Dank Messi: Barça siegt bei Setiéns Debüt gegen Granada

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Mit einem 1:0-Sieg gegen den FC Granada bescherte der FC Barcelona seinem neuen Coach Quique Setién den perfekten Einstand. Zwar dominierte die Blaugrana einen passiven Gegner nach Belieben, doch erst nach der Einwechslung von Youngster Riqui Puig traf Lionel Messi zum erlösenden Siegtreffer.

Viele Fragen stellten sich vor der ersten Partie des neuen Barça-Coaches Quique Setién. Wie würde er aufstellen und vor allem, wie würde die Mannschaft auftreten und welche taktischen Unterschiede zu Valverdes Team lassen sich vielleicht bereits im ersten Spiel unter dem neuen Übungsleiter erahnen.

In der Startaufstellung fand sich zunächst einmal wenig Überraschendes: Marc-André ter Stegen stand nach überstandener Verletzung wieder zwischen den Pfosten. Die einzige kleine Überraschung fand sich in der Innenverteidigung, in der Samuel Umtiti den Vorzug vor Clément Lenglet erhielt. Im Mittelfeld setzte Setién auf Sergio Busquets, Arturo Vidal und Ivan Rakitic, sodass Riqui Puig, der in dieser Saison zum ersten mal in den Profikader berufen wurde, zunächst auf der Bank Platz nahm. 

Fati und Messi scheitern nur knapp

Das Spiel startete aus Barça-Sicht zunächst recht vielversprechend. Der Ball lief gut durch die eigenen Reihen und der FC Barcelona zeigte sichtlich Lust am Fußballspielen, war extrem ballsicher und verzichtete über weite Teile auf das Spielen von langen Bällen. Auffällig dabei die taktische Formation. Während Roberto, Piqué und Umtiti hinten eine Dreierkette bildeten, spielte Alba zumeist einen Flügelstürmerpart. In der Offensive kam Ansu Fati meist über die rechte Seite, während Griezmann und Messi sich in Richtung Sturmzentrum orientierten.

Eben jener Shootingstar der Katalanen hatte am Anfang auch drei gute Einschusschancen, ließ allerdings alle drei liegen: Erst parierte Rui Silva seinen Schuss aus spitzem Winkel (7.), dann schoss Fati die Kugel aus zentraler Position im Fallen über das Gehäuse (10.).

Drei Minuten später hatten die Zuschauer schon den Torschrei auf den Lippen, doch Fati verpasste aus kürzester Distanz nach Albas Hereingabe vor das Tor den fälligen Abstauber zur Führung (21.)

Im Anschluss ebbte das Spiel ein klein wenig ab, Barça dominierte weiterhin und hatte einige schöne Momente, konnte diese Dominanz allerdings gegen ein sehr passives Granada, das defensiv als Einheit verteidigte, nicht in klare Torchancen umsetzen. Eine Möglichkeit gab es kurz vor dem Seitenwechsel noch: Wieder leitete Messi den Angriff ein und wieder ging es über die linke Seite. Der Argentinier spielte den Ball auf die Außen zu Alba, der den Ball in typischer Manier auf Messi zurücklegte. Der Abschluss von La Pulga traf aber lediglich das Außennetz, sodass es mit dem Stand von 0:0 in die Pause ging.

Granada trifft den Pfosten

Zur zweiten Halbzeit zunächst einmal keine Wechsel auf Seiten der Blaugrana. Weiterhin ließen die Katalanen den Ball laufen, während Granada hinterherlief. Die erste Chance der zweiten Hälfte gab es dann in der 50. Minute für den FC Barcelona, als Messi es aus zentraler Position kurz vor dem gegnerischen Strafraum mit einem Fernschuss versuchte, dabei aber wegrutschte, sodass der Ball knapp am linken Pfosten vorbeischrammte.

Granada machte es dem FC Barcelona insgesamt nun nochmal deutlich schwerer, zu Torchancen zu kommen. Dies lag in erster Linie daran, dass die Gäste nun deutlich höher standen und die Katalanen bereits in der eigenen Hälfte viel öfter im Spielaufbau störte, was zu einigen Problemen bei den Mannen von Quique Setién führte. Aus dem Nichts kamen die bis dato völlig zahnlosen Andalusier zu ihrer besten Chance: Yan Brice Eteki wurde zentral nicht richtig attackiert, fasste sich per Flachschuss ein Herz und traf den linken Pfosten – Glück für Barça und den geschlagenen ter Stegen.

Puig kommt rein – Messi erzielt Siegtor

In der 70. Minute dezimierte sich das im Vergleich zur ersten Hälfte verbesserte Granada aber selbst. Nach einem Foul von Germán Sánchez an Lionel Messi sah Erstgenannter seine zweite Gelbe und folglich die Rote Karte, sodass Granada die letzten 20 Minuten zu zehnt durchstehen musste.

In der 70. Minute kam Riqui Puig für den blassen Ivan Rakitic eingewechselt – und war direkt am erlösenden Führungstreffer beteiligt: Nach einer Balleroberung des Youngsters kombinierten sich die Katalanen durch die gegnerische Zentrale, am Ende legte Vidal den Ball per Hacke auf Messi, der die Kugel nur noch ins linke untere Eck schieben musste – das verdiente 1:0 (76.). Die Andalusier waren geschlagen, Barça ließ die Kugel mühelos in den eigenen Reihen zirkulieren und brachte so das Spiel locker über die Zeit – und bescherte Neu-Coach Quique Setién einen verdienten Sieg beim Debüt an der Seitenlinie.

 

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