Der La Liga-Sieg in Zahlen

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Die Saison 2017/18 ist mit all ihren Höhepunkten und auch Tiefpunkten nun zu Ende. Aus spielerischer Sicht war es nicht die allerbeste Saison des FC Barcelona, dennoch konnte Valverde mit seinen Spielern in seinem ersten Jahr sowohl die Liga als auch die Copa del Rey holen. Und als die letzte Saison von Andrés Iniesta ist sie ohnehin unvergesslich. Wir haben einige Zahlen und Fakten zum Gewinn der Liga aufgegriffen und für euch aufbereitet.

 Für den Verein war es die 25. Meisterschaft

der Geschichte. Damit befindet man sich weiterhin auf dem zweiten Platz nach Real Madrid (33 Titel) und vor Atlético Madrid (10 Ligatitel). Insgesamt 36 Wochen lang stand man in dieser Spielzeit auf dem ersten Platz, nur in den ersten beiden Wochen stand man auf dem zweiten Platz. Im Camp Nou gewann man 16 Spiele bei 3 Unentschieden, während man auswärts die einzige Niederlage der Saison sowie 12 Siege und 6 Unentschieden vorzuweisen hat. 

Verteidigung

In defensiver Hinsicht erwähnenswert sind die 19 Spiele ohne Gegentore, darunter auch der 3-0 Auswärtssieg gegen Real Madrid. Im Tor stand hierbei meistens Marc-André ter Stegen, der in den entscheidenden Szenen immer zur Stelle war und insgesamt 98 Paraden hingelegt hat.. Bemerkenswert ist auch die Passgenauigkeit des Deutschen, die bei 79,5 % liegt. Zudem stand er mit 3330 Spielminuten mehr auf dem Platz als alle seine anderen Mitspieler. Ebenso wichtig waren die beiden Innenverteidiger Gerard Piqué und Samuel Umtiti, wobei der letztere vor allem in der Hinrunde in Höchstform war und kaum etwas zuließ. Der Franzose fing 1,5 Bälle pro Spiel ab und gewann pro Spiel 1,9 Zweikämpfe in der Luft.

Offensive

Für die Tore war wieder mal Lionel Messi zuständig, der sich mit 34 Treffern in dieser Saison zum fünften Mal in seiner Karriere und damit öfter als irgendein anderer Spieler den Goldenen Schuh sicherte. Zwar erzielte er in den vorherigen Saisons in der Regel mehr Tore (37 in der Saison 2016/17), doch ist er auch Barças bester Vorlagengeber zusammen mit Luis Suárez (jeweils 12). Darauf folgen Jordi Alba (8) und Sergi Roberto (7). Freilich hätte Messi weitaus mehr Vorlagen zu verzeichnen, doch die Chancenauswertung seiner Mitspieler stand oftmals im Weg, wie dieses Video es beweist und zugleich die Fähigkeiten des Argentiniers als Spielmacher hervorhebt: 

https://www.youtube.com/watch?v=n5xgH6ZRV3A

Mit fünf erfolgreichen Dribblings pro Spiel und einer diesbezüglichen Erfolgsquote von 72 % ist Messi auch der gefährlichste Barçaspieler in dieser Hinsicht. Im Übrigen erzielte Suárez auch einige Tore, nämlich insgesamt 25. Als Nächstes in dieser Kategorie kommen die Brasilianer Paulinho (9) und Coutinho (8). Gerade die Tore von Paulinho überraschen stark, denn zu Beginn der Saison wusste man nicht wirklich, was man von ihm erwarten kann und darf. Als physisch starker Spieler, der mit seinen Läufen in den Strafraum einige Male Gefahr erzeugte und oftmals genau richtig stand, trug auch er auf seine Weise zum Ligasieg bei. Dass Coutinho ein gefährlicher Spieler ist, wussten fast alle. Dennoch überraschte er mit einigen seiner Tore, so auch im letzten Saisonspiel gegen Real Sociedad. Zwar ist seine genaue Rolle in Barças Spiel noch nicht ganz klar – wie auch die gesamte taktische Ausrichtung der Mannschaft für die nächste Saison noch unklar ist. Jedoch wird er mit Sicherheit zu einer wichtigen Stütze für die Mannschaft, sollte er so fortfahren wie bisher. 

Interessant sind auch folgende Zahlen: Die meisten Tore (75 von 99) erzielten Messi und seine Kameraden aus dem Spiel heraus, 15 aus Standardsituationen, einschließlich der sechs Freistöße Messis. Hinzu kommen jeweils drei Tore aus Elfmetern, Eigentoren und Konterangriffen. 

Fazit

Wenn man aus alledem ein Fazit zieht und in Beziehung zum Ligagewinn setzt, kommt man zu folgendem Schluss: Weiterhin ist der FC Barcelona von einem einzigen Spieler abhängig, nämlich Lionel Messi. Das zeigen sowohl die Zahlen als auch Spiele wie gegen den FC Sevilla und Levante. Neben dem Argentinier entscheidend für die Meisterschaft waren die Paraden von ter Stegen sowie die defensiv starke Leistung, vor allem in der Hinrunde. Mit Coutinho und Dembélé hat man nun zwei Spieler, die zumindest gute Ansätze gezeigt haben, und in der nächsten Saison Messi hoffentlich einiges an Offensivlast abnehmen werden.

 

Die Statistiken sind der Seite www.whoscored.com entnommen.

 

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