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Nach Raphinha-Schock: Laporta schießt gegen die FIFA

StartInterview & PKNach Raphinha-Schock: Laporta schießt gegen die FIFA
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Nach der Verletzung von Raphinha steht der FC Barcelona vor einem empfindlichen Rückschlag im Saisonendspurt. Präsident Joan Laporta reagiert mit deutlichen Worten und richtet seine Kritik vor allem an die FIFA.

Raphinha verletzt: Laporta rechnet mit der FIFA ab

Der FC Barcelona muss in der entscheidenden Phase der Saison einen herben Rückschlag verkraften: Flügelspieler Raphinha fällt nach einer Verletzung insgesamt rund fünf Wochen aus. Besonders bitter: Die Blessur zog sich der Brasilianer nicht im Klub, sondern während eines Länderspiels zu.

Beim Test zwischen Brasilien und Frankreich (1:2) musste Raphinha bereits in der ersten Halbzeit angeschlagen ausgewechselt werden. Die Diagnose bestätigte sich wenig später – eine Oberschenkelverletzung zwingt ihn nun zu einer mehrwöchigen Pause. Damit verpasst er ausgerechnet zentrale Partien der Saison, darunter die Viertelfinalduelle in der Champions League gegen Atlético Madrid sowie wichtige Spiele im Titelrennen der Liga.

Für Barça-Präsident Joan Laporta ist die Situation kaum hinnehmbar. Deutlich richtet er gegenüber Món Esport seine Kritik an den Weltverband FIFA: „Raphinhas Verletzung ist eine Schande. Die FIFA muss bei der Festlegung ihres Spielplans berücksichtigen, dass diese Spieler für große Vereine spielen.“

K.o. für Champions-League-Viertelfinale: Raphinha wochenlang außen vor

Comeback gegen Real Madrid? Fragezeichen hinter Raphinha

Besonders die Umstände sorgen bei Laporta für Unverständnis. „Es ist ein Freundschaftsspiel und einer der besten Spieler der Mannschaft zieht sich eine Verletzung zu“, ärgert sich der Barça-Boss. Die Problematik sieht er dabei weniger bei den Spielern selbst: „Man kann den Spielern keinen Vorwurf machen. Sie sind Profis und geben alles für ihr Land.“

Vielmehr macht Laporta die hohe Belastung verantwortlich. Der „überfüllte Spielplan“ sei gerade in dieser entscheidenden Saisonphase ein großes Problem – schließlich kämpfe Barcelona aktuell in mehreren Wettbewerben um Titel.

Der Ausfall wiegt auch deshalb schwer, weil Raphinha bislang zu den konstantesten Leistungsträgern zählt. In 31 Pflichtspielen kommt der Offensivspieler auf starke 19 Tore und acht Vorlagen. Ob der 29-Jährige rechtzeitig zum Clásico gegen Real Madrid am 10. Mai zurückkehrt, bleibt derzeit offen.

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48 Kommentare

  1. Ob Raphinia ein typischer Brasilianer ist oder nicht, ist doch völlig egal. Wo spielt Brasilien denn bitte heute noch brasilianisch? Lange vorbei. Der Fußball verändert sich eben. Auch ist Raphinia sicher kein Messi, aber er ist unglaublich wichtig für Barca. Das hat er mittlerweile oft genug bewiesen. Man darf einfach nicht immer den allerhöchsten Maßstab anlegen. Spieler wie Messi gibt es nur einmal in 50 Jahren (wenn überhaupt). Alle anderen sind gute bis sehr gute Fußballer, die Hochs und Tiefs haben. Da gehört Raphinia eben auch dazu. Ab und an gibt es mal einen, der ein wenig heraussticht. Sind halt wenige und auch die schwächeln manchmal. Dürfen sie auch. Elf Raphinias würden auch schon ne recht gute Mannschaft ergeben.

  2. Und dass Lalorta gegen die FIFA schießt, ist mehr als nötig. Ich empfinde es als eine Unverschämtheit, in der entscheidenden Phase der Saison solch unsinnige Länderspiele anzusetzen. Und dass der spanische Verband dann auch noch die eingebundensten Spieler beruft, ist auch ziemlich daneben. Gebt doch in einer solchen Phase den Nachwuchsspielern eine Chance und verbratet nicht sie, die sowieso schon megamäßig Spiele auf dem Buckel haben. Und wenn dann mal wieder eine verletzt zum Verein zurückkommt, bedauert man das großspurig und zahlt eine lächerliche Ausgleichssumme. Das kann für manchen Verein die gesamte Saison verhageln. Irrsinn.

  3. Was spricht eigentlich dagegen, dass Flick Raphinha mal als 9er einsetzt? Sein Spielstil und sein Torriecher erinnern doch eher an einen klassischen Goalgetter als an einen Flügelspieler vom Typ Lamine. Gerade in der letzten Saison hat er gezeigt, wie stark er durch gutes Stellungsspiel und Abschlussqualitäten ist. Er ist ja keiner, der konstant die Linie hält und im 1vs1 vorbeigeht. Ich würde es zumindest ausprobieren, vielleicht steckt in ihm auf dieser Position noch mehr Potenzial. Die Anlagen dafür bringt er auf jeden Fall mit. Zumal weder Ferran noch Lewa aktuell in einer Form sind, die ihnen einen sicheren Platz in der Startelf garantiert.

  4. Der „Präsident“ beschuldigt seit Jahren alles und jeden. Bei einem bestimmten Typus Homo Sapiens tragen immer alle anderen und jedes Schuld. Eine Selbstreflexion findet nicht statt. Eine WM findet alle 4 Jahre statt und der CFB fordert den WM-Titel von der Seleçao. Jedes Testspiel einige Wochen vor einem WM-Turnier ist für einen Spieler wichtig. Der „Präsident auf Lebzeiten“ sollte sich dessen bewusst sein, er ist ja kein Rookie. Sein ewiges lamenterien trägt grosse Langeweile. Er sollte in seine verdiente oder nicht verdiente Pension einziehen. Und seine Günstlinge mit dazu einladen.

  5. Diese Plattitüden zum brasilianischen Fussball… Wann hat Brasilien denn zuletzt mal Samba-Fußball gespielt, in den 1970ern? Schon 1984 war Argentinien das bessere Brasilien. Raphinha ist ja wohl kein Singulum, spielt etwa Richarlison „schöner“ ;), usw.? Auch bei der Club WM war die einheimische Vorzeigeicone Flamenco alles andere als jogo bonito.
    Die Kritik von Laporta ist etwas daneben. Die WM steht vor der Tür, auch für Brasilien. Soll Brasilien ohne Test-Spiele hinfahren, oder nur mit B-Mannschaft? Und gerade für südländische Spieler ist die Nationalmannschaft meistens sehr viel wichtiger als Vereinsfußball, jedenfalls emotional. Auch wenn der Club der AG ist und es vom Verband kein Geld gibt. Wie oft sieht man, dass sich Spieler bei WM/EM den Ar… aufreißen, aber im Verein nur lau sind. Natürlich nicht so Raphinha.
    Trotzdem, im Vereinsfußball wird kein Spieler von einem Fan erschossen, fürs Land schon.

  6. Raphinha ist ein Weltklasse und sehr wichtiger Spieler für Barca. Nach Fermin dem auch hier die Klasse abgesprochen wurde, geht die Hetzjagd jetzt über auf Raphinha, weil er keine Übersteiger macht.
    Davor wurde hier auch gegen Lamine gehetzt, obwohl seine Leistungen auch ohne Tor und Assist solide waren. Komischerweise sollen stats bei Raphinha nicht gelten sondern der eye test. 😂 Bei Lamine wurden seine Stats, die solide waren, angeprangert. Unglaublich

  7. Wenn Pedri das Herz dieser Mannschaft ist und Lamine das Talent, dann steht Raphinha für die Mentalität.

    In großen Spielen ist er immer ein Leistungsträger. Gegen Real Madrid trifft er regelmäßig und ist dadurch zu einem echten „Real-Schreck“ geworden. Für die Mannschaft ist er enorm wichtig – für mich ist er sogar der eigentliche Kapitän auf dem Platz.

    Wenn er fit ist und seine Form hat, gehört Raphinha für mich ganz klar zur Weltklasse.

    Die beiden User hier können natürlich eine andere Meinung haben. Ich persönlich teile sie nicht – und ehrlich gesagt kann ich sie auch nicht wirklich nachvollziehen.

    • Du musst bedenken, „Raphina kann nicht dribbeln wie ein „echter Brasilianer“ und für seine 27 Scorer hat Yamal“ gesorgt.
      Die beiden kann man nicht ernstnehmen.
      „Und Araujo soll sich auch verpissen, wir sind hier nicht auf dem Ponyhof.
      Araujo muss sich Respekt erst verdienen“
      Und ich darf deren Unfug (seehr milde ausgedrückt) nicht aufzeigen und kritisieren, weil ich schließlich nicht die Polizei bin.
      Stellt sich die Frage, ob die beiden die Flick- , Araujo- und Raphinapolizei sind. Ich würd gerne deren (Hunde)marke sehen

      • Er kann nicht nur wie „ein echter Brasilianer“ dribbeln… er kann es gar nicht… spasseshalber würde ich aber schon gerne paar Übersteiger von ihm sehen wollen, würd sich nen Knoten in seine Kreuzbänder binden…

        Araujo ist natürlich auch unser Fels in der Brandung! Mit ihm sollte man nochmal verlängern, bevor ihm die Kohle ausgeht, wenn er wieder an dieser Mauer beten gehen, wenn er uns wieder das Ausscheiden in der CL kostet! Er sollte meiner bescheidnen Meinung nach einen Präventivschlag gegen sich selber machen/starten und beten bevor die Kacke bereits am dampfen ist!

  8. Raphinha muss sich seine Schlachten einfach in Zukunft etwas weiser aussuchen, denn er ist leider nicht mehr 21.
    Klar ist er sicher mit vollem Herz für Brasilien am Start, was ich ihm auch gar nicht verüble, aber sollte man sich wirklich in einem Freundschaftsspiel verausgaben für ein Team, wo der Trainer einen Spieler der bis heute nicht eine nennenswerte Leistung für Brasilien gezeigt hat (Mr. 10 Times more) zum Zentralpunkt machen möchte und gleichzeitig eines deiner Idole wie Neymar zuhause lässt?
    Wenn er sich bei der WM verletzt, ist es eine Sache, aber jegliche Legacy die Raphinha hinterlässt, wird er Barcelona zu verdanken haben (und umgekehrt) und nicht Brasilien … vielleicht wäre es also smarter zuerst Barcelona (v.a. in der UCL über die Ziellinie zu bringen, was in relativ greifbarer Nähe wäre) als sich unrealistische Ziele mit Brasilien zu setzen.

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