Barça empfängt Alavés’ treffsicheres Angriffsduo

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Nach dem enttäuschenden Clásico empfängt Barça im letzten Spiel des Kalenderjahres Deportivo Alavés. Barça versucht die Tabellenführung zu verteidigen und Real Madrid über die Feiertage hinter sich zu lassen. Dabei müssen die Katalanen ein gefährliches Sturmduo in Schach halten. 

Viele hatten gebannt auf den wegen politischer Unruhen in Katalonien verlegten Clásico geblickt, das Spiel war unter dem Strich dann eher eine Enttäuschung. Die Sport titelte treffend: „Viel Lärm und wenig Clásico“. Unter dem Strich muss Barça insbesondere aufgrund des Spielverlaufs mit dem Ergebnis zufrieden sein, dem zweiten in der Liga in Folge. Denn Real Madrid hatte mehr von der Partie und hätte mindestens einen Elfmeter bekommen müssen – aber immerhin hat man durch das Remis die Tabellenführung verteidigt. 

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Alavés: Blamage im Pokal 

Im letzten Spiel des Jahres 2019 empfängt Barça im Camp Nou nun Deportivo Alavés, und Barcelona will das Jahr natürlich mit einem guten Gefühl beenden und nicht etwa durch den dritten Punktverlust in Folge.

Gegner Alavés war ebenfalls unter der Woche im Einsatz und hat sich dabei in der Copa del Rey bis auf die Knochen blamiert: Beim Viertligisten Real Jaén kassierte Alavés eine 1:3-Pleite und ist damit bereits aus dem spanischen Pokal, der ja reformiert wurde, ausgeschieden – denn es gibt bis zum Halbfinale nur noch jeweils ein Spiel, ganz so, wie beispielsweise auch im deutschen DFB-Pokal. Die Katalanen steigen im Übrigen nach der Reform der Copa del Rey erst im neuen Jahr im Sechzehntelfinale in den Pokalwettbewerb ein. 

Auch in der Liga hat Alavés zuletzt nicht die gewünschten Ergebnisse eingefahren und nur einen Punkt aus den jüngsten drei Partien in La Liga gesammelt, dennoch haben die Babazorros bereits 19 Punkte auf dem Konto und ein noch beruhigendes Polster von fünf Punkten auf den ersten Abstiegsplatz. 

Gefährliches Sturmduo 

Bei gerade einmal 18 erzielten Toren muss man vor Deportivo Alavés‘ Offensive nicht gerade in Ehrfurcht erstarren – und doch lohnt sich ein genauerer Blick auf die Statistik, die wiederum aufhorchen lässt: Das Sturmduo bestehend aus Lucas Perez und Ex-Bundesligaprofi Joselu (Hannover, Frankfurt, Hoffenheim) hat 15 Tore geschossen, eine beindruckende Bilanz für einen vermeintlichen Abstiegskandidaten. 

Sechs der spärlichen sieben Auswärtstore Alavés’ hat das Sturmduo erzielt, eine beachtliche Ausbeute. Beachtlich, allerdings im negativen Sinne, ist derweil die Auswärtsbilanz der Basken.

Denn El Glorioso hat in der Fremde erst vier Punkte eingefahren (ein Sieg, ein Remis, sechs Niederlagen) und dabei 19 seiner 24 Gegentore kassiert hat. Mit vier eingesammelten Punkten rangiert Alavés auf dem drittletzten Platz der Auswärtstabelle. Barças in dieser Saison nicht immer sattelfeste Defensive muss sich vor den beiden Angreifern dennoch in Acht nehmen – ansonsten wird die Katalanen aber ein sehr defensiv eingestellter Gegner erwarten. “Sie verteidigen gut und sie spielen auf Konter”, merkte auch Ernesto Valverde an.

 

Kaderveränderungen unwahrscheinlich

Ernesto Valverde wird wohl nicht allzu viel verändern, in der Defensive ist lediglich fraglich, ob Nelson Semedo nach seiner längeren Verletzung erneut in der Startformation stehen wird oder Sergi Roberto seinen Part als Rechtsverteidiger übernimmt.

Im Mittelfeld bieten sich Valverde die meisten Optionen an: Ist Sergio Busquets, der sich zuletzt mit Fieber herumplagte, fit genug für einen Einsatz? Bekommt Frenkie de Jong mal eine Pause? Beginnt Carles Aleñá von Beginn an, oder Arturo Vidal, oder sogar beide? Definitiv nicht dabei sein werden Ansu Fati und Arthur, die beide nicht im Kader für das Spiel gegen Alavés stehen.

Unabhängig vom auflaufenden Personal wird die Blaugrana das letzte Spiel des Jahres erfolgreich gestalten wollen, um nach dem doch ernüchternden Auftritt im Clásico die erfolgreichen letzten Wochen fortzusetzen und die Tabellenführung über die Feiertage zu behalten. Das wäre sicherlich ein versöhnliches Weihnachtsgeschenk für alle Culés.

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