Luis Enrique: „In manchen Aspekten verbessern wir uns sehr schnell, in anderen nicht“

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Am morgigen Samstag steht für den FC Barcelona unter der Leitung von Luis Enrique der 11. Spieltag in La Liga bevor. Der FC Barcelona trifft dabei auf UD Almería und geht als haushoher Favorit in die Partie. Vor dem Spiel äußerte sich Luis Enrique natürlich zum Gegner aus Andalusien und kommentierte des Weiteren auch einige Personalien im eigenen Team.

Nach zwei Liga-Niederlagen in Folge steht Barça unter Druck. Im Auswärtsspiel gegen Almería muss für die Mannschaft von Luis Enrique

 nun ein Sieg her. Im Champions-League-Spiel gegen Ajax Amsterdam konnte man sich dank eines 2:0-Erfolges wieder Selbstvertrauen holen. Obwohl Almería in dieser Saison noch kein Heimspiel gewinnen konnte, machte Enrique bei der heutigen Pressekonferenz klar, dass man auf einen gefährlichen Gegner treffe: „Almería hat sich im Vergleich zur Vorsaison verbessert.“ Wie in vielen Spielen, in denen Barça auf dem Papier Favorit ist, erwarte Enrique einen tiefstehenden Gegner: „Sie werden sich zurückziehen und versuchen, uns mit Kontern wehzutun. Sie werden uns das Leben schwer machen.“ Das Spiel in Andalusien ist das letzte vor der Länderspielpause. Dass die kommende Länderspielpause einen Einfluss auf die Leistung seiner Spieler haben könnte, glaube er nicht: „Ich fokussiere mich auf die Spiele, welche die Spieler für Barça bestreiten. Wenn sie zurückkommen, werden wir einen anderen Blick auf sie werfen“, gab er der Presse Auskunft.

Über die Kaderbekanntgabe von Vicente del Bosque, welcher mehr Spieler von Barça als von Real Madrid ins Aufgebot nahm, äußerte sich Enrique wie folgt: „Ich denke, das bedeutet, dass wir vielleicht doch nicht so schlecht sind.“ Der Trainer der Katalanen sei mit der momentanen Form des Teams glücklich und gab Folgendes zu: „In manchen Aspekten verbessern wir uns sehr schnell, in anderen nicht so.“ Nach zwei Niederlagen in der Liga und einem Sieg in Amsterdam sei es für den Mann aus Gijón fußballerisch gesehen aber kein Spiel um Leben oder Tod. Die Presse fragte auch über die bislang noch nicht gesehene Variante, mit zwei Sechsern ins Spiel zu gehen. Für Enrique sei dies keine Option, aber eine gemeinsame Aufstellung von Sergio Busquets und Javier Mascherano im Mittelfeld sei nicht ausgeschlossen: „Sergio kann in einer breiteren Rolle auf einer vorgerückten Position spielen.“ Über die Optionen im Sturm zeigte sich der 44-Jährige glücklich: „Jeder der Stürmer kann auf jeder Angriffsposition spielen.“

„Ich bin froh, alle Innenverteidiger zu haben“

Auch einzelne Spieler waren ein Thema der Fragerunde. Marc Bartra zeigte im Spiel gegen Ajax eine gute Vorstellung und bereitete den Führungstreffer von Lionel Messi durch gutes Zweikampfverhalten stark vor. Über den 23-jährigen Innenverteidiger verlor Enrique folgende Worte: „Jeder Spieler bringt mit seinen Qualitäten verschiedene Dinge ein und Bartra bringt sich so ein, dass die Dinge sowohl vorne als auch hinten gut laufen. Generell bin ich froh, alle meine Innenverteidiger zu haben und bin mit der Form von allen erfreut.“ Dies betreffe dementsprechend auch Gerard Piqué. Über seinen Platz auf der Bank im letzten Spiel stellte Enrique klar: „Es hat nichts mit der Tatsache zu tun, dass er auf der Bank sein Handy benutzt hat.“ Wenn es im Spiel von Barça nicht läuft, wird oft fehlender Einsatz bemängelt. Enrique könne dem aber keineswegs zustimmen: „Bezüglich der Einstellung habe ich während der bisherigen Saison noch kein Problem bei irgendeinem Spieler gesehen, weder in Spielen noch in Trainings.“

Ein weiterer Innenverteidiger, der bei Barça unter Vertrag steht, ist Thomas Vermaelen. Das Trikot der Blaugrana für das A-Team durfte er sich allerdings noch nicht überstreifen. Der dauerverletzte Belgier fehlt noch immer: „Es gibt nichts zu melden. Meine Antworten über ihn von vor zwei Monaten sind immer noch gültig“, erklärte Enrique. Schlussendlich war natürlich auch Lionel Messi ein Gesprächsthema. Mit seinen zwei Toren gegen Ajax stockte der Argentinier sein Tor-Konto in der Champions League auf 71 auf und konnte somit mit Real-Legende Raúl gleichziehen. In der Liga hat der 27-Jährige die Chance, Telmo Zarra als besten Torschützen in La Liga abzulösen. Laut Enrique gebe es jetzt auch nicht viel, was er über den genialen Fußballer noch sagen könnte: „Ich sehe einen Messi in guter Form. Es gibt nichts, was ich über ihn noch sagen könnte.“

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