Athletic Bilbao – FC Barcelona: 3 Brennpunkte zum Spiel

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Nach dem Copa-Clásico ging es für den FC Barcelona ins San Mamés zu Athletic Bilbao. Infolge einer insgesamt schwachen Mannschaftsleistung ließ man zwei Punkte liegen. Welche Probleme dafür mitunter verantwortlich waren und wo Handlungsbedarf besteht, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Jordi Alba

Jordi Alba fehlte gesperrt und genau das war ein großes Problem für die Blaugrana. Dem Kader fehlt ein adäquater Ersatz für den Linksverteidiger, da Ernesto Valverde Miranda nicht zu vertrauen scheint und dieser bisher auch nicht überzeugen konnte. Nelson Semedo war defensiv zwar zuverlässig, allerdings fehlte es ihm offensiv an Durchschlagskraft, einfach weil er diese Position nicht gewohnt ist und auch nicht so vertraut im Zusammenspiel mit den Mitspielern auf dieser Seite ist. Im Sommer muss auf dieser Position etwas geschehen, da auch Jordi Alba Pausen braucht und es ein extremes Risiko ist, ohne einen Back-Up in die neue Saison zu gehen. 

Statik

Luis Suárez sagte nach dem Spiel, dass man in diesem Spiel die Müdigkeit aus den letzten Spielen spürte. Dies zeigte sich nicht zuletzt in der vorhandenen Statik in Barças Spiel. Es fehlte insgesamt die Bewegung, man lief sich zu wenig frei und konnte dadurch die sehr gut eingestellte und gestaffelte Defensive der Gastgeber  nur sehr selten in Verlegenheit bringen. Es wäre eventuell sinnvoll gewesen Carles Aleñá von Beginn an spielen zu lassen, da er jemand ist, der ständig in Bewegung ist und sich ständig wieder anbietet, um seinen Mitspielern zu helfen.

Konkurrenzkampf

Im Clásico zeigte Malcom sein bisher bestes Spiel der Saison, während Coutinho erneut enttäuschte. Gegen Bilbao durfte trotzdem erneut Coutinho starten, während Malcom 90 Minuten auf der Bank sitzen musste. Nun ist es natürlich so, dass Malcom bisher immer dann überzeugen konnte, wenn er rechts spielte und nicht wie Coutinho auf links. Dennoch ist es prinzipiell kein gutes Zeichen für die Ersatzspieler, wenn sie sehen, dass sie auch durch bessere Leistung als ihre Konkurrenten keine Belohnung dafür erhalten. Auf der anderen Seite ist es wiederum auch ein gutes Zeichen für Spieler wie Coutinho, dass Valverde ihm Vertrauen schenkt und nicht so schnell fallen lässt. Nun ist Coutinho aber kein 20-jähriger Jungspund, sondern ein gestandener Spieler, der eigentlich mit so etwas klarkommen sollte, während es für die Motivation Malcoms sicherlich nicht förderlich ist, nach einer starken Leistung gegen Real Madrid direkt wieder auf die Bank zu müssen.

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