Barça und Girona bitten um Freigabe für USA-Spiel

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Es ist soweit. Das erste LaLiga-Spiel außerhalb Spaniens rückt immer näher. Nach übereinstimmenden Medienberichten baten der FC Barcelona, der FC Girona und LaLiga den spanischen Verband RFEF um die Freigabe, die Partie des 21.Spieltags der ersten spanischen Liga zwischen beiden Klubs am 26. Januar 2019 im Hard Rock Stadium in Miami stattfinden zu lassen. Demnach wurde der von Barcelona-Präsident Josep Bartomeu, Girona-Präsident Delfí Geli und La-Liga-Boss Javier Tebas unterzeichnete Antrag am Montagabend beim spanischen Verband eingereicht.

Die geplante Partie wäre somit Teil von LaLiga North America. Dabei handelt es sich um ein lang angelegtes Projekt, welches im August von der ersten spanischen Liga sowie der Medien-, Sport und Unterhaltungsgruppe Relevant angekündigt wurde. Ziel sei es demnach, den Fußball in Nordamerika bekannter und populärer zu machen. Das Projekt sei zunächst für 15 Jahre angedacht und soll in der Anfangsphase ein Spiel pro Jahr enthalten, welches jenseits des Atlantik stattfinden soll.

Im Normalfall hätte das Spiel im Estadi Municipal de Montilivi, der Heimstätte des FC Girona, stattgefunden. Ein zentraler Punkt des Antrages sei deswegen die Entschädigung aller Dauerkartenbesitzer für die Heimspiele des katalanischen Klubs. 1500 Anhänger dürften demnach kostenlos mitreisen, während der Rest bis zu 40 Prozent Nachlass oder eine Karte für das Auswärtsspiel im Camp Nou erhalten dürfte. Der spanische Fan-Verband AFEPE habe den Vorschlag zur Entschädigung angeblich bereits gutgeheißen.

Zunächst sah es noch nicht danach aus, als ob die Pläne von LaLiga und Relevant tatsächlich verwirklicht werden könnten. So bezeichnete Luis Rubiales, Präsident des spanischen Verbandes RFEF, den Vertrag zwischen beiden Parteien zunächst als „wertlos“. Auch bei den Spielern stoß die Idee der globalen Vermarktung der spanischen Liga durch Spiele in den USA auf wenig Gegenliebe. Diese wehrten sich einheitlich gegen den Vorschlag.

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