FC Barcelona – Athletic Club: Der nächste große Schritt in Richtung Titel?

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Am 29. Spieltag der Primera División tritt der FC Barcelona im  heimischen Camp Nou gegen Valverdes Ex-Club Athletic Bilbao an, um die nächsten drei Punkte auf dem Weg zur Meisterschaft 2017/18 zu bekommen. Doch auch der krasse Außenseiter aus dem Baskenland hat so einiges wiedergutzumachen und die Spiele gegen die Leones sind eigentlich immer von einer hohen Intensität geprägt.

Schwache Saison des Gegners

Bilbao hat den Weggang von Erfolgscoach Ernesto Valverde, welcher von 2013 bis 2017 aus einer interessanten Mittelfeldmannschaft einen sehr gefährlichen Stammgast im internationalen Geschäft geformt hat, eher schlecht als recht verkraftet. Seinem von der zweiten Mannschaft  hochgezogenen Nachfolger José Ángel Ziganda wird nämlich von einigen Fans schon vorgeworfen, kein klares System zu haben und sich nur durch die freundschaftliche Beziehung zu Präsident Josu Urrutia im Amt halten zu können. Tatsächlich waren die Ergebnisse von Athletic in dieser Saison abgesehen von einigen Ausnahmen, wie z.B. ein 0:0 gegen Real Madrid, äußerst bescheiden. In der Liga liegt man auf dem 12. Platz schon acht Punkte hinter Girona auf Platz sieben, in der Copa musste man schon in der vierten Runde (die erste Runde, in der auch Erstligisten teilnehmen) durch eine Heimniederlage gegen den Drittligisten Formentera die Segel streichen und auch in der Europa League konnte man bis zum Achtelfinale kaum überzeugen, ehe man von Marseille mit einem 2:5-Gesamtscore klar die Grenzen aufgezeigt bekam.

Dass die Rot-Weißen wohl dennoch kein Selbstläufer werden, zeigt das Duell in der Hinrunde. Zwar gewannen die Katalanen dort scheinbar souverän mit 0:2 im San Mames, doch zeigte Bilbao in diesem Spiel wohl eine seiner besten Saisonleistungen und strahlte die komplette zweite Halbzeit eine Gefahr auf das Tor von ter Stegen aus und Barcelona konnte nur mit Glück die drei Punkte mitnehmen. Im Camp Nou war für die Basken in den letzten Jahren aber nichts zu holen. Der letzte Punktegewinn in der Liga datierte am 17. Januar 2004, als Gurpegi spät die Führung von Patrick Kluivert ausgleichen konnte. Trainer der Basken damals: Ernesto Valverde. 

Ernesto Valverde über…

…das Triple:

„Der Fußball ist extrem, vor einigen Wochen haben wir über die drei Unentschieden in fünf Spielen geredet. Wir denken noch nicht darüber [über das Triple] nach, weil wir noch nichts gewonnen haben. Man kann mit nichts planen, wenn du noch nichts hast. Man kann nicht zu weit nach vorne schauen, weil man sonst riskiert, das vor einem zu übersehen.“

…die finale Phase der Saison: „Es geht um drei Punkte, welche für beide Teams äußerst wichtig sind. Die finale Phase hat begonnen. Es sind nur noch zehn Spiele. Wir möchten mit einem guten Ergebnis in die Länderspielpause gehen, weil wir einen anstrengenden April vor uns haben und noch um drei Titel spielen. Unsere Saison könnte in diesem einen Monat zerstört werden. Diese entscheidende Phase mit einem Sieg zu starten wäre wichtig“

…Athletic, seinen Ex-Club: „Sie sind immer ein gefährlicher Gegner. Sie scheinen sich unter schwierigen Voraussetzungen zu steigern. Für mich ist es ein sehr spezielles Spiel, aber gleichzeitig ist es gefährlich, weil sie einen sehr guten Kampfgeist haben. Sie arbeiten als Team und versuchen, ihre Situation zu verbessern. Sie sind ein starker Gegner“

…die Einberufung von Carles Aleña in den Teamkader: „Carles ist ein Spieler, welcher ohne Zweifel eine sehr große Zukunft bei diesen Verein haben wird, aber er sollte nicht mit dem einzigartigen Andrés Iniesta verglichen werden“

…die Gerüchte über einen Iniesta-Wechsel: „Es hängt von ihm ab. Um ehrlich zu sein, denke ich noch nicht über die nächste Saison nach. Ich will immer über die kommenden Sachen denken, nicht zu weit in die Zukunft und wer wechseln könnte“

…die Verletzung von Thomas Vermaelen und einige andere Ausfälle: „Er hat uns im Training sehr erschreckt, weil er in [Jorge] Cuenca reingelaufen ist und unter großen Schmerzen gelitten hat. Aber nach den medizinischen Tests glauben wir nicht, dass er lange ausfallen wird. Wir denken, dass Denis und Semedo nach der Länderspielpause zurück sein werden. In diesem April hätte ich gerne alle Spieler zur Verfügung, aber dagegen kann man nichts machen. Unfälle passieren, du musst dich auf Verletzungen vorbereiten“

Der Kader

ter Stegen, Piqué, Rakitic, Iniesta, Messi, Dembélé, Cillessen, Coutinho, Paulinho, Alcácer, Alba, Digne, Roberto, Gomes, Vidal, Umtiti, Mina, Aleña

Nicht einberufen wurden Semedo, Busquets, Denis und Vermaelen wegen Verletzungen sowie Luis Suárez wegen einer Gelbsperre. 

 

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