Pedri: „Wir bauen ein großartiges Team unter Xavi auf“

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In einem Interview mit GQ Sports sprach Pedri über den neuen FC Barcelona, der unter Xavi aufgebaut wird sowie darüber, woran er während seiner Verletzungspause besonders gearbeitet hat.

Pedri spricht über den neuen FC Barcelona unter Xavi

Das Männermagazin GQ Sports hat Barcelonas Mittelfeldspieler Pedri ausgewählt, um ihn in der ersten weltweiten Ausgabe der neuen Zeitschrift vorzustellen. In diesem Interview sprach Pedri…

…über seine Eingewöhnung in der Stadt Barcelona und was er dort noch gerne machen würde: „Nun, ich konnte die Stadt wegen der Pandemie nicht wirklich besuchen und kennen lernen. Jetzt gehe ich mehr aus und lerne alles kennen, was Barcelona zu bieten hat, und das ist eine ganze Menge. Was ich am meisten vermisse, sind meine Familie, meine Freunde und die Ruhe meiner Heimat [Pedri stammt aus Teneriffa, Anm. der Red.]. Als guter Inselbewohner liebe ich das Meer, das ja auch hier in der Nähe ist. Obwohl es mich sehr ärgert, wenn ich an den Strand gehe und sehe, wie schmutzig er ist. Ich versuche immer, zwei oder drei Stücke Müll aufzusammeln und sie in den Mülleimer zu werfen. Es kostet nicht viel, und ich denke, es ist wichtig, dass wir alle das Bewusstsein für einen nachhaltigeren Planeten schärfen. Deshalb arbeite ich als Botschafter für die ‚Kick Out Plastic Foundation‘.“

…über sein Leben in Barcelona: „Es ist sehr ruhig. Wenn ich nicht trainieren muss, bin ich am liebsten zu Hause und schaue Serien oder spiele Brettspiele, Tischtennis oder PlayStation mit meinem Bruder. Ich lebe immer noch bei ihm, meine Eltern besuchen uns jetzt oft. Am Anfang war das wegen Covid schwieriger. Außerdem habe ich schon einige Freunde, wie die anderen Jungen im Team, zum Beispiel Ansu, Eric, Nico, Gavi und jetzt Ferran Torres.“

Pedri: „Wir bauen unter Xavi jetzt ein großartiges Team mit vielen jungen Leuten auf.“

…über Xavi: „Als Barcelonista macht es mich stolz, als Fußballer und als Mittelfeldspieler ist es ein Privileg [unter ihm trainieren zu dürfen]. Ich kannte Xavi nicht persönlich, und obwohl ich daran keine Zweifel hatte, zeigt er Tag für Tag, dass er den Fußball wie kaum ein anderer kennt. Mir ist klar, dass wir alle gemeinsam mit ihm lernen und uns verbessern werden, sowohl persönlich als auch als Mannschaft. An ihm und an dem Team, das er aufbaut, werden wir eine Menge Freude haben.“

…auf die Frage, wie sich der Fußball verändert hat: „Er hat sich vor allem auf körperlicher Ebene verändert, da die Anforderungen und das Tempo immer anspruchsvoller werden. In diesem Sinne muss man härter arbeiten. Das tue ich auch, um Muskelmasse aufzubauen, aber der Kopf ist immer noch das Wichtigste. Er ermöglicht es einem, vor dem Gegner zu handeln, um einen Vorsprung zu haben.“

…über den Abgang von Lionel Messi: „Ich werde Leo immer dankbar dafür sein, dass er mir sowohl auf dem Spielfeld als auch persönlich sehr geholfen hat. Mit ihm zu spielen war sehr einfach. Er ist nicht umsonst der Beste der Welt, und logischerweise brauchten wir eine Weile, um uns daran zu gewöhnen, ihn nicht an unserer Seite zu haben. Aber ehrlich gesagt glaube ich, dass wir jetzt ein großartiges Team aufbauen, mit vielen jungen Leuten. Wir alle haben die Möglichkeit, einen Schritt nach vorn zu machen.“

…auf die Frage, ob das Team, das gerade aufgebaut wird, auf einem Level mit der Generation um Puyol, Xavi und Iniesta sein wird: „Das ist ein großer Vergleich, denn wir sprechen über das beste Barça der Geschichte. Aber ich bin sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um in den kommenden Jahren viel Erfolg zu haben. Dieser Verein muss immer kämpfen, um alle Titel zu gewinnen.“

..über seinen eigenen steilen Aufstieg: „Die Monate an der Seitenlinie [während der Verletzung, Anm. d. Red.] haben mir geholfen, zu reifen und zu sehen, woran ich arbeiten und was ich verbessern muss. Aber auch zu erkennen, dass alles sehr schnell gegangen ist und ich privilegiert bin. Aber natürlich bedauere ich nichts von dem, was bis jetzt passiert ist. Ich würde nichts ändern.“

Bastian Quednau
Schreibt über spanischen Fußball, leidet mit dem FC Schalke 04 und den Jacksonville Jaguars.

4 Kommentare

  1. Ich habe heute morgen eine interessante News gelesen: Barça soll darüber nachdenken, Dembélé per Leihe zu Chelsea zu schicken, sofern sie bereit sind, sein ganzes Gehalt zu übernehmen. Im Sommer könnte dann Chelsea ganz gemütlich immer noch frei entscheiden, ob sie ihn fest verpflichten wollen, da er dann ohnehin ablösefrei wäre. Für diese gute Geste will Barça aber im Gegenzug Werner bis Sommer ausleihen wollen. Leider habe ich keine Ahnung mehr, wie die Quelle hiess. Ihr könnt euch also denken, wie vertrauenswürdig diese Quelle ist.

    Dennoch finde ich diese mögliche Idee richtig geil! Werner gefällt mir sehr. Auch wenn er bei Chelsea gefloppt ist und er Grosschancen in Minutentakt vergibt, wäre ich guter Dinge, dass es bei Barça klappen könnte. Bei Leipzig hat er ja bereits gezeigt was er kann. Es ist sowieso nicht unüblich, dass sich ehemalige Bundesliga Spieler oder Primera Division Spieler nicht wohl fühlen in England. Warum sollte es also ausgeschlossen werden, dass sich Werner in Spanien deutlich wohler fühlt und doch noch endlich den nächsten Schritt macht? Er ist zu dem immer noch ziemlich jung.

    Wahrscheinlich ist es schlussendlich nur Zeitverschwendung darüber zu schreiben, aber hey, wir diskutieren ja auch genug über Haaland ;) Also, was würdet ihr davon halten?

    • Da Dembele bei uns eh nicht mehr spielen würde, tauschen wir Nichts gegen Werner. Fände ich gut. Mit einer Leihe kann man generell nicht viel falsch machen. Ich bin eh sehr gespannt, was Dembele jetzt macht. Ich glaube, er bzw. Sissoko hat sich mächtig verpokert. Nicht mal NEwcastle würde ihm 20 Mio Gehalt zahlen, geschweige denn 40 :D

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