnet hat. Das Bemühen kann man dem laufstarken Uruguayer nicht absprechen, es will vor dem Tor allerdings noch nicht so gelingen, wie es die Culés von ihm gewohnt sind. Mit seinen 31 Jahren hat Luis aber auch ein Alter erreicht, in dem auch körperliche Beschwerden nicht selten vorkommen.

Rechtes Knie der Grund für die Torflaute?

Im Mestalla gegen den CF Valencia hat Luis Suárez noch über die vollen 90 Minuten mitgewirkt. Nach dieser Partie verabschiedeten sich sämtliche Spieler zu ihren Nationalmannschaften, nicht aber Luis. Ein Muskelaufbautraining soll dafür sorgen, ernsten Problemen in seinem rechten Knie vorzubeugen. Wie lange der ehemalige Torschützenkönig von La Liga für diese Behandlung brauchen wird, hängt vom Trainingsfortschritt ab. Fakt ist aber, dass ein zur Gänze fitter Luis Suárez weitaus mehr Torgefahr ausstrahlen kann als ein Luis mit einem angeschlagenen Knie. Seine Klasse als Stürmer ist nach wie vor unumstritten.

Mit Munir und Malcom stehen zwei junge Männer bereit, sich dieser Aufgabe zu stellen. Gerade letzterer will im Dress des FC Barcelona endlich durchstarten und seine mageren drei Kadernominierungen mit insgesamt 25 Pflichtspielminuten vergessen machen. Sein Potenzial hat der 21-jährige Brasilianer ja schon in Frankreich gezeigt, was Ernesto Valverde hoffentlich bald auch erkennt. Philippe Coutinho im Angriff wäre für den Coach ebenfalls eine Option, um Luis Suárez gut zu vertreten.

Was meint ihr? Hat „El Pistolero“ seine besten Zeiten als Stürmer mit seinen 31 Jahren bereits hinter sich oder kann er nach einer ordentlichen Behandlung wieder für verzweifelte Gesichter bei den gegnerischen Torhütern sorgen?

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