Luis Enrique setzt gegen SD Eibar auf Pedro Rodríguez

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Vor dem morgigen Ligaspiel gegen SD Eibar im heimischen Camp Nou meldete sich Barças Trainer Luis Enrique bei der obligatorischen Pressekonferenz zu Wort. Luis Enrique zeigte sich positiv überrascht von den Leistungen der Basken und lobte sie für ihr mutiges und dynamisches Spiel. Gleichzeitig warnte er davor, den kommenden Gegner zu unterschätzen, da ein Sieg keine leichte Aufgabe sein werde. Der Clásico in einer Woche gegen Real Madrid sei für die Katalanen derzeit noch kein Thema, da man sich gänzlich auf das morgige Spiel konzentriere. Des Weiteren gab Enrique überraschenderweise ein interessantes Detail bezüglich der Startaufstellung für das morgige Spiel bekannt. 

Luis Enrique über SD Eibar: 

„Sie haben bisher gute Ergebnisse eingefahren, ganz besonders auswärts. Sie haben Elche besiegt und ein Unentschieden gegen Athletic Bilbao geholt. Sie haben nur mit 1:2 gegen Atlético Madrid verloren und hatten dabei viele gute Chancen. Ich glaube, das ist eine Mannschaft, die sehr viel Druck auf die Verteidigung ausüben kann. Sie wissen, wie man verteidigt und wie man auf Konter spielt. Sie sind gut bei Standardsituationen und haben Spieler, die sehr gut zusammen kombinieren können. Sie haben mit Abraham, Saúl und Dani Nieto drei Spieler mit Barça-Vergangenheit und sie wissen, wie Barça spielt.“

Pedros Fitness und ein Einsatz gegen Eibar: „Pedro hat jeden Tag trainiert, und seitdem er da ist, ist er bei 100 Prozent. Ich kann bereits sagen, dass Pedro morgen in der Startaufstellung sein wird. Ich habe ihm das auch bereits mitgeteilt. Normalerweise mache ich solche Ankündigungen vor dem Spiel nicht, aber diesmal kann ich schon sagen, dass er morgen starten wird. Er ist ein Spieler, der sehr viel für das Team macht und auch über die ganze Saison wird er für uns viel beitragen. Er hat diese Woche perfekt trainiert.“

Vermaelens körperliche Verfassung: „Er macht gute Fortschritte. Was seine Fitness angeht, muss er sich noch verbessern. Wir wissen, dass das ein besonderer Fall ist. Er hat sehr lange nicht mehr auf professionellem Niveau gespielt, aber wie ich im Training beobachten konnte, ist er bereit, um Verantwortung zu übernehmen.“

Rafinhas Genesungsprozess: „In einem Sport wie Fußball mit viel Kontakt und physischen Zweikämpfen kann es schwierig sein, eine Verletzung zu 100 Prozent zu überwinden. Das ist aber normal im Fußball. Dieser Sport ist dafür bekannt. Wir müssen jetzt Vertrauen in die medizinische Abteilung haben und wir glauben, dass sie das Richtige für den Spieler machen. Jetzt muss er seinen Spielrhythmus wiederfinden und für die erste Mannschaft spielen.“

Gerard Piqués Vorfall mit der Polizei: „Das ist sein persönliches Problem. Das ist seine private Angelegenheit und nichts, was ich kommentieren müsste. Ich glaube, er hat einen Fehler gemacht und das auch zugegeben. Es gibt aber nichts mehr, was dazu zu sagen wäre. […] Wenn es jemand gewohnt ist, im Fokus der Öffentlichkeit zu sein, dann ist es Piqué. Für mich ist er aber der gleiche Spieler wie immer. Ich mache mir keine Sorgen. Das gehört wohl dazu, wenn man auf so einem Level Fußball spielt; einem Vorfall wie diesem wird eine sehr große mediale Aufmerksamkeit zuteil.“

Über Luis Suárez: „Er scheint ein gutes Gefühl über sich und sein Training zu haben. Er hat sich der Mannschaft angepasst und auch ein paar Spiele mit seiner Nationalmannschaft gespielt, was sehr wichtig war. Er trainiert jeden Tag und macht das bereits seit mehreren Wochen. Ob er bei 100, 90 oder 80 Prozent ist, weiß ich nicht. Wie man sehen kann, hat er kein Gewicht zugelegt. Einige haben so etwas behauptet, aber das ist nicht der Fall. Er befindet sich in einer guten körperlichen Verfassung.“

Auswirkungen der Rückkehr von Suárez auf Spieler des B-Teams: „Wir werden die Situation natürlich analysieren und den Einfluss auf die Mannschaft beobachten. Es gibt aber keine finalen Entscheidungen, die bereits getroffen wurden. Es ist gut, dass wir diese Spieler aus dem B-Team haben. Wir müssen dafür keine Standards setzen und können sie einberufen, wenn wir wollen. Sie können auch zurück in die zweite Mannschaft gehen und dort zehn Spiele absolvieren. […] Es ist nicht leicht für die Spieler, sowohl in der zweiten als auch in der ersten Mannschaft, mit anderen Spielern zu konkurrieren.“

Über eine mögliche Beförderung von Munir ins A-Team: „Die Situation bei Munir wird sich jetzt nicht ändern. Ich könnte der Sportabteilung alles sagen, was ich will, aber was das angeht, gibt es keine Änderungen.“

Sind Messis Torrekord und der Goldene Schuh für Suárez eine große Ablenkung? „Nein, die Spieler des FC Barcelona können mit solchen Situationen sehr gut umgehen. Sie sind Profifußballer. Wenn ich sie im Training beobachte, denke ich nicht, dass ich deshalb besorgt sein müsste. Ich kann für das morgige Spiel nichts garantieren, außer, dass wir unser Bestes geben werden. Wir hatten nur zwei Tage zusammen im Training, aber ich denke, dass das ausreichend ist, um uns auf das Spiel am Samstag vorzubereiten. Wenn man bedenkt, dass wir eine Länderspielwoche hinter uns haben, kann man mit der Situation zufrieden sein.“

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